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Vortrag, Zürich

Eröffnung: Hast Du Lust?

Zum Auftakt des 4. Zürcher Philosophie Festivals ergründet Carolin Emcke, wie sich das eigene Begehren entdecken lässt, wie Normen und Konventionen das Begehren beengen, zensieren, tabuisieren. Und sie schaut auf das utopische, politische Begehren. Denn für politische Veränderung braucht es auch Lust und eine Fantasie. Im Anschluss spricht sie mit Urs Siegfried darüber, warum die Liebe für sie ein Zaubertrank ist und weshalb das Eigene mit einem Nein beginnt.

Mitwirkende und Zusatzinformationen:

Carolin Emcke ist promovierte Philosophin und freie Publizistin. Sie ist Kolumnistin bei der Süddeutschen Zeitung und El Pais sowie Moderatorin des «Streitraums» an der Schaubühne Berlin. Ihre Bücher wurden in über zehn Sprachen übersetzt und ihr Schaffen unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. In «Wie wir begehren» schreibt sie intim und politisch zugleich über die Entdeckung des Begehrens und in ihrem neusten Buch «Ja heisst ja und …» stellt sie die Frage, welche Sprache die Lust nach der MeToo-Debatte braucht.

Urs Siegfried ist Initiator und Leiter des Festivals. Er hat in Zürich und Lausanne Geschichte und Betriebswirtschaft studiert. Er war unter anderem Geschäftsführer des St. Galler Radios toxic.fm und leitete den Zürcher Verband für faire und umweltbewusste Hauseigentümer_innen bevor er im Zweitstudium sein Herz an die Philosophie verlor. Seine Selbständigkeit als Unternehmer im Immobilienbereich stellt sicher, dass er trotzdem geerdet bleibt.

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