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Radfernweg

Oberschwaben-Allgäu-Radweg: Etappe 5 – Von Markdorf nach Aulendorf

Die fünfte Etappe des Oberschwaben-Allgäu-Radwegs windet sich über aussichtsreiche Bergkuppen, taucht in entlegene Waldtäler ab und macht Station in ruhigen Dörfern. Es geht von Markdorf, vorbei am Gehrenberg, durch die Ortschaft Roggenbeuren bis nach Wilhelmsdorf. Von dort aus steuert man die Gemeinde Altshausen und weiter das Etappenziel Aulendorf an.

Sportliche Berg- und Talfahrt mit viel Natur

Zu Beginn der Etappe gilt es den nächsten Anstieg zu nehmen, der sich steil durch ein Wohngebiet hinauf windet. Auf einer von Kornfeldern geprägten Hochfläche kippt die ruhige Nebenstraße und die Räder brausen ins Rotachtal hinunter. Radler folgen den eleganten Schleifen des Fließgewässers auf einem breiten Forstweg und erobern Höhenmeter für Höhenmeter zurück. Auch hier zeigt sich Oberschwaben lieblich mit kleinen Seen, lichten Wäldern und Dörfern. 

Wilhelmsdorf liegt idyllisch am Rande des Pfrunger-Burgweiler Rieds, dem zweitgrößten Moorgebiet Südwestdeutschlands mit zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten. 

Neben der beeindruckenden Schlossanlage verfügt die Gemeinde Altshausen mit dem barocken „Heiligen Grab“ über eine weitere herausragende Sehenswürdigkeit. Das kostbare Meisterwerk entstand im Jahre 1783 aus zwei großen bemalten Leinwänden, Bildtafeln sowie sieben Bögen und ist eines der letzten Heiligengräber im Süddeutschen Raum. 

Zehn steigungsfreie Radkilometer weiter rollen wir in den Kneippkurort Aulendorf ein. Keimzelle der Siedlung war das Schloss Aulendorf. Seit der erstmaligen Erwähnung der Burganlage gegen Anfang des 13. Jahrhunderts entwickelte sich das Bauwerk zu einem prächtigen Residenzschloss. In den Räumen hat eine Spielzeugsammlung und eine Ausstellung der Kunst des Klassizismus ihr Domizil gefunden. Nach dem erlebnisreichen Reiseabschnitt finden Körper und Seele im 34-Grad-Celsius warmen Thermalwasser der Schwaben-Therme neue Kraft und Lebensenergie.

Weiterführendes Informationsmaterial

Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre "Radwege in der Ferienregion Oberschwaben-Allgäu". Diese können Sie hier kostenfrei bestellen.

Vorteile und Aktionen

ADFC Qualitätsradroute
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Drei Sterne

Ganz sicher auf „ausgezeichneten" Routen Rad fahren und keine bösen Überraschungen erleben: Die vom ADFC klassifizierten Qualitätsradrouten machen es möglich. Bis zu fünf Sterne zeigen an, welche Qualität Radwanderern auf einer Route geboten wird – schließlich ist auf einer Radreise der Weg das eigentliche Ziel.

Highlights entlang der Route

  • Historisches Gebäude

    Hexenturm

    Der Hexenturm mit dem gotischen Staffelbiebel war zu früheren Zeiten

    Eckpfeiler der Stadtbefestigung. Bei Führungen kann das noch vorhandene Bürgergefängnis (19 .Jh.) ebenso besichtigt werden, wie das darin befindliche Handwerkermuseum und verschiedene Exponate zur Stadtgeschichte.


    Besichtigung nur mit Führung möglich: https://www.gehrenberg-bodense...

  • Kirche

    Kath. Kirche St. Nikolaus

    Treffpunkt für den ersten Spaziergang ist die Nikolausfigur an der Kirchhofmauer bei der katholischen Stadtpfarrkirche.

    Der Ravensburger Künstler Josef Henger gestaltete die vielbesprochene, wohl auch eigenwillige Arbeit. Die Pontifikaltracht und die beigefügten Attribute des Heiligen von Myra sind sinngebend. Von der Skulptur wird der Blick zum Kirchturm gelenkt: 68 Meter hoch, 1966 nach alten Unterlagen wieder mit der ursprünglichen Turmspitze versehen.

    Der Turm überragt den im 5/8 schluß gegliederten Chor mit den massiven Strebepfeilern. Die heutige Pfarrkirche entstand in mehreren Bauphasen während verschiedener Epochen: die nahezu sparsame gotische Ausprägung blieb jedoch dominierend, auch der in späteren Jahrhunderten angebrachte Figurschmuck ist lediglich eine willkommene Beifügung.

    Für Besucher geradezu ein Muss ist die Schutzmantelkapelle mit drei Madonnen. In diesem Barockanbau fällt zunächst die anmutige Schutzmantelmadonna über dem Altar auf; dann an der rechten Wandseite in einer Nische die gotische Madonna (während der Barockzeit mit Kleid versehen), die schon 1380 als wundertätiges Gnadenbild in der Bildbachkapelle verehrt wurde.

    Ihr gegenüber an der linken Wandseite ist in einer Nische die Mariendarstellung "Maria Königin aller Heiligen" aus dem 12. Jahrhundert ausgestellt. Die Figur stammt aus dem früheren Wallfahrtskapelle (1812 abgebrochen) auf dem Gehrenberg.

    An Donnerstags-Markttagen findet ein 30 Minuten Orgelkonzert MARKTMUSIK um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus statt.

  • Kunstgalerie

    Stadtgalerie

    Mit der Stadtgalerie ist im Herzen der Stadt ein modernes Kunstmuseum und kulturelles Zentrum entstanden. Sowohl regionale als auch namhafte überregionale Künstler sind hier mit wechselnden Ausstellungen zu Gast. Die Stadtgalerie hat ein angeschlossenes Café. Eintritt ist frei!

Offizieller Inhalt von Oberschwaben Tourismus

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