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Wanderweg

Auf aussichtsreichen Pfaden über den Feldberg

Aussichtsreiche Wanderung über den höchsten Berg des Schwarzwalds, den Feldberg

Autorentipp

Sehenswert – Wissenswert:

Der Feldberg

Der Feldberg ist mit 1.493 m ü. NN der höchste Berg in Baden-Württemberg . Der größte Teil des Feldberggebietes hat auf Grund seiner subalpinen Vegetation den Status eines Naturschutzgebietes . Es ist das älteste und größte von Baden-Württemberg und wird seit 1989 durch einen hauptamtlichen Naturschutzwart (Feldberg-Ranger) betreut. Seit 2001 obliegt die Schutzgebietsbetreuung dem Naturschutzzentrum Südschwarzwald im Haus der Natur , wo auch eine interaktive Dauerausstellung gezeigt wird. Das Grundgebirge des Feldberges besteht aus Gneis . Es ist rund eine Milliarde Jahre alt. Insgesamt wurde die Region mit dem Feldberg im Laufe der Erdgeschichte viermal herausgehoben und dreimal wieder abgetragen. Das, was wir heutzutage sehen, kann man als den dritten Feldberg bezeichnen. Während der Würm-Eiszeit bedeckte ein rund 1000 km² großer Gletscher den Schwarzwald. Die glaziale Geschichte der Würmeiszeit vor 10.000 bis 11.000 Jahren am Feldberg hat folgendermaßen ausgesehen: Die Entstehung des Feldsees geschah bei der Ausbreitung des Feldberggletschers. Das anschließende Feldseemoor war die nächste Etappe. Schließlich bildete der Gletscher eine Endmoräne bei Waldhof. Danach zog sich der Gletscher wieder zurück.

Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt am Bahnhof in Feldberg-Bärental (967 m). Zuerst geht man auf dem Tannenweg der roten Raute (Markierungszeichen des Westwegs) folgend zum Adlerweiher. Nun steigt man, dem Westweg folgend, vorbei an der Benezkapelle, zum Happ und kann dabei den wunderbaren Ausblick zum Titisee und zum Feldberg genießen. Von nun an geht es steil bergan bis zum Zweiseenblick (1292 m). Hier an den beiden schönsten Schwarzwaldseen Titisee und Schluchsee bietet es sich an, eine Rast einzulegen. Der weitere Weg führt durch das subalpine Hochmoor zur Hochkopfhütte (1200 m). Von dort wandert man leicht ansteigend mit Blick ins Albtal zum Caritashaus (1225 m) mit Herz-Jesu-Kapelle (sehenswertes Altarbild). Nun geht man unterhalb der B 317 in Richtung Menzenschwander Hütte und unter der Skibrücke hindurch zum Feldbergpass (1233 m). Hier verlässt man den Westweg, überquert die B 317 und geht nach rechts in den Eberlinweg zur Feldbergkirche (gelbe Raute). Nach der Besichtigung der Kirche folgt man dem Eberlinweg weiter bis zum Haus der Natur (1300 m). Es folgt der Aufstieg zum Bismarck-Denkmal, der auch mit der Feldbergbahn erfolgen kann. Vor dem Abstieg zum Feldsee sollte unbedingt ein Abstecher auf den Seebuck (1440 m) gemacht werden, denn hier hat man eine herrliche Aussicht auf den Südschwarzwald, die Vogesen und das Alpenpanorama. Anschließend trifft man wieder auf den Westweg (rote Raute). Vorbei an der Feldbergbahn geht es auf steilem, steinigem Weg abwärts zum Feldsee (1100 m) und weiter zum Gasthaus Raimartihof. Auf der Südseite des hinteren Seebachtales führt der Weg zum Wanderparkplatz Kunzenmoos. Von hier aus geht man ca. 300 m auf der Teerstraße bis zur Abzweigung Feldseeweg und folgt diesem bis zur Talstraße. Hier hält man sich rechts bis zum Hotel Adler. Nach dem Überqueren der Straße kommt man am Adlerweiher vorbei zum Ausgangspunkt Feldberg-Bärental zurück.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, wander- und wettergerechchte Kleidung, genügend Getränk für unterwegs

Weitere Infos & Links

Tourist-Information: www.gemeinde-feldberg.de , Tourist-Information Feldberg-Ort , Dr. Pilet-Spur 4 , 79868 Feldberg , Telefon: 07652/1206-8320

Startpunkt der Tour

Feldberg-Bärental B 317 Feldberg - Bärental

Endpunkt der Tour

Feldberg-Bärental

Highlights entlang der Route

  • Wanderweg

    Schönster Aufstieg zum Feldberg

    Der Feldberg mit 1493 Meter Höhe. Die höchste Erhebeung des Schwarzwaldes mit einer schönen Aussicht zu den  Alpen und Vogesen bei guter Fernsicht.

  • Fernwanderweg

    Westweg-Etappe 10 ost (Feldberg / Bärental - Todtmoos / Weißenbachsattel)

    Mit vier hohen Schwarzwaldbergen präsentiert sich die östliche Variante
    von ihrer schönsten Seite. Zweiseenblick, Herzogenhorn, Blössling und
    Hochkopf garantieren höchsten Naturgenuss, verlangen zugleich aber
    auch einiges an Kondition und Durchhaltevermögen. Am Abend kann
    man im Hochkopfhaus-Auerhahn bei einer guten Flasche badischem
    Wein und einem der 14 Fondues neue Kräfte sammeln.

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