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Fahrrad und mehr

Beförderung für die Gesundheit – die Radförderung im Land.

Das Land Baden-Württemberg fördert mit zahlreichen Initiativen den Radverkehr. So soll Baden-Württemberg nicht nur einen großen Schritt Richtung nachhaltige Mobilität machen, sondern zum echten "Fahrradland" werden.

Bildquelle: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Die Fahrradnutzung ist auf dem besten Weg, noch attraktiver zu werden. Denn das Land fördert eine fahrradfreundliche Mobilität und hat dafür eine umfassende RadSTRATEGIE formuliert. Mit dieser soll die Infrastruktur für den Radverkehr sukzessive ausgebaut werden, was vor allem eine Verbesserung der Radwege beinhaltet. Ein Mobilitätsangebot im Einklang mit der Natur. Viele innovative Mobilitätsideen kombinieren dabei zusätzlich die Nutzung von Bus, Bahn und Fahrrad.

Eines der derzeit wohl größten Vorhaben im "Fahrradland Baden-Württemberg" ist die Einrichtung eines landesweiten Radnetzes, das auf Basis vorhandener örtlicher Netze und der 19 touristischen Landesradfernwege rund 700 Kommunen auf alltagstauglichen Wegen miteinander verbindet. Für das RadNETZ Baden-Württemberg sollen insgesamt 7.000 Kilometer Radwege nach einheitlichen Sicherheits- und Qualitätsvorgaben ausgebaut und durchgehend beschildert werden. Eine Landesradnetz-Karte skizziert die zentralen Orte und Netzkorridore.

Landesinitiative RadKULTUR
Einer der großen Förderer ist die Landesinitiative RadKULTUR, die mit kreativen Angeboten motiviert, öfter aufs Rad zu steigen. Das reicht von landesweiten Radsternfahrten und lokalen Aktionen bis zum RadCHECK durch Fahrrad-Profis.

Seit 2011 existiert auch eine Test- und Modellregion, die „Nachhaltig mobile Region Stuttgart“ (NAMOREG). Als Akteure fungieren das Land Baden-Württemberg, die Region Stuttgart, die Stadt Stuttgart und verschiedene wissenschaftliche Einrichtungen. Die Geschäftsstelle ist an die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) gekoppelt, die als Schnittstelle zwischen Verkehrsträgern sowie zwischen Land und Kommunen verschiedene Aufgaben der Radverkehrsförderung übernommen hat.

Fahrradland Baden-Württemberg
Über diese und viele weitere Aktionen informiert die Webseite Fahrradland Baden-Württemberg. Hier finden sich außerdem Zahlen, Daten und Fakten zum Radverkehr, erfolgreiche Praxisbeispiele zur Radverkehrsförderung im kleinen und großen Stil sowie viele praktische Tipps und konkrete Hilfen. Wer in Sachen Radverkehr immer auf dem Laufenden sein will, abonniert den Newsletter „RadReport“.

Darüber hinaus existieren noch weitere Initiativen zur Radverkehrsförderung:

In der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) machen sich über 50 baden-württembergische Städte, Gemeinden und Landkreise für den Radverkehr stark – in enger Zusammenarbeit mit den anderen Fahrradakteuren und mit Unterstützung der Landesregierung.

Im Landesbündnis ProRad engagieren sich über 20 Organisationen in Baden-Württemberg – Landtagsfraktionen, verschiedene Ministerien, kommunale Landesverbände, die Arbeitsgemeinschaft der Regionalverbände und der fahrradfreundlichen Kommunen (AGFK-BW), Interessenverbände, ÖPNV-Unternehmen, die NVBW, der Zweirad-Industrie-Verband und die AOK Baden-Württemberg.

Das Land kommt in Bewegung.

Die neue Mobilitätsmarke ist da.

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