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Wanderweg

Wandern rund um Essingen - RW 3

Auf dieser Wanderung begegnen Sie immer wieder neuen und beeindruckenden Ausblicken und erfahren viel Ruhe und Stille.
Auch für diese Tour wählen wir als Start- und Zielpunkt die Parkplätze unterhalb der Remshalle, gehen geradeaus durch die Straßen „Schranke“ und „Mühlenweg“ und steigen die Treppen hinab zur Hauptstraße. Beim Gebäude Nr. 31 wandern wir dann links die Hauptstraße aufwärts und an der Metzgerei vorbei. Gleich nach der Einmündung des Riedweges (rechts) biegen wir ebenfalls rechts ab in die Laugengasse. Nach dem ehemaligen Gasthaus „Hirsch“ gehen wir links bergauf durch die Straße „Steige“ Richtung Köpfle - Große Buche - Volkmarsberg. In Höhe der Linksabzweigung in die Albuchstraße gehen wir geradeaus weiter aufwärts und am Wanderparkplatz „Steige“ vorüber. Danach zieht das Sträßchen mit blauem Dreieck im Bogen rechts hinaus zur Höhe. Schon nach wenigen Minuten öffnet sich über Essingen hinweg eine hervorragende Aussicht zur Frickenhofer Höhe und in den Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald. Hell und wie triumphierend leuchtet die Wallfahrtskirche Mariä Opferung zu Hohenstadt herüber. Dahinter rechts erscheinen der Altenberg und der Büchelberger Grat und wiederum rechts, etwas näher, der Kolbenberg mit dem Kolbenhof. Erneut rechts der Essinger Teilort Forst und anschließend der Schnaitberg.

Im Weiterschreiten beeindruckt der Blick in die fingerartigen Albeinschnitte, die so stark das Landschaftsbild hier prägen. Direkt gegenüber die „Hohe Wiere“ (656m) mit ihrer Waldkuppe sowie der einsame Prinzeckhof. Unterhalb hiervon zieht die Straße nach Lauterburg durchs junge Tal der Rems (s. Nr. 1). Unmittelbar rechts unter uns führt ein Sträßchen durch ein lang gezogenes Waldtal nach Tauchenweiler. Dahinter steigt dann der Waldriegel „Siberwang“ an. Westlich die Höhen um Lauterburg und der Heubacher Fernsehturm. Im Weiterschreiten auf der Höhe dann rechts der Spiel- und Rastplatz „Köpfle“ mit einer Feuerstelle. Versteckt in der geheimnisvollen Schattenstille prachtvoller Wacholderbüsche im ewigen Grün stehen Ruhebänke und Spielgeräte; sanft fächelt der Wind in den Bäumen und die friedliche Ruhe hier lädt ein zu tief versunkenen Träumen...

Dann setzen wir unseren Weg auf dem Sträßchen bergan fort und haben westlich wiederum einen schönen Blick ins Gebiet um Lauterburg. Links von unserem Standort der nahe Bergrücken „Oberburg“. An dessen Westseite vorbei aber schweift der Blick hinüber ins dunkle Waldreich der Ellwanger Berge und zur eindrucksvoll herübergrüßenden Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg. Später dann nochmals ein Rückblick, der über Mögglingen hinweg weit hinaus ins Land reicht. Nach einem kleinen Waldstück kommen wir zum rechts stehenden Naturdenkmal „Große Buche“ (630 m). Hier wandern wir geradeaus Richtung Oberkochen. Nach der links stehenden Hütte weitet sich das Hochtal und zieht als „Hohlgasse“ Richtung Wolfertstal und mündetet bei Oberkochen in die Ur-Brenz. Direkt im Vordergrund erhebt sich nun der Volkmarsberg mit seinem Aussichtsturm (Nr. 5). Bald erkennen wir links und rechts an den Hängen die sog. „Weißen Tafeln“, die schon seit undenklichen Zeiten als weithin sichtbare Markierungen Wanderern den Weg Richtung Theußenberg bzw. Tauchenweiler weisen. Links gegen den Wald hin das Albstetter Feld.

Gleich nach der rechts stehenden Hütte kommen wir zu einer vierfachen Kreuzung und wandern rechts mit der Markierung roter Dreiblock Richtung HW 1/ Tauchenweiler. Links aufwärts würde man unter anderem zum Theußenberg gelangen (s. Nr. 4). Mit herrlichen Blick zum Volkmarsberg schreiten wir nun auf dem Fahrsträßchen hinüber zum Wald. Bei der „Weißen Tafel“ treten wir in den Wald ein und folgen dem Sträßchen aufwärts. Bei Waldaustritt auf der Höhe wandern wir links am Waldsaum dahin weiter. An der Waldabteilung „Sallenhau“ gehen wir mit rotem Dreiblock erneut in den Wald und geradeaus bergan. Bei der nächsten Abzweigung wandern wir rechts mit rotem Dreiblock weiter.

Bald erreichen wir dann die Einmündung in den mit rotem Dreieck markierten HW 1 und folgen ihm rechts Richtung Tauchenweiler. An der Waldabteilung „Sauhalde“ überqueren wir ein Asphaltsträßchen und gehen geradeaus weiter. Bald erreichen wir entlang der von Essingen heraufführenden Fahrstraße links die einsame Gastwirtschaft Tauchenweiler (689m) inmitten einer weiten Waldlichtung. Hier verläuft auch die europäische Wasserscheide: links fließt das Wasser zur Donau, rechts zum Rhein.

Bei Tauchenweiler kreuzen sich mehrere Rad- und Wanderwege. Herrlich die Gartenwirtschaft unter den alten Kastanien, wo man im Sommer so prachtvoll den Albwind belauschen kann. Von Tauchenweiler gehen wir nun zurück Richtung Essingen und gleich mit rotem Dreieck links weiter Richtung Lauterburg/ Rosenstein/ Heubach. An der Waldecke verlassen wir die Markierung des roten Dreiecks und und folgen der Markierung des blauen Dreiecks rechts nach Essingen. Wieder fasziniert die großartige Einsamkeit der Albuchwälder sowie die Vollkommenheit der hier oben herrschenden Stille, welche fast körperlich spürbar ist. Beinahe meint man, auch die Stille habe eine Stimme!

Dann überqueren wir die freie Hochfläche „Siberwang“, die mit ihren Feldern wie eine verlorene Insel im Wäldermeer liegt. Wieder im Wald, steigen wir fort links steil abwärts (das blaue Dreieck taucht erst im unteren Wegbereich wieder auf). Nach Waldaustritt schreiten wir zwischen den Wiesen dahin und auf der Wegspur geradeaus weiter bergab und bald am Zaun entlang. Inmitten des breit ausgeräumten Tals erreichen wir beim landwirtschaftlichen Anwesen ein Fahrsträßchen und folgen ihm rechts Richtung Essingen. In Kürze kommen wir am Wanderparkplatz "Buchen" vorbei und schreiten auf der Tauchenweiler Straße ortseinwärts. Beim Gasthaus „Hirsch“ biegen wir links ein in die Laugengasse und gehen danach ebenfalls links kurz die Hauptstraße abwärts bis zum Gebäude Nr. 31. Hier steigen wir rechts die Treppe hinauf und nehmen den Anmarschweg zurück zu den Parkplätzen unterhalb der Remshalle.

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