
Die Schiene von morgen? Ist in Arbeit.
Viele Menschen in Baden-Württemberg sind frustriert über Verspätungen, Ausfälle und den Zustand der Bahnstrecken. Dieser Frust ist nachvollziehbar – und genau deshalb wird jetzt die Schiene modernisiert, saniert und elektrifiziert. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Gut informiert ans Ziel
Hier zeigen wir dir, wo du als Fahrgast die richtigen Informationen findest, um ans Ziel zu kommen.
Warum wird gebaut?
Moderne und barrierefreie Bahnhöfe, höhere Zuverlässigkeit, mehr Fahrkomfort – es gibt vieles, worauf du dich zukünftig freuen kannst. Doch bevor es so weit ist, muss im ganzen Land erneuert und ausgebaut werden.
Was haben wir davon?
Die Bauarbeiten sind aufwendig und brauchen Zeit – doch sie sind ein wichtiger Schritt, um den Nah- und Regionalverkehr moderner, zuverlässiger und leistungsfähiger zu machen. Vielen Dank für deine Geduld und dein Verständnis, während Strecken und Bahnhöfe erneuert werden. Welche konkreten Vorteile die Modernisierung bringt, erfährst du hier.
Das passiert gerade in Baden-Württemberg
Kurz: „Weichen stellen für die Zukunft“. Viele Jahre lang wurde in ganz Deutschland das Schienennetz vernachlässigt und muss jetzt von den Eisenbahninfrastrukturunternehmen dringend erneuert werden. Darüber hinaus stehen in den kommenden Jahren wegen der Fertigstellung von Stuttgart 21 und der Digitalisierung des Schienenleitsystems in der Region Stuttgart immer wieder längere Bauarbeiten an. Diese Maßnahmen sind zwingend notwendig und nicht alle im laufenden Betrieb möglich.
Wer ist beteiligt?
- Land Baden-Württemberg: Das Land bestellt die Züge und regelt über Verträge, dass auch bei Bauarbeiten ausreichend Busse fahren. Das Ministerium für Verkehr prüft, ob die Baustellen frühzeitig angekündigt werden und an den richtigen Stellen gebaut wird. Außerdem finanziert das Land, dass Bahnhöfe in Baden-Württemberg über dem Standard der Deutschen Bahn modernisiert werden.
- bwegt: Koordiniert, erklärt und informiert zu Themen rund um den öffentlichen Verkehr in Baden-Württemberg.
- Infrastrukturbetreiber: Planen und setzen Baustellen um und sorgen als Betreiber von Schienennetzen – wie die DB InfraGO – für deren sicheren Betrieb, Erhalt und Modernisierung.
- Eisenbahnunternehmen (EVU): Passen Fahrpläne an, organisieren Schienenersatzverkehr und informieren die Fahrgäste.
- Verkehrsverbünde: Informieren die Fahrgäste in ihrer jeweiligen Region.
Fragen und Antworten (FAQ)
Viele Arbeiten finden tatsächlich nachts statt, weil dann weniger Züge unterwegs sind. Für größere Bau- und Modernisierungsmaßnahmen reicht die kurze Zeit in der Nacht aber oft nicht aus. Außerdem wäre die Lärmbelästigung nachts oft zu groß. Damit die Arbeiten sicher und schneller durchgeführt werden können, müssen Strecken manchmal auch tagsüber oder für längere Zeit gesperrt werden. Währenddessen wird ein Ersatzverkehr eingerichtet.
Prüfe vor der Fahrt die aktuellen Informationen, zum Beispiel in der bwegt-App oder im Internet. Busse halten oft an anderen Haltestellen als Züge. Plane daher mehr Zeit ein, denn Fahrten können länger dauern. Fahrräder können oft nicht mitgenommen werden. Nicht alle Busse sind stufenfrei zugänglich. In der Regel fahren aber Busse mit niedrigem Einstieg.
Die Busse halten oft nicht direkt am Bahnhof, sondern an einer nahegelegenen Haltestelle. Aushänge und Karten vor Ort oder auf bahnhof.de helfen bei der Orientierung. Plane für den Umstieg vorsichtshalber etwas mehr Zeit ein, da die Wege länger sein können.
Ja. Wenn wegen Bauarbeiten keine Züge fahren können, wird in der Regel ein SEV eingerichtet – meist Busse, die die Zugverbindung ersetzen. Mit einem gültigen Ticket für deine Verbindung kannst du auch den Ersatzverkehr nutzen. So kannst du trotz Bauarbeiten weiterreisen.






