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Schauspielfestival, Zürich

ABGESAGT: Der Kirschgarten

Die Vorstellungen wurden aufgrund der Situation rund um das Corona-Virus abgesagt.

Die Gutsbesitzerin Ljubow Andrejewna Ranewskaja kehrt nach vielen Jahren in Paris mit ihrer Tochter Anja nach Hause zurück. Das Gut mit seinem Kirschgarten ist ein Ort der Sehnsucht und Kindheitserinnerungen, aber auch ein Ort des Schreckens, seit ihr kleiner Sohn dort ertrunken ist. Ihr Bruder Gajew und die Pflegetochter Warja haben während ihrer Abwesenheit versucht, das Gut zu erhalten, doch es ist hoch verschuldet – der Kirschgarten bringt schon lange nichts mehr ein – und nun soll es versteigert werden. Einzige Rettung könnte die Verpachtung des Grundstücks für den Bau von Ferienhäusern sein, so schlägt es der vom Bauernsohn zum reichen Kaufmann aufgestiegene Lopachin vor. Und das bedeutet: Abholzung des Kirschgartens.

Während die einen am Alten festhalten, stürzen sich die anderen in die verheissungsvolle neue Welt: Manche verlieren und andere profitieren. Anton Tschechows Stück erzählt den Umbruch einer Gesellschaft und die Zersplitterung einer Familie im Kampf um die Vergangenheit und eine Zukunft. Er verknüpft geschickt die individuellen Schicksale mit der Wende der Zeiten und schafft dabei ebenso komische wie tragische Situationen. Nicht umsonst ist es eines der meist gespielten Stücke überhaupt.

Regie: Elias Perrig
Bühne: Beate Fassnacht
Kostüme: Charlotte Sonja Willi
Musik: Biber Gullatz
Mit: Katharina von Bock, Michael von Burg, Manuel Herwig, Stefan Lahr, Pit Arne Pietz, Anja Rüegg, Miriam Wagner

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