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Radfernweg

Bodensee-Radweg Etappe 6/8: Konstanz - Stein am Rhein

Diese Tour ist als eine der schönsten Bodenseetouren bekannt, vor allem, da der Weg von Konstanz nach Stein am Rhein auf der Schweizer Seite oft direkt am Ufer entlang führt.

Die gesamte Tour bietet uns viel Abwechslung und führt uns über gut befahrbare Asphalt- und Schotterwege. Von Konstanz kommend fahren wir an einigen Äckern vorbei, die je nach Jahreszeit Blüten, Gemüse oder Obst hervor bringen. Man fährt meist direkt am Ufer entlang und wird durch kleine verträumte Ortschaften geleitet, welche zum verweilen und Eis essen einladen. Es geht vorbei an Weinbergen und der Blick wandert steht's auf das klare Wasser. Entlang des Bodensee-Radwegs werden sie hier unzählige Grillplätze finden, die sich in direkter Wasser nähe befinden und zum Baden einladen. 


Kreuzlingen ist die größte Schweizer Stadt am Bodensee und bildet trotz “trennender” offener Kunstgrenze eine städtebauliche Einheit mit dem benachbarten Konstanz. Sehenswert ist die Barockkirche des ehemaligen Augustinerklosters die eine Reliquie des Kreuzes Christi aufbewahrt. Durch diese hat die heute noch nicht einmal 200 Jahre alte Stadt auch ihren Namen erhalten.

Ebenfalls sehenswert ist das von ausgedehnten Parkanlagen umgebene Seemuseum, direkt am Bodensee-Radweg.

Es beherbergt ein hochinteressantes Museum zur Fischerei und Seefahrt auf dem Bodensee. Besonders eindrucksvoll sind die Ausstellungsstücke zur Dampf- und Segelschifffahrt. Zudem wird man über die Verarbeitung der Fische, die Jagd und die heimischen Vögel informiert. Abschließend wird die Veränderung des Sees unter Berücksichtigung der touristischen Entwicklung dokumentiert.

Drachenburg und Waaghaus bilden in Gottlieben weitum eines der schönsten Beispiele Ostschweizer Riegelbauweise. Sie beherbergen heute ein schönes Hotel mit guter Küche. Überhaupt glänzt das winzige Dörfchen am Seerhein mit einigen ausgezeichneten Restaurants und einer ganz besonderen süßen Spezialität, den berühmten Gottlieber Hüppen.

Alte Fischerhäuser mit schönem Fachwerk bilden die Front von Ermatingen zum See hin, aber auch im Dorf selbst findet man noch viele schöne Beispiele der Ostschweizer Zimmermannskunst. In Ermatingen steht mit dem Hotel Adler eines der ältesten Gasthäuser der Schweiz. Schon der Französische Kaiser Napoleon III. hat hier genächtigt.

Hoch über dem Seeufer, auf einem vom eigentlichen Seerücken abgesetzten Hügel, thront Schloss Arenenberg.
Das eher unscheinbar wirkende Schloss ist eines der historisch wichtigsten Gebäude der Bodenseeregion. 1546 vollendet und mehrfach umgebaut war es Wohnstatt der im Exil lebenden Hortense de Beauharnais, Stieftochter und Schwägerin von Napoleon Bonaparte nach ihrer Vertreibung aus Frankreich. Ihr Sohn Kaiser Napoleon III. hat hier seine Jugendjahre verbracht. Seine Ehefrau Kaiserin Eugenie schenkte es 1906 dem Kanton Thurgau, der darin das heute so sehenswerte Napoleonmuseum einrichtete.

Info: www.napoleonmuseum.ch.

Über Tägerwilen sind die pittoresken Türme von Schloss Castel zu sehen. Zu dessen Füßen finden auf der Freilichtbühne von Schloss Girsberg alljährlich sehenswerte Theatervorführungen statt.

Hoch über Ermatingen erhebt sich stolz Schloss Wolfsberg, in dem heute ein Seminarhotel residiert.

Salenstein selbst hat neben dem Arenenberg noch zwei weitere Schlösser. Ein Stück rechts oberhalb erkennt man die Dächer von Schloss Salenstein, während sich das abseits gelegene Gut Eugensberg gut geschützt hinter hohen Hecken und Zäunen versteckt.

Ganz in der Nähe stehen auf einem steilen Bergsporn über Bedingen die kümmerlichen Reste der Burg Sandegg.

In Berlingen lebte der Maler Adolf Dietrich. In seinem Wohnhaus ist ein kleines Museum eingerichtet das sich der naiven Kunst widmet. Gleich gegenüber hat man das 1939 von ihm verewigte “Nachbargärtchen” wieder für die Öffentlichkeit hergerichtet.

Vom Steckborn Hafen, den man durch einen versteckten Torbogen erreicht, hat man einen schönen Blick auf die gegenüberliegende Höri, nach Radolfzell und auf das Wahrzeichen von Steckborn. Der wuchtige Turmhof ist durch seine Lage direkt am Seeufer und seine vielen Hauben und Turmspitzen eines der beliebtesten Postkartenmotive am Untersee und beherbergt ein besuchenswertes Heimatmuseum.

Der kleine Uferort Mammern hat mehr zu bieten als man auf den ersten Blick ahnt. Jedoch sind die interessantesten Sehenswürdigkeiten nur mit viel Schweiß hoch über dem Ort erreichbar. So steht der mächtige Bergfried der Ruine Neuburg auf einem Bergsporn auf halber Höhe des Seerückens -für “normale” Radfahrer fast unerreichbar. Sie war die größte Burg am Untersee. Heute stehen ihre romantischen Ruinen mitten im Wald und sind ein beliebtes Ausflugsziel.

Ebenfalls weit oben steht die Wallfahrtskirche Klingenzell in aussichtsreicher Lage über dem hier fast fjordartigen Untersee.

Ein Stück weiter sieht man den Turmhelm von Schloss Freudenfels, das schon auf Eschenzer Gebiet liegt.

Die größte Sehenswürdigkeit der Gemeinde ist das auf der kleinen Insel Werd gelegene Franziskanerkonvent mit der St. Otmarskapelle.

Von der Insel bietet sich ein schöner Blick auf das nahe Stein am Rhein und das Ende des Bodensees. Wer Ruhe und Stille sucht wird sie im kleinen Klosterpark bestimmt finden.





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