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Historisches Gebäude , Bad Säckingen

Grabmal des Trompeters von Säckingen

Bad Säckingen. Grabstein des historische Liebespaares der Geschichte des "Trompeter von Säckingen".

An der Außenseite des Münsters, in einer Nische ist die Reliefbüste Scheffels und der Grabstein der beiden zu sehen. Dieser Grabstein war die eigentliche Inspiration für die romantische Dichtung. Denn als junger Jurist erfuhr Scheffel während seiner Säckinger Zeit (1850/51) von der historischen Liebesgeschichte zwischen Franz Werner Kirchhofer (1633 – 1690), einem Säckinger Bürger, der jedoch kein Trompeter war, und der adligen Maria Ursula von Schönau (1632 – 1691), Tochter des Freiherrn Otto Rudolph von Schönau. Aufgrund des Standesunterschiedes verboten die Brüder von Maria Ursula die Heirat mit dem bürgerlichen Werner. Doch die beiden heirateten trotzdem und mussten daraufhin im „Exil“ leben. Maria Ursula kämpfte mit Erfolg um ihr Erbe und das Paar kehrte nach Säckingen zurück. Hier lebten die beiden als wohlhabende und wohltätige Bürger. Sie wurden weltberühmt durch das 1854 erschienene Epos von Joseph Victor von Scheffel.

Inschrift der Grabplatte

„Ewige Ruhe der Seele und des Leibes suchte hier bei Lebzeiten und fand durch einen ruhigenseligen Tod, das in gegenseitiger Liebe unvergleichliche Ehepaar Herr Franz Werner Kirchhoferund Frau Maria Ursula von Schönau".

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