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Wanderweg

Früchtetrauf | Mössinger Leisawegle

Der Premiumspazierwanderweg begeistert durch seine Fülle an Landschaftseindrücken auf kurzer Strecke.

Die leichte Genussrunde führt durch Wald und Felder, Wiesen und Allmandteile. Letztere sind eine Mössinger Besonderheit: aus der historischen Bewirtschaftung entstandene Streuobstwiesenparzellen, die an die Bürger verpachtet werden.
Direkt am Weg liegt das NABU-Vogelschutzzentrum. Hier werden verletzte Vögel gepflegt, Besucher beraten, beschlagnahmte Vögel aufgenommen, man betreibt Forschung für den Vogelschutz und Umweltbildung.

Oberhalb des Zentrums grasen von Mai bis September Limousin-Mutterkühe mit ihren Kälbern, die zum Talheimer Biolandhof Möck gehören. Bitte beachten Sie beim Queren die ausgeschilderten Hinweise. Sollten Kühe direkt auf dem Weg liegen, können Sie diese normalerweise über die angrenzenden Weiden leicht umgehen.

Seinen Namen hat das Leisawegle übrigens vom früheren Linsenanbau (schwäbisch= Lensa oder Leisa), der im Bereich westlich der Ziegelhütte über Jahrhunderte historisch verbürgt ist – derzeit aber nicht mehr erfolgt. Von der Linsenhalde bieten sich wunderschöne Blicke zum Farrenberg und über das Steinlachtal.

Zum Abschluss bietet sich in jedem Fall der Besuch des neuen Streuobst-Infozentrums im Pausa-Quartier (ab 8. Juli 2018) an. Das dortige Café Pausa hat bereits eröffnet!

 

Gemeinsam für den Naturschutz

Das Mössinger Leisawegle führt an drei eindrucksvollen alten Linden vorbei, die auch dem nahegelegen Parkplatz seinen Namen gaben. Das Feldgehölz gruppiert sich um einen ehemaligen Hohlweg. Die Lindenblüte beginnt normalerweise Anfang Juni mit der Sommerlinde. Später folgt die Winterlinde. Beide sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele nektarsammelnde Insekten, wie Bienen.

Bei den Linden trifft man oft auch auf die Schafe des Mössinger Schäfers. Diese beweiden die umliegenden Magerwiesen und Streuobstwiesen, was maßgeblich zum Erhalt der offenen Landschaft beiträgt.

Auf einen ökologisch wertvollen Hohlweg trifft man auch oberhalb der Breitwiesen. An den Flanken haben sich Stauden und Gehölze angesiedelt, die Kleintieren als Unterschlupf und Nahrung dienen. Abends locken Hohlwege oft Fledermäuse an, die hier Jagd auf Nachtfalter und andere Insekten machen.

Die Inhalte werden von den Veranstaltern, Städten und Kommunen vor Ort sorgfältig selbst gepflegt. Kurzfristige Terminänderungen, -verschiebungen oder eine fehlerhafte Übermittlung können wir nicht ausschließen. Wir empfehlen deshalb vor dem Besuch die Informationen beim Anbieter selbst einzuholen. Für die inhaltliche Richtigkeit von Dritten können wir keine Gewähr bieten. Zudem können wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit garantieren.