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Vortrag, Tübingen

84 Jahre Reichspogromnacht: „Das Glasperlenspiel“ und „Doktor Faustus“ als antifaschistische Romane

Hat stattgefunden


Zu den Öffnungszeiten

Während sich das Hitler-Regime mehr und mehr ausbreitet und die Welt in einen globalen Krieg stürzt, treiben Hermann Hesse und Thomas Mann ihr Werk voran: Schon 1932 beginnt Hesse aus seinem Wohnort im Schweizerischen Montagnola mit dem „Glasperlenspiel“, an dem er zehn Jahre arbeiten wird. Die Veröffentlichung wird 1942 in Deutschland verboten, die schweizerische Erstausgabe von 1943 bleibt nahezu unbeachtet.

Zu jener Zeit macht sich auch Thomas Mann aus dem Exil in den USA ab Mai 1943 an seinen „Doktor Faustus“ (1947), einem vordergründig historischen Roman, der die deutsche Kulturgeschichte und ihren Weg in den Nationalsozialismus kritisch reflektiert. Karl-Josef Kuschel, Präsident der Internationalen Hermann Hesse-Gesellschaft, stellt die beiden Romane als Zeugnisse und Gegenentwürfe ihrer Zeit vor, die das deutsche Volk und die damals vorherrschende militaristische und rassistische Ideologie besser verstehen lassen.

Vortrag von Karl-Josef Kuschel

Eine Begleitveranstaltung zur Wanderausstellung „Hermann Hesses Schweigen“ im Tübinger Hesse-Kabinett (geöffnet Dienstag, Mittwoch und Samstag 11 bis 17 Uhr).

Öffnungszeiten

Dienstag
29.11.2022
19:00 Uhr

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