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Kunstausstellung, Hechingen

Ausstellung Gerhard Deeg - Georg Jankovic - Wolfgang Knauß

Hat stattgefunden

Ausstellung der Künstler Gerhard Deeg, Georg Jankovic, Wolfgang Knauß

Georg Jankovic (plastische Arbeiten)
Zum größten Teil handelt es sich um Darstellungen der weiblichen Figur. Dabei setzt er auch Figuren aus Einzelteilen zusammen, die dafür ursprünglich nicht vorgesehen waren. Bei manchen ist dies deutlich zu erkennen, da die Oberflächen sehr unterschiedlich sind. Zum Teil bestehen sie aus Elementen, die schon Jahre alt sind, kombiniert mit neu hergestellten Elementen. Die Methode, nicht zusammengehörige Teile zu kombinieren, ist schon alt. Rodin war der erste, der diese Methode verwendet hat. Durch zersägen und erneutes Zusammensetzen der Figuren entstehen Brüche und Störungen in der Formensprache und im Ausdruck. Der Gestaltungsprozess soll dadurch sichtbar werden.
Georg Jankovic ist Absolvent der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und war als Kunsterzieher am Gymnasium tätig.

Wolfgang Knauß (Papiers Trouves)
Knauß sammelt und archiviert weggeworfenes Verpackungsmaterial, Fragmente alter Zeitungen und Kartonagen, die ihm spontan gefallen. Diese Fundstücke sind bereits verwittert, teilweise mit Erde verkrustet oder mit Pflanzenteilen der Natur verwoben. Er unterwirft sie einem künstlerischen Wandlungsprozess und erweckt sie in reduzierten Collagen, Objekten und Fotografien zu neuem Leben. Die Suche nach Spuren im Vergangenen sollen den Gegensatz zur Geschwindigkeit der Welt, in der wir leben, sichtbar machen.
Der Künstler ist Absolvent der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart mit einem Auslandsstudium an der Kunstakademie Wien. Studium der Kunstgeschichte an den Universitäten Stuttgart und Wien.

Gerhard Deeg (Malerei)

Seine Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Abstraktion und Konkretion in einer reduzierten Darstellungsweise, was zu Assoziationen führen kann, welche die Gedanken weiterleiten und innere Bilder hervorrufen. „Bilder wie Gedichte, oft auch schwebende Gebilde“. Die seltsam zurückhaltende Schönheit der Arbeiten Deegs zieht viele Betrachter ganz unmittelbar an. Diejenigen, die ein Wiedererkennen des Dargestellten erwarten, werden eher enttäuscht. Der zum Ausdruck gebrachten Empfindung sollen wir auf gefühlsmäßiger Ebene nachspüren.
Gerhard Deeg studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart bei den Professoren Horst Bachmayer und Gottfried v. Stockhausen.

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