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Fernwanderweg

Albschäferweg - Wandern auf der Schwäbischen Alb

Der etwa 158 Kilometer lange und prämierter Rundwanderweg führt auf den Spuren der Schäfer durch typische Landschaftsräume der Schwäbischen Alb, vorbei an herausragenden Kulturschätzen und Zeugen der Erdgeschichte.
10 Etappen, Wochenendtouren oder Tagesrundtouren auf den Zeitspuren versprechen ein entspanntes Wandervergnügen.

Hinweis: Der Albschäferweg ist durchgängig mit dem Symbol eines Schäfers auf blauem Grund markiert. 

Auf der Schwäbischen Alb wird die Schäferei noch als Wanderschäferei betrieben. Um die Bedeutung der Wanderschäferei für die Landschaftspflege in der Heidenheimer Brenzregion erlebbar zu machen, wurde der 158 Kilometer lange Albschäferweg eingerichtet. Auf den Spuren der Albschäfer zwischen Giengen, Gerstetten, Heidenheim und Neresheim verläuft die Route. Der prämierte Fernwanderweg kommt an Schafhöfen, Wacholderheiden und Kalkmagerrasenwiesen vorbei. Idyllische Täler wie das Wental oder das Eselsburger Tal begeistern mit ihren einmaligen Felsformationen. Urgeschichte live gibt es in der Meteorkraterregion Steinheim und auf der Gerstetter Alb. Im Lonetal begegnet man im UNESCO-Welterbegebiet Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb drei von insgesamt sechs Höhlenfundstätten, in denen vor 40.000 Jahren Eiszeitjäger aus Mammutelfenbein Figuren wie das Mammut und den Löwenmenschen schnitzen und auf Flöten spielten und am Ende des Tals unterhalb der Charlottenhöhle einem Geologieabenteuer. Kloster Neresheim und Burg Katzenstein überragen die sanften Albhügel auf dem Härtsfeld, beides bedeutende Kulturschätze am Weg.

Etappe 1: Von Giengen nach Stetten o. Lontal - Wer kennt nicht den Teddy mit dem Knopf im Ohr? Giengen ist seine Heimat, dort startet der Albschäferweg und endet heute in Stetten ob Lontal. Unterwegs trifft man die Schäferin Ruth Häckh mit ihren Schafen und Ziegen und am Ende im Archäopark Vogelherd auf das UNESCO Welterbegebiet "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb" und die Geschichte der Mammutjäger aus dem Lonetal.

Etappe 2: Von Stetten o. Lontal nach Anhausen - Zwei Dinge sind ein Muss auf dieser Etappe – der Besuch der Charlottenhöhle und ihrem Erlebniszentrum sowie eine Rast an der Aussichtskanzel auf der Domäne Falkenstein mit Blick auf die renaturierte Brenz im Eselsburger Tal.

Etappe 3: Von Anhausen nach Gerstetten - Die Bezeichnung Kliff kennt man z.B. von Rügen, aber wo soll auf der Alb solch ein Kliff sein? Bei dieser Etappe wandern Sie am Heldenfinger Kliff entlang, es ist ein Teil der Felsküste des tertiären Meeres. Unterwegs warten auch ursprüngliche Täler wie das Kießen- oder Hungerbrunnental.

Etappe 4: Von Gerstetten bis Steinheim - Erdgeschichte live! Von allen Meteoritenkratern ist das Steinheimer Becken der am besten erhaltene Krater Süddeutschlands und auch Natur live ist garantiert. Große Heideflächen und bunte Mischwäldern erfreuen das Auge.

Etappe 5: Von Steinheim bis Zang - Warum der Weg „Albschäferweg“ heißt, werden Sie am Schafhof in Steinheim bestätigt bekommen. Hier sind über 600 Merinoschafe zu Hause. Im Wental stehen dreißig bizarre Dolomitkalkfelsen - auch Felsenmeer genannt – unglaublich aber wahr.

Etappe 6: Von Zang bis Heidenheim - Von der Skisprungschanze zum See, von der Ostalbhöhe ins Brenztal - Abwechslung ist garantiert. In der Kneippanlage an der Hammerschmiede im frischen Quellwasser der Brenz eine Runde Wassertreten macht müde Wanderwaden wieder munter. Unbedingt eine Pause am Itzelberger See einlegen.

Etappe 7: Von Heidenheim bis Nattheim - Wahrzeichen von Heidenheim ist Schloss Hellenstein. Da diese Etappe mit 7 km sehr kurz ist, kann der Vormittag dazu genutzn werden, die Stadt Heidenheim zu besichtigen. Die Etappe endet beim Schafhof der Stadtschäferin Karin Wiedenmann.

Etappe 8: Von Nattheim bis Neresheim - Rucksack auf und los, durch Wälder und das Härtsfeld geht es zum weltbekannten Kloster Neresheim. Schweres Gepäck hatten die Nattheimer 1775 dabei: die Kalksteinplatten für den Bodenbelag der Abteikirche wurden in Nattheim gehauen und nach Neresheim gebracht.

Etappe 9: Von Neresheim bis Ballmertshofen - Hoch oben auf einem Felssporn thront Burg Katzenstein. Auf der Burg wurde geherrscht, gewohnt und geraubt. Unten im Tal wartet ein geruhsamer Raststopp am Härtsfeldsee. Im Egautal kann man Biberspuren beoabschten und bekommt schon mal nasse Füße.

Etappe 10: Von Ballmertshofen bis Giengen - Das Finale – noch einmal warten ausgedehnte Wälder, eine schöne Kapelle und herrliche Heidelandschaft. Dankbar sind alle Albschäferwegwanderer den Schafen auf jeden Fall – Sie sind die Landschaftspfleger auf der Heidenheimer Alb.

Wochenendtouren und Tagestouren auf den angedockten Rundwanderwegen, den Albschäfer-Zeitspuren. Informationen unter www.albschaeferweg.de

Öffnungszeiten

Keine aktuellen Öffnungszeiten hinterlegt.

Vorteile und Aktionen

Prädikat Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
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Langer Qualitätsweg

Ein langer „Qualitätsweg Wanderbares Deutschlands" erfüllt deutschlandweite und transparente Standards für besonders attraktive Wanderwege und verpflichtet sich, Naturschutzbelange sowie die Sicherung der Wegepflege und der Markierungsqualität zu gewährleisten. Er wird von regionalen Experten erfasst und betreut und durchläuft alle 3 Jahre einen Prüfprozess durch den Deutschen Wanderverband.

Mehr Infos: https://www.wanderbares-deutschland.de/service/qualitaetsinitiativen/qualitaetswege

Highlights entlang der Route

  • Wanderweg

    Albschäfer-Zeitspur: Über die "Brenzberge" von Giengen nach Hermaringen

    Nochmal einfach die Zeit zurückdrehen, wer wünscht sich das nicht! Als Kind liebten wir alle die Schmusetiere mit dem Knopf im Ohr. Giengen an der Brenz ist die Heimat der Steifftiere. Auf dieser Zeitspur geht es von Kindheitserinnerungen über eine alte Burgruine und Wacholderheiten zu Naturschönheiten an der Brenz.

  • Wanderweg

    Idyllisches Brenztal

    Besichtigungen

    Giengen: Stadtkirche, Spitalkirche, Steiff-Museum der Firma Margarete Steiff GmbH

    Herbrechtingen: Kloster Herbrechtingen, Heimatmuseum in der alten Sägemühle, Naturschutzgebiet „Eselsburger Tal“

    Heidenheim: Burg und Schloss Hellenstein mit Museum Schloss Hellenstein und Museum für Kutschen, Chaisen, Karre, Altstadt am Fuße des Schlossfelsens

  • Kinder- und Familienmuseum

    Steiff Museum

    Giengen an der Brenz ist als Heimat und Geburtsstätte des Teddybären bekannt. Freunde der Kuscheltiere mit dem „Knopf im Ohr“ können ihre Lieblinge dort auf ganz besondere Weise erleben.

  • Radfernweg

    Albtäler-Radweg - Etappe 3: Vom Brenztal ins Roggental

    Von Giengen aus erreichen wir das Eselsburger Tal in Herbrechtingen und verlassen es an der Bindsteinmühle über einen kurzen steilen Anstieg. Nun geht es in leichten Schwüngen über die Kuppenalb und wieder hinunter ins Roggental bis Geislingen.

  • Fernwanderweg

    Albschäferweg - 1. Etappe: Giengen bis Stetten ob Lontal

    Wer kennt nicht den Teddy mit dem Knopf im Ohr? Giengen ist seine Heimat. Dort startet der Albschäferweg und endet heute in Stetten ob Lontal. Unterwegs trifft man die Schäferin Ruth Häckh mit ihren Schafen und Ziegen und am Ende, im Welterbegebiet "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb", auf den Archäopark Vogelherd und die Mammutjäger aus dem Lonetal.

  • Wanderweg

    Albschäferweg - Wochenendtour im Brenz- und Lonetal

    Wer kennt nicht den Teddy mit dem Knopf im Ohr? Giengen ist seine Heimat, hier startet unsere Tour. Unterwegs trifft man die Schäferin Ruth Häckh mit ihren Schafen und Ziegen. Zwei Dinge sind ein Muss - der Archäopark Vogelherd mit seinen Mammutjägern aus dem Lonetal und der Besuch der Charlottenhöhle.

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