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Schauspielfestival, Zürich

Plato's Cave von pulp.noir

Ungewissheit war für die westliche Welt lange Zeit kaum ein Thema mehr, aber spätestens seit der Corona-Krise sitzen diesbezüglich wieder alle im gleichen Boot. Oder um es mit Platon zu sagen: in der gleichen Höhle. Denn er vergleicht die Menschen mit eingesperrten Höhlenbewohner*innen, denen ein Schattentheater vorgespielt wird, das sie irrigerweise für die Wirklichkeit halten; Gewissheit gibt’s nur draussen im Licht. Nur leider haben uns dahin weder die Philosophie, noch die Religionen oder Naturwissenschaften je geführt.

Dass dies vielleicht gar nicht so schlimm ist, zeigt diese Installation: Zwar warten die Besucher*innen vergeblich auf das Eindeutige und Beständige, aber dafür bietet ihnen die Welt aus Schatten und Echos viel Spielraum.

Die Sound_Wort_Video-Installation ist durchgehend zugänglich auf www.platos-cave.online , und der Talk mit dem Philosophen Martin Götz findet via Zoom statt.

Mitwirkende und Zusatzinformationen:

Video: Julia Maria Morf

Sprache, Gesang: Rahel Sternberg, Nina Salis

Geräusch, Musik: Tobias Reber, Fred Bürki, Eric Hunziker, Vincent Membrez

Körper, Schatten: Tanja Turpeinen, Igor Mamlenkov

Tontechnik, Sounddesign: Roman Frischknecht, Thomas Winkler

Realisation, Idee: Thomas Fischer

Talk: Martin Götz

Preise

Eintritt frei

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