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Vortrag, Tübingen

Die Jeckes in Palästina/Israel: Eine deutsch-jüdische Geschichte


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Zwischen 1933 und 1939 flohen rund 90.000 deutschsprachige Juden, allein oder mit ihren Familien, vor dem Nationalsozialismus ins britische Mandatsgebiet Palästina. „Jeckes“ nannte man sie und auch ihre Nachkommen, vermutlich wegen ihrer Kleidung: Ihre eleganten Jacketts passten so gar nicht in das neue Land mit seinem extremen Klima, ebensowenig ihre Träger. Die kamen überwiegend aus dem (Bildungs-)Bürgertum und brachten ihre ‚preußischen Tugenden‘ mit wie: Ordnung, Fleiß und Pünktlichkeit.

Die einheimische Bevölkerung reagierte mit Ausgrenzung, bestenfalls mit Spott. Entsprechend schwer fiel den meisten Jeckes die Gewöhnung an die neue Heimat. Dennoch schufen sie Strukturen, bauten auf und hinterließen bleibende Spuren im Land. Israel wäre nicht Israel ohne die Jeckes, heißt es. Aber auch in der deutschen Geschichte schrieben sie ein wichtiges Kapitel, das heute im Zuge internationaler Migrationsbewegungen neu verhandelt wird.

Preise

Freier Eintritt

Öffnungszeiten

Dienstag
13.06.2023
19:00 - 20:30 Uhr

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