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Wanderweg

Dachsberg 22: Auf dem Schluchtensteig von Dachsberg nach Ibach

Aussichtsreiche Rundwanderung vom idyllischen Klosterweiher zu den Spuren des Bergbaus in der Friedrich-August-Grube, dann mit tollen Panoramen über den Schluchtensteig bis Oberibach und auf schattigen Wegen zurück.

Der Klosterweiher am Start und Ende der Tour wurde im 18. Jahrhundert als Fischweiher des ehemaligen Klosters St. Blasien als kleiner Stausee angelegt. Heute ist er im Besitz des Landgasthofes Klosterweiherhof.
Im Sommer lädt der Weiher zu einen Badeerlebnis der besonderen Art ein.

Der Klosterweiher und seine Ufer sind Lebensraum für etliche geschützte Pflanzen und Kleinlebewesen, und Laichplatz für zahlreiche Frösche und Kröten. Auf den Wiesen sind der fleischfressende Sonnentau und verschiedene Orchideen zu finden.

Gleich danach ein weiteres Highlight: Bei der Friedrich-August-Grube wird die Bergbau-Vergangenheit der Gemeinde Dachsberg gegenwärtig, und gleichzeitig ist hier eines der Naturschutzgebiete am Wegesrand. Der Naturerlebnisplatz mit seinen Klang-Spielgeräten wird Kinder begeistern.

Danach gelangen wir auf einen der aussichtsreichsten Abschnitte des Schluchtensteigs. Beim Friedenskreuz oberhalb Oberibach ist ein Rastplatz mit Himmelsliege und grossem Landschaftspanorama. Der Blick geht über das idyllische Ibacher Hochtal, wo einst der Feldberggletscher während der letzten Eiszeit sein Bett formte. 

Danach geht es über sonnige Wiesen und schöne Waldpfade zum zweiten Aussichtspunkt mit Himmelsliege. Hier gibt es nicht nur die Alpen im Süden zu sehen, sondern nach Norden auch Feldberg und Herzogenhorn.

Interessantes zu den Orten am Weg:

Die Friedrich-August-Grube ist seit 2005 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Bergwerk wurde Nickelerz und Magnetkies gefördert. Das Bergwerk wurde benannt nach Friedrich August Walchner, der 1847 erstmals den Nickelgehalt der anstehenden Erze erkannte.
Das Gebiet ist Teil des Fauna-Flora-Habitats "Oberer Hotzenwald". Es ist Lebensraum für hochspezialisierte und seltene Flechtengemeinschaften auf schwermetallreichen Standorten Ebenso gibt es eine an seltenen Pflanzenarten reichen Felsvegetation, besonders an den Silikatfelsen mit ihrer Felsspaltenvegetation.
Am Klosterweiher findet sich ein arten- und strukturreiches Mosaik aus Röhricht, Großseggenried, Kleinseggenried, Zwischenmoor und Magerrasen. Die beiden Fledermausarten Großes Mausohr und Bechsteinfledermaus sind hier beheimatet.

Der Schluchtensteig führt über 119 Kilometer durch den Naturpark Südschwarzwald. Ausgesetzte Pfade entlang steiler Felsklammen, spektakuläre Tiefblicken und zahlreiche Schluchten und Wasserfälle machen seine Charakteristik aus. Auch gibt es immer wieder grandiose Aussichtspunkte mit weiten Panoramen bis hin zu den schneebedeckten Schweizer Alpen.
In der Gemeinde Dachsberg verläuft der Schluchtensteig hinter dem Lehenkopf nördlich von Urberg über den Klosterweiher und bis zum Ibacher Panoramaweg.

Highlights entlang der Route

Offizieller Inhalt von Dachsberg

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