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Wanderweg

Dachsberg 27: Bildsteinfelsen, Berg Dachsberg und Albstausee

Anspruchsvolle und aussichtsreiche Tour, teils auf dem Albsteig, durch sehr abwechslungsreiche Landschaft - mit Albstausee, Schmugglerpfad und Bildsteinfelsen

Diese Wanderung bringt Ihnen die ganze landschaftliche Vielfalt der Gemeinde Dachsberg näher. Von Wolpadingen geht es zunächst hinunter ins Albtal und zum Albstausee, wo sich die erste Rast anbietet.

Es geht los im Bergbau-Ort Urberg. Gleich folgt eines der spannensten Stücke des Albsteigs.
Der Bildsteinfelsen bietet eine wunderbare Aussicht über das Albtal und zu den Alpen. Unterhalb des Felsens führt ein kurzer sehr steiler, teilweise gesicherter Pfad zu einer kleinen Höhle.

Danach folgt Schmugglerpfad, an steilen imposanten Felswänden entlang und durch eine Geröllhalde, die Trittsicherheit erfordert.

Anschliessend wird es wieder gemächlicher. Wir kommen zur Dachsberghalle. Hier bietet sich ein ca. 1 km langer Abstecher zur Gaststätte Dachsberger Hof oder zum Klosterweiherhof an.

Nach der Halle kommen wir zum Berg Dachsberg, dem Namensgeber der Gemeinde. Es gibt einen Wegweiser, der über einen kurzen Abstecher auf den idyllisch-aussichtsreichen Gipfel führt.

Über Wolpadingen geht es zurück nach Urberg, wo sich donnerstags und sonntags von 14 bis 16 Uhr ein Besuch im Mineralienmuseum anbietet,
sowie Donnerstag bis Sonntags eine Rast im Café zum Alten Engel mit seinem idyllisch-romantischen Garten.

Interessantes zu den Orten am Weg:

Die zu Urberg gehörenden Weiler sind aus Rodungssiedlungen entstanden, die unter dem Einfluss des Klosters St. Blasien angelegt wurden. Zum ersten Mal werden "die Urberge" 1237 genannt. Bergbau auf Silber und Blei ist in Urberg schon 1328 nachweisbar und wurde bis 1835 betrieben. In der Grube "Gottesehre" in Oberbildstein wurde bis 1987 nach Fluss- und Schwerspat geschürft. Heute erinnert das 2002 eingeweihte "Mineralienmuseum Gottesehre" in Inner-Urberg sowie der Bergbaupfad bei Rüttewies an die traditionsreiche Bergwerksgeschichte des Ortes.

Der Albstausee bildet ist Teil eines Netzwerks von Stauseen der Schluchseewerke, wird gespeist aus dem Schluchsee und ist verbunden mit dem Mettmastausee und dem Stausee Schwarzabruck.

Wolpadingen erfährt seine erste Erwähnung im Jahr 1266. Der Ort bestand aus zwei Klosterhöfen von St. Blasien. Wolpadingen war Namensgeber einer der 8 zu Vorderösterreich gehörenden Hauensteinischen Einungen (einer frühen Form der demokratischen Selbstverwaltung), auch Einung Dachsberg genannt.

Teile des Wegs sind auf dem Albsteig Schwarzwald, welcher über 83 Kilometern entlang der Alb von Albbruck im Rheintal bis an den Feldberg und zum Herzogenhorn führt. Felsgesäumte Schluchten und grandiose Ausblicke, stille und malerische Orte scheinbar fernab der Zivilisation und ganz viel Natur bieten besondere Erlebnisse.

Highlights entlang der Route

Offizieller Inhalt von Dachsberg

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