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Drei Packshots von unterschiedlichen bwegt-Zügen

Die bwegt-Züge im Landesdesign

Die bwegt-Züge im weiß-gelb-schwarzen Landesdesign kamen 2017 zum ersten Mal auf die Schiene. Seither ist die "bwegt-Flotte" stetig gewachsen: Mittlerweile sind hunderte Fahrzeuge im einheitlichen Landesdesign auf den Strecken Baden-Württembergs im Einsatz. In den modernen bwegt-Zügen ist das Pendeln und Reisen für alle noch komfortabler.

Überzeugende Vorteile für alle

Die Züge im Landesdesign bringen die Mobilität der Zukunft auf die Schiene. Die Fahrzeuge bieten: Klimatisierung, großzügige Stellplätze für Fahrräder, Kinderwagen und Rollstühle, Ablageflächen, auf denen das Gepäck sicher verstaut werden kann, mehr Beinfreiheit für die Mehrzahl der Sitzplätze, kostenloses WLAN und Steckdosen unter jedem Sitz. Einblicke in die modernen Züge:

Leere Sitzgruppe in einem bwegt-Zug
Ein Smartphone lädt an einer Steckdose im bwegt-Zug
Freie Platzwahl in einem leeren bwegt-Zug
Ein gelber Rucksack wird in einer Ablagefläche verstaut
Ein Fahrrad steht auf dem dafür vorgesehenen Abstellplatz in einem bwegt-Zug
Gelbe Kopfhörer und eine Thermoskanne stehen auf einem ausgeklappten Tisch
Kinderwagen-Abstellplatz in einem bwegt-Zug
Mehrzweckbereich zu einer Toilette in einem bwegt-Zug
Notruf-Sprechanlage in einem bwegt-Zug

Überblick über die Zugmodelle

Für alle die mehr über die einzelnen Zugmodelle erfahren möchten, haben wir die Zugtypen und Einsatzgebiete in der Übersicht zusammengestellt. Mit Ausnahme des Regio-Shuttles und Regio-Swingers handelt es sich bei den Zugmodellen durchweg um rein elektrisch betriebene Fahrzeuge. Die elektrischen Züge werden dabei mit 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Quellen betrieben.

Dynamisches Bild eines einfahrenden Doppelstockzugs

Der Coradia Max

Voraussichtlich im Laufe des Jahres 2027 werden erstmals die neuen bwegt-Doppelstockzüge vom Typ Coradia Max (Alstom) zum Einsatz kommen. Fahrgäste können mit dem Coradia Max komfortabler, schneller und häufiger durch Baden-Württemberg reisen: Mit 380 Sitzplätzen pro Triebzug und einem hohen Standard bei der Innenausstattung werden neue Maßstäbe im regionalen Bahnverkehr gesetzt. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 200 Kilometern pro Stunde fahren die Regionalzüge dann auf der neuen Schnellfahrstrecke Stuttgart-Ulm und perspektivisch auch auf der Strecke zwischen Stuttgart, Vaihingen (Enz) und Bruchsal auf Fernverkehrsniveau.

Die Züge (im Netz 35a und 35b) werden betrieben von: Arverio Baden-Württemberg, DB Regio

Zugmodell Coradia Continental

Der Coradia Continental

Der Coradia Continental (Alstom) ist seit Dezember 2022 im Karlsruher Netz nach Heilbronn, Freudenstadt oder Achern unterwegs. Außerdem ist der Triebwagen auf der Breisgau S-Bahn zu finden. Die Vorgängerversion des Fahrzeuges fährt zwischen Bad Urach und Herrenberg im Ammertal.

Betrieben von: DB Regio

Zugmodell Desiro HC

Der Desiro HC

Der Desiro HC (Siemens) schafft als Regionalexpress über die Rheintalbahn eine umsteigefreie Verbindung von Karlsruhe bis nach Basel. Das Fahrzeug umfasst durch seine beiden doppelstöckigen Mittelwagen 410 Sitzplätze sowie zusätzlich 41 Fahrradstellplätze, die auf den gesamten Zug verteilt sind. Hierdurch leitet sich auch der Fahrzeugname ab: „HC“ steht für „high capacity“.

Betrieben von: DB Regio

Zugmodel Flirt

Der Flirt

Der Flirt (Stadler) ist im Rems- und im Filstal unterwegs sowie auf der Frankenbahn, der Enztalbahn und der Murrbahn. Vollständig ausgelastet, bietet er maximal 329 Sitzplätze (Sechsteiler).

Betrieben von: Arverio Baden-Württemberg

Zugmodell Lint 54

Der Lint 54

Der Lint 54 (Alstom) hat insgesamt 150 Sitze und ist auf dem Ulmer Stern, der Zollern-Alb-Bahn und der Bodenseegürtelbahn unterwegs.

Betrieben von: DB Regio, SWEG

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Der Mireo

Im Rheintal und zwischen Karlsruhe und Mannheim ist der Mireo (Siemens) im Einsatz. Das Fahrzeug hat 410 Sitzplätze. Weitere Mireo-Züge von Siemens - jedoch nicht im baden-württembergischen Landesdesign - fahren seit Dezember 2020 auch im Netz der S-Bahn Rhein-Neckar. Als batterieelektrisches Fahrzeug "Plus B" fährt der Mireo zudem in der Ortenau.

Betrieben von: DB Regio, SWEG

Zugmodell Talent

Der Talent

Der Elektrotriebwagen Talent (Bombardier, heute Alstom) bietet maximal 273 Sitze (Fünfteiler) und ist als Typ Talent 2 seit 2017 auf den Strecken der Gäu- und Murrbahn beheimatet. Als Talent 3 zudem im Netz „Freiburger Y“ und auf den Strecken des Neckartals im Einsatz.

Betrieben von: DB Regio, DB Regio Stuttgart, SWEG

Zugmodell Regio-Shuttle RS 1

Der Regio-Shuttle RS 1

Die großen, trapezförmigen Fenster sind charakteristisch für den Regio-Shuttle RS 1 (Stadler). Der Dieseltriebwagen ist auf dem Ringzug im bwegt-Design unterwegs. Nicht im Landesdesign ist der Regio-Shuttle zusätzlich im Aulendorfer Kreuz zu finden. Außerdem bedient er Fahrten auf der Bodenseegürtelbahn, der Nagoldtalbahn und der Bodensee-Oberschwaben-Bahn.
 

Betrieben von: DB Regio, SWEG

Zugmodell Regio-Swinger

Der Regio-Swinger

Die Baureihe 612 ist ein Dieseltriebwagen mit Neigetechnik. Genau durch diese Besonderheit kommt auch der Name Regio-Swinger (Bombardier, heute Alstom) zustande. Der Triebwagen ist im Süden Baden-Württembergs im Netz Donau-Ostalb unterwegs.

Betrieben von: DB Regio

Logo sfbw

Information zur Fahrzeugbeschaffung durch das Land

Das Land Baden-Württemberg bestellt und finanziert den Schienenpersonennahverkehr. Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) übernehmen den Betrieb der ausgeschriebenen Strecken. Die EVU fahren dabei meist mit Zügen, die ihnen selbst nicht gehören. Stattdessen gehören die Züge (im bwegt-Design) dem Land Baden-Württemberg beziehungsweise der Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg (SFBW). Die Landesanstalt beschafft die Fahrzeuge und verpachtet diese an die Verkehrsunternehmen oder hilft den EVU bei der Finanzierung.

Weitere Informationen zur SFBW auf der Webseite unter sfbw.info.

#bwegtBW

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