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Fernwanderweg

Westweg Trekking Herrenwies bis Camp Seibelseckle

Über den Hochkopf stößt der Westweg auf seiner dritten Etappe in die höchsten Regionen des Nordschwarzwaldes vor. Das Klima wird spürbar rauer, die Berge steiler und die Wege knorriger. Entlang der Schwarzwaldhochstraße kommt der Westweg in Topform.

Die Etappe 4 über den Grindenschwarzwald führt auf einer Höhe von über 1.000 Meter im steten Auf und Ab über den Hauptkamm des Nordschwarzwalds. Die einzigartige Grindenlandschaft sowie überwältigende Ausblicke ins fast 1.000 Meter tiefer liegende Rheintal machen diese Etappe zu einem der Höhepunkte des Westwegs.

Vom Zeltplatz aus folgt man südlich der L83 dem Waldweg bis zum Sandsee. Kurz davor muss die L83 nochmals gequert werden. Nach 2 km erreicht man dann Sand und hier trifft man dann auch wieder auf den Westweg.

Beim Kurhaus Sand, einem von zahlreichen einst prächtigen, jetzt langsam verfallenden Höhenhotels, trifft der Westweg auf die Schwarzwaldhochstraße, die er bis zum Hundseck begleitet . Ein Anstieg bringt den Wanderer auf den Hochkopf, dem ersten Grindengipfel am Westweg. Grinden nennt man die kahlen, hochmoorigen Hochflächen auf den Kuppen des Nordschwarzwalds. Sie sind im Mittelalter durch intensive Beweidung entstanden und mit Borstengras, Heidekraut und Latschenkiefern bewachsen. Heute werden die Grinden mit gezielten Ausrodungen und einer Wiederbelebung der Viehhaltung erhalten. Durch eine urige Hochmoorund Heidelandschaft führt der Weg hinab zum Kurhaus Unterstmatt.

Von Unterstmatt schlängelt sich ein schmaler Pfad zum Gasthaus Ochsenstall und steigt dann hinauf zum mächtigen Fernsehturm auf dem Hochplateau der Hornisgrinde, dem höchsten Berg im Nordschwarzwald. Am höchsten Punkt des Plateaus steht der kleine Bismarckturm. Am südlichen Moorende, oberhalb des Mummelsees hat der Schwarzwaldverein 1910 den großen Hornisgrindeturm errichtet, der nach dem Ab zug des französischen Militärs seit 2005 wieder für Besucher geöffnet ist.

Am Seibelseckle verlässt man den Westweg (Ab hier sind es noch 1,3 km bis zum Camp) . Von dort links (nicht geradeaus!!) der gelben Raute in Richtung Hinter Langenbach bis zum Wegweiser "Untergrinden" folgen.

Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Camp Seibelseckle (genaue Beschreibung kommt mit der Buchungsbestätigung).

https://www.trekking-schwarzwald.de/regionen/nordschwarzwald/camps/

Highlights entlang der Route

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