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Vortrag, Tübingen

Studium Generale: Bildungskatastrophe: Von der Diagnose zur Lösung

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Vor rund 60 Jahren löste Georg Picht mit seinem Buch „Die deutsche Bildungskatastrophe” weitgehende Diskussionen über Reformen aus. Damals wurden zu wenigeAbiturient*innen und Studierende beklagt, zu wenige Lehrkräfte und zu geringe Bildungsausgaben. Heute sieht die Bundesregierung das deutsche Schul- und Bildungssystem erneut in einer tiefen Krise, wenn auch die Probleme teils andere sind als damals: Kinder, die nach der Grundschule nicht richtig lesen und rechnen können, eine hohe Zahl Jugendlicher, die die Schule ohne Abschluss verlässt und die anhaltende Bildungsungerechtigkeit. Und mit jedem neuenErgebnis aus Schulleistungsstudien – sei es die internationale PISA-Studie oder der nationale IQB-Bildungstrend – werden die Kompetenzverluste und nicht erreichten Mindeststandards der Kinder und Jugendlichen sichtbarer.

Hinweise auf Auswege aus der Bildungskrise will die Empirische Bildungsforschung geben. Im LEAD Graduate School & Research Network wird seit über zehn Jahren international und interdisziplinär zu Bildungsthemen geforscht. Einige Mitglieder des Netzwerks zählen mittlerweile zu den weltweit produktivsten Forschenden. Doch was hat ihre Forschung tatsächlich bewirkt? Die Reihe möchte aufzeigen, welchen Beitrag die Empirische Bildungsforschung leistet, und sich kritisch damit auseinandersetzen, was sich vielleicht noch ändern muss.

16.04.2024 Bildungsforschung als Katastrophenhelferin? Einblicke in Diagnosen und Lösungsansätze
Prof. Dr. Ulrich Trautwein, Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung, LEAD Graduate School and Research Network, Tübingen

23.04.2024 Lebensraum Schule: Schüler*innen zwischen Belastungen und psychischen Erkrankungen
Prof. Dr. Tobias Renner, Zentrum für Psychische Gesundheit, Universitätsklinikum Tübingen

30.04.2024 Die frühe Bildung - Beginn der Bildungskatastrophe oder Ansatzpunkt zu deren Lösung?
Prof. Dr. C. Katharina Spieß, Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden / Johannes Gutenberg-Universität, Mainz

07.05.2024 Jenseits von Heilsversprechen und einfachen Lösungen: Auf den Unterricht kommt es an
Prof. Dr. Benjamin Fauth, Institut für Bildungsanalysen Baden-Württemberg, Stuttgart / Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung, Tübingen

14.05.2024 Zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Bildungspläne, Fachkräftemangel und pädagogische Qualität im Elementarbereich
Prof. Dr. Stefan Faas, PH Schwäbisch Gmünd

28.05.2024 Mit Motivation durch die Bildungskrise! Einfluss und Bedeutung der Motivation für Lernergebnisse und Bildungsoutcomes
Prof. Dr. Luise von Keyserlingk, Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung, Tübingen

04.06.2024 Dem Mangel an Lehrpersonen begegnen und deren Professionalität garantieren – ein Dilemma!?
Prof. Dr. Colin Cramer, Institut für Erziehungswissenschaft, Tübingen

11.06.2024 Resonanzpädagogik: Ein Konzept in der Krise der Spätmoderne
Prof. Dr. Hartmut Rosa, Universität Jena, Max-Weber-Kolleg, Erfurt

18.06.2024 Krisenrhetorik. Die Rede von der Bildungskatastrophe und ihre Folgen
Prof. Dr. Olaf Kramer, Seminar für allgemeine Rhetorik, Tübingen

25.06.2024 Künstliche Intelligenz in der Bildung – Teil des Problems oder Teil der Lösung?
Prof. Dr. Peter Gerjets, Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM)
Dr. Till Fütterer, Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung
Florian Nuxoll, Geschwister-Scholl-Schule, Tübingen

02.07.2024 Schüler*innen mit Zuwanderungsgeschichte: die ewigen Bildungsverlierer*innen?
Prof. Dr. Havva Engin, PH Heidelberg, Heidelberger Zentrum für Migrationsforschung und Transkulturelle Pädagogik

16.07.2024 Digitale Bildung: Verstärkung oder Lösung der Bildungskrise?
Prof. Dr. Ulrike Cress, Leibniz-Institut für Wissensmedien, Tübingen
Prof. Dr. Andreas Lachner, Institut für Erziehungswissenschaft, Tübingen Center for Digital Education

09.07.2024 Verschärft der Lehrkräftemangel die Bildungskrise?
Prof. i.R. Klaus Klemm, Universität Duisburg-Essen

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16.07.2024
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