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Wanderweg

Vom Rossfeld bei Öschingen über den Albsteig (HW1) zum Steinlachursprung in Talheim

Zugegeben – diese Tour fordert. Aber sie liefert auch: Tolle Fernsichten, wilde Natur, Waldeinsamkeit, abwechslungsreiche Wege und sagenhafte Geschichte.

Eingebettet zwischen dem Firstberg und den Ausläufern der Schwäbischen Alb, schmiegen sich die ehemals selbständigen Bauern- und Handwerkerdörfer Öschingen und Talheim mit ihren ausgedehnten Streuobstwiesen, kleinen Feldern und den uralten Buchenwäldern idyllisch an den Albtrauf.

 

Am Bushalt „Reutlinger Straße“ in Öschingen, gelegen an der Ortsdurchfahrt Richtung Gönningen, beginnt die Wanderung. In Talheim endet sie. Vom dortigen Bushalt „Alte Post“(14 km) fahren drei Buslinien direkt bzw. über Mössingen zurück nach Öschingen.

Von Öschingen aus schlängelt sich der Pfad durch Naturschutzgebiet hinauf zum Aussichtspunkt Kalkofen. Mit Blick auf den 100 Jahre alten Albvereinsturm geht es mit leichtem Gefälle am Rossberg vorbei, dann hinab ins Öschenbachtal, vorbei am Hirschhäusle und über den Eichberg wieder hinauf zum Albtrauf. Nach einer Panorama-Rast auf dem Bolberg führt der Albsteig vorbei an alten Schanzen zur ehemaligen keltischen Heidenburg auf dem Riedernberg. Dann hinab durch prächtige Buchen-Hangwälder und schmale Waldschluchten in das beginnende Steinlachtal und ins idyllisch am Albtrauf gelegene Talheim - wie Öschingen heute Teilort der Großen Kreisstadt Mössingen.

Unterwegs eröffnen sich gleich mehrfach herrliche Aussichten auf einige der schönsten Stellen der mittleren Alb. Die Sicht reicht über die Ausläuferberge des Albtraufs bis zum Schwarzwald und weit ins Neckartal über den Stuttgarter Fernsehturm hinaus. An der Strecke liegen alte Buchen-Hangwälder, in denen noch der streng geschützte Alpenbock (Rosalia alpina) zu beobachten ist, ein blaugemusterter Bockkäfer, der nur an wenigen Stellen der Alb vorkommt und vom Aussterben bedroht ist. Aber auch Wiesenwege mit kräuterreichen Trockenrasen, die noch traditionell mit Schafen beweidet werden und diverse Orchideen- und Enzianarten beherbergen.

Von früheren Zeiten erzählen das sagenumwobene „Hirschhäusle“, die ehemalige Heidenburg auf dem Riedernberg und alte Schanzen aus dem spanischen Erbfolgekrieg.

Öffnungszeiten

Keine aktuellen Öffnungszeiten hinterlegt.

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