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Wanderroute für Best-Buddies: Von der Burgruine zur Hängebrücke.

Die rund 17 Kilometer lange Route führt von Zavelstein vorbei an der gleichnamigen Burgruine durch das Kleinenztal bis nach Bad Wildbad.

Zwei Männer in Freizeitkleidung stehen in einer Burgruine.

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Auf rund 18 Kilometern erwandern gute Freunde den Graf-Eberhard-Pfad. Die Route führt im Großschutzgebiet Nordschwarzwald von Zavelstein nach Bad Wildbad. Entlang des Wegs warten Aussichtshighlights, malerische Landschaften sowie einige Rastmöglichkeiten. Ein Besuch auf der Hängebrücke „Wildline“ rundet den Tag für Adrenalinjunkies ideal ab.

Zwei junge Männer am Bahngleis.

Mit dem ÖPNV zum Tagesausflug beginnt die Entspannung schon bei der Anreise.

Der Fluchtweg eines Grafen.

Den Startpunkt bildet die Haltestelle Feuersee in Zavelstein. Dorthin bringen sowohl ein von Bad Teinach als auch ein von Calw kommender Bus. Beide naheliegend Städte verbindet der Regionalverkehr mit dem Rest Baden-Württembergs, sodass für eine schnelle und gleichzeitig klimafreundliche Anreise gesorgt ist.

Aussichtsreich: der Blick auf das grüne Teinachtal.

Weiter Ausblick auf Teile einer Burgruine und eine grüne Tannenlandschaft.

Nach der Ankunft geht es durchs historische „Städtle“ Zavelstein zur Burgruine. Bei klarem Himmel lohnt es sich, den Turm zu besteigen und den Ausblick über das schöne Teinachtal zu genießen. Von hier folgt die Strecke in entgegengesetzter Richtung dem einstigen Fluchtweg von Graf Eberhard dem II. Dieser wurde 1367 beim Baden überfallen und flüchtete nach Zavelstein. Eine blaue Raute kennzeichnet die Wanderroute durchweg – so fällt die Orientierung selbst bei Ablenkung durch unterhaltsame Weggefährten leicht.

Am Zavelsteiner Ortsende führt der Weg durch den Friedwald und weiter in die Ortschaft Rötenbach. Es geht über Felder, durch einen Wald und entlang des Heselbachs ins Kleinenztal. Am plätschernden Flusslauf der kleinen Enz gelegen, lädt die Holzwiesen-Hütte zu einer Rast ein – der ideale Platz für eine Vesperpause mit eigenem Proviant.

Fakten zur Tour:

  • Strecke: 17,1 km
  • Dauer: ca. 5 Stunden
  • Aufstieg: 443 Höhenmeter
  • Abstieg: 564 Höhenmeter
  • Anreise mit dem ÖPNV: Halt Feuersee in Zavelstein; Buslinie 635 vom Bahnhof/ZOB Calw; täglich alle 60 Minuten
  • Abreise mit dem ÖPNV: Halt Bahnhof Bad Wildbad; Stadtbahnlinie S6 nach Pforzheim oder Regiobus X63 nach Calw; täglich alle 60 Minuten

Ruheplatz mit Aussicht.

Frisch gestärkt geht es über einen schmalen Wanderpfad bergauf zu einem weiteren Ruheplatz mit Liege, hölzernem Wildschein und Ausblick in das Kleinenztal. Auch hier bietet sich eine kleine Rast an, bevor die Strecke schließlich ihren höchsten Punkt am sogenannten Riesenstein erreicht: einer auf dem Boden liegenden Buntsandsteinplatte, sowie der danebenstehenden Riesenstein-Schutzhütte.

Wanderkarte der Route im Nordschwarzwald
Blaues Haltestellen-Schild mit der Aufschrift „Bad Wildbad“

Mit den Regionalzügen kommen Wanderinnen und Wanderer bequem, nachhaltig und stressfrei nach Hause.

Vielfältiges Bad Wildbad.

Der anschließende Abstieg nach Bad Wildbad führt über einen malerischen Pfad, umsäumt von unzähligen Heidelbeer-und Preiselbeerstauden. Von hieraus können Wanderinnen und Wanderer auch einen Blick auf den gegenüberliegenden Sommerberg mit seinen Attraktionen erhaschen. Dort warten der Baumwipfelpfad sowie die Hängebrücke „Wildline“. Letztere ist ein Unikat, da sie zur Mitte hin ansteigt: Besucher können nicht von einem zum anderen Ende sehen und wissen somit nicht, was sie erwartet – ein besonderer Adrenalinkick in 60 Metern Höhe.

Wer die Wanderung lieber ruhiger ausklingen lässt, überquert die Enz und findet in Bad Wildbad zahlreiche Einkehrmöglichkeiten oder begibt sich auf eine Runde durch den weitläufigen Kurpark mit Rosengarten, Maurischem Pavillon, Englischer Kirche und Enzpromenade. Über den Bahnhof Bad Wildbad geht es schließlich nach Hause.

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