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Der neue Nahverkehr.

In 2019 gehen insgesamt 12 Netze in Baden-Württemberg in einem zeitlich gestaffelten Verfahren in Betrieb. Mit den Inbetriebnahmen im Dezember 2019 kommt es zu weiteren Neuerungen im Regional- und Nahverkehr in Baden-Württemberg. Neben möglichen Betreiberwechseln bedeutet das ein ausgeweitetes Fahrplanangebot und den Einsatz von neuen modernen Zügen. Lernen Sie den neuen Nahverkehr in Baden-Württemberg kennen.

Netz 3a – Murrbahn

Betreiber
Go-Ahead
Zugtyp
Flirt
Strecken

Stuttgart – Nürnberg

Zugtyp GoAhead Flirt

Stuttgarter Netz
Netz 1 Los 1 Neckartal

Betreiber
Abellio
Zugtyp
Talent
Strecken

Stuttgart – Bietigheim-Bissingen – Mühlacker – Bruchsal – Heidelberg

Stuttgart – Bietigheim-Bissingen – Mühlacker – Pforzheim – Bad Wildbad / Wilferdingen-Singen

Stuttgart – Bietigheim-Bissingen – Heilbronn – Bad Friedrichshall

Zugtyp Abellio Talent

Stuttgarter Netz
Netz 1 Los 2 Rems – Fils

Betreiber
Go-Ahead
Zugtyp
Flirt
Strecken

Stuttgart – Aalen – Crailsheim

Stuttgart – Ulm

Zugtyp GoAhead Flirt

Stuttgarter Netz
Netz 1 Los 3 Franken – Elz

Betreiber
Go-Ahead
Zugtyp
Flirt
Strecken

Karlsruhe – Pforzheim – Mühlacker – Stuttgart – Aalen

Stuttgart – Würzburg

Zugtyp GoAhead Flirt

Netz 9a – Breisgau Ost-West

Betreiber
DB
Zugtyp
Coradia Continental
Strecken

Endingen – Breisach – Freiburg – Titisee – Seebrugg – Villingen

Villingen – Titisee

Zugtyp Coradia Continental

Netz 9b – Freiburger Y

Betreiber
SWEG
Zugtyp
LINT 54
Strecken

Bad Krozingen – Münstertal/Schwarzwald

Elzach – Freiburg

Breisach – Riegel-Malterdingen

Zugtyp SWEG Lint 54

Netz 11 – Westfrankenbahn

Betreiber
DB RegioNetz Verkehrs GmbH
Zugtyp
Desiro VT 642
Strecken

Heilbronn – Miltenberg

Netz 12 – Ulmer Stern

Betreiber
SWEG
Zugtyp
LINT 54
Strecken

Aalen – Ulm – Schelkingen – Munderkingen

Zugtyp SWEG Lint 54

Netz 50 – Schwäbische Albbahn und Lokalbahn Amstetten

Betreiber
Schwäbische Alb-Bahn GmbH
Zugtyp
NE81
Strecken

Ulm – Schelkingen – Engstingen und Amstetten (Württ.) – Gerstetten

Zugtyp SAB NE81
Meilensteine

Zug um Zug Richtung Zukunft.

Mehr Linien, mehr Fahrten, mehr Fahrgäste. Baden-Württemberg investiert in die nachhaltige Mobilität der Zukunft. Dafür haben wir uns viel vorgenommen. Zug um Zug entwickeln wir einen besseren Regional- und Nahverkehr auf der Schiene.

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Moderne Züge

Botschafter einer neuen Mobilität im Land.

Die neuen bwegt-Züge im einheitlichen Landesdesign sind nicht nur optisch ein Highlight, sondern bieten auch jede Menge Komfort: kostenloses WLAN für das Surfen und Arbeiten von unterwegs, bequeme Sitze sowie viel Platz für Gepäck und Beinfreiheit.

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Pressemeldung

Pressemitteilung des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg

Die zum 15.12.2019 in Kraft tretenden Änderungen im regionalen Schienenverkehr in Baden-Württemberg wurden am 09.12.2019 im Rahmen einer Landespresskonferenz vorgestellt. Neben den deutlichen Verbesserungen wurden auch die Zuglieferungen und erarbeiteten Ersatzkonzepte angesprochen.

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Weiterführende Informationen

Wie viele Netze gehen 2019 in Betrieb?
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In 2019 gehen insgesamt 12 Netze in Betrieb und zwar in einem zeitlich gestaffelten Verfahren. So gibt es in 2019 z.B. in Netz 1 gleich mehrere Stufen der Inbetriebnahmen (Juni und Dezember 2019).

Die Vergaben in der Übersicht:

April 2019:

Krebsbachtalbahn (im Verkehrsverbund Rhein-Neckar)

Juni 2019:

Stuttgarter Netz (Netz 1) - Los 1, Los 2 und Los 3

Netz 12 - Ulmer Stern

Netz 50 – Schwäbische Alb-Bahn und Lokalbahn Amstetten

Dezember 2019:

Stuttgarter Netz (Netz 1) - Los 1, Los 2 und Los 3

Stuttgart-Nürnberg (Netz 3a)

Breisgau Ost-West/Nord-Süd - Netze 9a und 9b

Westfrankenbahn - Netz 11

Was ändert sich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019?
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Bei der jährlichen Fahrplanerstellung wirken verschiedene Instanzen in einem mehrstufigen Prozess zusammen. Dabei gilt es, die unterschiedlichen Belange beteiligter Akteure zu berücksichtigen. Zweimal jährlich finden daher jeweils 14 Fahrplankonferenzen statt. Partner bei diesen Konferenzen sind die Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg. Zu den Teilnehmern gehören die Landkreise als Aufgabenträger für den Busverkehr, die Verkehrsverbünde, die Regionalverbände, Kommunen und Verkehrsunternehmen sowie die Fahrgastverbände in der jeweiligen Region. Auch der Tourismusverband und einzelne sachkundige Bürger sind vertreten. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Kammern und Regionalverbänden fließen zudem die Belange der Wirtschaft und der Raumplanung in die Angebotsüberlegungen ein.

Alle Änderungen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2019 (PDF)

Wo ist der neue Fahrplan zu finden?
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Fahrpläne können wie bisher in der elektronisch Fahrplanauskunft abgefragt werden. Hier sind die jeweils aktuellen Fahrplandaten hinterlegt.

Zur Fahrplanauskunft

Sie haben Fragen oder Anmerkungen zu den neu in Betrieb genommenen Strecken?
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Bei Fragen oder Anmerkungen zu dem Betrieb auf den neu in Betrieb genommenen Strecken wenden Sie sich bitte direkt an das dort fahrende Eisenbahnverkehrsunternehmen (z. B. bei Verspätungen und Zugausfällen).

Welches Unternehmen wo fährt, entnehmen Sie bitte unserer oben abgebildeten Karte:
abellio rail Baden-Württemberg GmbH: service@abellio-rail-bw.de
Go-Ahead Baden-Württemberg GmbH: service@gabw-bahn.de
SWEG – Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG: info@sweg.de
DB Regio AG: kundendialog.baden-wuerttemberg@deutschebahn.com
Schwäbische Alb-Bahn GmbH: agentur@alb-bahn.com

Bei Fragen oder Anmerkungen zum gültigen Fahrplan ab 15.12.2019 wenden Sie sich bitte an die NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH: fahrplan@nvbw.de

Wie viele Eisenbahnverkehrsunternehmen sind derzeit in BW vertreten?
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In Baden-Württemberg verkehren zurzeit die Deutsche Bahn AG, Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG), Südwestdeutsche Landesverkehrs-AG (SWEG), Hohenzollerische Landesbahn AG (HzL), Schweizerische Bundesbahnen (SBB Deutschland GmbH), Bodensee-Oberschwaben-Bahn GmbH & Co. KG (BOB), VIAS GmbH, agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG und seit 2019 auch die Go-Ahead Baden-Württemberg GmbH, Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH und Schwäbische Alb-Bahn GmbH (SAB). Welches Eisenbahnverkehrsunternehmen welche Strecke befahren darf, wird in europaweiten Ausschreibungen vergeben.

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Wie viele neue Züge im Landesdesign werden ab Dezember 2019 schon auf der Strecke sein?
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Bis die Neugestaltung des Regional- und Nahverkehrs auf der Schiene im Dezember 2022 abgeschlossen sein wird, gehen 250 neue Züge „auf Strecke“. Ab Dezember 2019 werden davon bereits über 150 Züge im bwegt-Landesdesign fahren.

Wie viele Kilometer machen diese neuen Netze insgesamt aus?
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Die Vergabe der Netze in 2019 entsprechen einem Gesamtvolumen von insgesamt 23 Mio. Zugkilometern.

Wie ist der Verkehr auf der Schiene in Baden-Württemberg räumlich aufgeteilt?
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Der Regional- und Nahverkehr auf den rund 4.000 Schienenkilometern des Landes ist in einzelne Streckennetze unterteilt. Derzeit werden über 40 Netze durch die Eisenbahnverkehrsunternehmen betrieben - 5 weitere sind bereits in Planung. Alle Netze werden (manchmal in Teillosen) regelmäßig neu ausgeschrieben, um den Fahrgästen ein bestmögliches Angebot gewährleisten zu können. 2017 wurde das Netz 3b mit der Gäubahn und der Murrbahn mit 16 fabrikneuen Zügen in Betrieb genommen. 

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Nach welchen Kriterien werden die Betreiber für die einzelnen Netze ausgewählt?
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Bei Ausschreibungen von Leistungen auf den Schienen im Regional- und Nahverkehr achtet das Land besonders darauf, dass die Betreiber ein vertraglich fest vereinbartes hohes Qualitätsniveau erfüllen. Darunter fallen u. a. ausreichend große Platzkapazitäten, Sauberkeit, Sicherheit, Pünktlichkeit und Anschlusssicherung. Wenn bestimmte formale Voraussetzungen erfüllt werden, erhält der Bieter mit dem wirtschaftlichsten Angebot den Zuschlag. Betreiber müssen mit empfindlichen Strafzahlungen rechnen, wenn sie die Leistungen nach Vertragsabschluss wiederholt oder anhaltend verletzen.

Wie wird der Verkehr auf der Schiene in Baden-Württemberg organisiert und finanziert?
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In Baden-Württemberg werden derzeit insgesamt ca. 65,5 Millionen Zugkilometer pro Jahr vom Land bestellt und finanziert. Um die Mobilität der Menschen zu sichern, schließt die Landesregierung dazu Verträge mit Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) und bestimmt dadurch, welche Strecken in welchem Takt und mit welchen Zugtypen bedient werden. In den Verträgen werden Standards u. a. zur Pünktlichkeit und Sauberkeit der Züge oder der Quote der Zugbegleiter festgelegt. Diese Vorgaben vertragsgerecht einzuhalten, ist Aufgabe des jeweiligen EVU.

Hier finden Sie alle Fragen und Antworten rund um bwegt.

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