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Wanderweg

Dachsberg 26: Bildsteinfelsen, Lehenkopfturm und Klosterweiher

Von Inner-Urberg zum Lehenkopfturm mit Aussicht auf St. Blasien und das Feldberggebiet, dann aussichtsreich über den Schluchtensteig zum Klosterweiher. Weiter zum Albsteig, über den etwas abenteuerlichen Schmugglerpfad zum Bildsteinfelsen mit schöner Aussicht. Dann geht es zurück nach Inner-Urberg.

Landschaftliche Vielfalt mit tollen Ausssichtspunkten, sonnigen freien Hochflächen und tiefen Wäldern prägen diesen Weg.

Es geht los im Bergbau-Ort Urberg.  Zuerst geht es Richtung St. Blasien. Wir kommen zum Lehenkopf. Hier lohnt sich die Besteigung des Turms mit schöner Aussicht auf Sankt Blasien und in alle Richtungen.

Der Klosterweiher wurde im 18. Jahrhundert als Fischweiher des ehemaligen Klosters St. Blasien als kleiner Stausee angelegt. Heute ist er im Besitz des Landgasthofes Klosterweiherhof.
Im Sommer lädt der Weiher zu einen Badeerlebnis der besonderen Art ein.
Der Klosterweiher und seine Ufer sind Lebensraum für etliche geschützte Pflanzen und Kleinlebewesen, und Laichplatz für zahlreiche Frösche und Kröten. Auf den Wiesen sind der fleischfressende Sonnentau und verschiedene Orchideen zu finden.

Nach Wittenschwand folgt eines der spannensten Stücke des Albsteigs. Es geht über den Schmugglerpfad, an steilen imposanten Felswänden entlang und durch eine Geröllhalde, die Trittsicherheit erfordert.

Danach bietet der Bildsteinfelsen eine wunderbare Aussicht über das Albtal und zu den Alpen. Unterhalb des Felsens führt ein kurzer sehr steiler, teilweise gesicherter Pfad zu einer kleinen Höhle.

Zurück in Urberg bietet sich donnerstags und sonntags 14 - 16 Uhr der Besuch des Mineralienmuseums an, und Donnerstag bis Sonntag eine Rast im Café zum Alten Engel mit seinem idyllisch-romantischen Garten.

Interessantes zu den Orten am Weg:

Die zu Urberg gehörenden Weiler sind aus Rodungssiedlungen entstanden, die unter dem Einfluss des Klosters St. Blasien angelegt wurden. Zum ersten Mal werden "die Urberge" 1237 genannt. Bergbau auf Silber und Blei ist in Urberg schon 1328 nachweisbar und wurde bis 1835 betrieben. In der Grube "Gottesehre" in Oberbildstein wurde bis 1987 nach Fluss- und Schwerspat geschürft. Heute erinnert das 2002 eingeweihte "Mineralienmuseum Gottesehre" in Inner-Urberg sowie der Bergbaupfad bei Rüttewies an die traditionsreiche Bergwerksgeschichte des Ortes.

Wittenschwand ist der Hauptort der Gemeine Dachsberg. Die einzelnen Ortsteile sind aus Rodungssiedlungen entstanden, die unter dem Einfluss des Klosters St. Blasien angelegt wurden. Zum ersten Mal wird Wittenschwand 1266 erwähnt.
Bereits um 1100 blühte zwischen Wittenschwand und Urberg der Bergbau. In der Nähe von Wittenschwand, unmittelbar am Klosterweiher, befindet sich das ehemalige Silber- und Nickelbergwerk "Friedrich-August-Grube". Auf deren Gelände gibt es einen begehbaren Stollen sowie einen Naturerlebnis- und Themenspielplatz.

Der Weg verläuft teilweise über den Schluchtensteig. Er führt über 119 Kilometer durch den Naturpark Südschwarzwald. Ausgesetzte Pfade entlang steiler Felsklammen, spektakuläre Tiefblicken und zahlreiche Schluchten und Wasserfälle machen seine Charakteristik aus. Auch gibt es immer wieder grandiose Aussichtspunkte mit weiten Panoramen bis hin zu den schneebedeckten Schweizer Alpen.
In der Gemeinde Dachsberg verläuft der Schluchtensteig hinter dem Lehenkopf nördlich von Urberg über den Klosterweiher und bis zum Ibacher Panoramaweg.

Ein anderer Teil des Weges geht über den Albsteig Schwarzwald, welcher über 83 Kilometern entlang der Alb von Albbruck im Rheintal bis an den Feldberg und zum Herzogenhorn führt. Felsgesäumte Schluchten und grandiose Ausblicke, stille und malerische Orte scheinbar fernab der Zivilisation und ganz viel Natur bieten besondere Erlebnisse.

Highlights entlang der Route

Offizieller Inhalt von Dachsberg

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