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Stadtrundgang

Historischer Stadtrundgang

Biberach ist eine Stadt mit jahrhundertealter Geschichte. Märkte, Türme und die prächtigen Kaufmannshäuser prägen die wunderschön erhaltene ehemalige Reichsstadt. Wir zeigen Ihnen in diesem Stadtrundgang verborgene Winkel und historische Schätze.

Der Startrundgang startet am Alten und Neuen Rathaus, im Alten Rathaus war früher die Verkaufshalle der Metzger im Erdgeschoss und in den oberen Räumen der Ratssaal und die Amtsstube untergebracht. Im Neuen Rathaus hatten im Erdgeschoss die Bäcker Ihre Verkaufsstätten und in den oberen Räumen waren die Amtsstuben und die Schaustube der Weber untergebracht. Heute sind das Alte und Neue Rathaus miteinander verbunden und es sind Teile der Verwaltung untergebracht.

Es geht einmal über den Marktplatz vorbei am Esel Denkmal das 2000 von Spenden finanziert wurde, bis zum Haus Kleeblatt auf dem an der Front ein Kleeblatt abgebildet ist, wovon es seinen Namen hat. Dieses mächtige Haus war der Sitz der Biberacher Handelsgesellschaft Weishaupt. Danach geht es weiter zur Stadtpfarrkirche St. Martin die von beiden Konfessionen genutzt wird und die älteste simultane Kirche Deutschlands ist. An Ihr entlang einmal über den Kirchplatz geht es weiter zum letzten noch erhaltenen Stadttor das Ulmer Tor, es hat ein frei stehender Glockenstuhl, der zum abendlichen eintreiben der Gänse dem „Gausappell“ läutete.

Vorbei am Amtsgericht Biberach und dem alten Postplatz das ein ehemaliges Gebäude des Franziskanerinnen Klosters war, geht es weiter in Richtung Ochsenhauser Hof. Der ein ehemaliger Pfleghof vom Kloster Ochsenhausen ist, später diente er noch als Schulhaus und heute befindet sich dort eine Seniorenbegegnungsstätte.

Nun geht es über die Stufen zum Gigelberg. Oben angekommen kann der Gigelbergturm und die Aussicht über Biberach bewundert werden, von dem der "Gigelmann" Ausschau nach Bränden in der Stadt gehalten hat und bei Herannahenden Feinden die Sturmglocken läutete. Es geht weiter über die Hochwacht zum Weißen Turm, der im Jahre 1484 zum Wach und Wehrturm gebaut wurde und im 19. Jahrhundert als Gefängnis für die Mitglieder der Räuberbande Schwarzen Veri die in Biberach Ihr Unwesen trieben umgebaut wurde.

Über den Weberberg, die ehemalige Zunftsiedlung der Weber mit aufwendigen Fachwerkhäusern, in denen Barchent ein Mischgewebe aus Leinen und Baumwolle Hergestellt wurde. Kommt man am wesentlichen Ende des Marktplatzes raus dem Holzmarkt wo sich bemerkenswerte Bauwerke befinden. Nach dem Betrachten der Bauwerke geht es weiter zu einem Stück Natur in Biberach, dem Naturkundepfad entlang des Ratzengraben, früher wurde er zum Rotzen des Flachses für das Weberhandwerk genutzt heute lädt der Renaturierte Bachlauf zum Verweilen ein.

Weiter über den wunderschönen Wieland-Park vorbei am Wieland-Museum, das sich im Originalen Gartenhaus des Dichters Christoph Martin Wieland befindet. Vorbei an der Stadtbücherei geht es zum Komödienhaus, indem früher der Schlachthof im Erdgeschoss untergebracht war und im Obergeschoss Theater gespielt wurde, in Ihm fand die deutsche Erstaufführung des Shakespeare-Stück „The Tempest“ als „der Sturm“ unter der Leitung von Christoph Martin Wieland statt, heut befindet sich darin eine Kleinkunstbühne. Zuletzt geht es an den Gebäuden vom Hospital zum Heiligen Geist vorbei in denen heute das Museum Biberach untergebracht ist. Jetzt noch ein paar Meter weiter und man ist wieder am Startpunkt der Tour.

Highlights entlang der Route

Offizieller Inhalt von Biberach an der Riß

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