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Wanderweg

Dachsberg 18: Highlights rund um Wittenschwand

Schöner Spaziergang ab Wittenschwand auf den Kreuzfelsen mit Ausblick auf den Ort und die Alpen. Weiter zur Friedrich-August-Grube am Bergbaupfad mit einem begehbaren Erkundungsstollen und einem Naturerlebnisplatz für klein und gross, am Horbacher Moor vorbei zum Klosterweiher und dann zurück

Sehenswürdigkeiten am Wegesrand:

Wittenschwand ist der Hauptort der Gemeine Dachsberg und umfasst auch die Weiler Horbach, Ruchenschwand, Arnoldsloh und Laithe. Die einzelnen Orte sind aus Rodungssiedlungen entstanden, die unter dem Einfluss des Klosters St. Blasien angelegt wurden. Zum ersten Mal werden Wittenschwand und Ruchenschwand 1266 erwähnt ("in der wietn swande" = weite Rodung). Kurz nach 1300 wird Horbach als "Harbach" von Hore = Sumpf erwähnt, 1328  der Weiler "Ladebach", heute Laithe. 1694 findet man erstmals das heutige Arnoldsloch als "Armendtsloch". Bereits um 1100 blühte zwischen Wittenschwand und Urberg der Bergbau. In der Nähe von Wittenschwand, unmittelbar am Klosterweiher, befindet sich das ehemalige Silber- und Nickelbergwerk "Friedrich-August-Grube". Auf deren Gelände gibt es einen begehbaren Stollen sowie einen Naturerlebnis- und Themenspielplatz. In Wittenschwand steht eine dem heiligen Jodokus geweite Kapelle, die um 1630 erbaut und 1727 in der heutigen Form renoviert wurde. Sie heisst heute Andreaskapelle und gehört der Evangelischen Kirchengemeinde St. Blasien. Bemerkenswert ist der Altar des St. Blasier Künstlers Rudi Martin Lederer.

Die Friedrich-August-Grube ist seit 2005 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Bergwerk wurde Nickelerz und Magnetkies gefördert. Das Bergwerk wurde benannt nach Friedrich August Walchner der 1847 erstmals den Nickelgehalt der anstehenden Erze erkannte. Die 9 Hektar geschützter Flächen umfassen auch drei Felsgruppen aus Gneis nördlich des Bergwerks sowie die verlandeten Bereiche des benachbarten Klosterweihers. Das Gebiet ist Teil des Fauna-Flora-Habitats "Oberer Hotzenwald". Es ist Lebensraum für hochspezialisierte und seltene Flechtengemeinschaften auf schwermetallreichen Standorten sowie einer an seltenen Pflanzenarten reichen Felsvegetation, besonders Silikatfelsen und ihre Felsspaltenvegetation. Am Klosterweiher findet sich ein arten- und strukturreiches Mosaik aus Röhricht, Großseggenried, Kleinseggenried, Zwischenmoor und Magerrasen. Die beiden Fledermausarten Großes Mausohr und Bechsteinfledermaus sind hier beheimatet.

Das Horbacher Moor ist seit 1939 ein Naturschutzgebiet und heute Teil des Fauna-Flora-Habitats "Oberer Hotzenwald". Um das Moor führt ein Naturlehrpfad. Mit seiner ovalrunden Form und gleichmäßig uhrglasförmigen Aufwölbung stellt es ein typisches Schwarzwaldhochmoor dar. Das Horbacher Moor ist ein späteiszeitliches Relikt in Folge des Rückzugs des Feldberg-Gletschers vom Dachsberg.  Das Horbacher Moor gehört vegetationskundlich und floristisch zu den wertvollsten Hochmooren im Hotzenwald, z.B. mit Orchideen (Knabenkraut-Arten) und dem fleischfressende Sonnentau.

Der Klosterweiher wurde im 18. Jahrhundert als Fischweiher des ehemaligen Klosters St. Blasien als kleiner Stausee angelegt. Heute ist er im Besitz des Landgasthofes Klosterweiherhof. Der Weiher wird vom Ottlisbach gespeist. Das ehemalige Fischerhäusle am östlichen Ufer, diente lange Zeit als Kindererholungsheim, es ist heute ein privates Wohnhaus. Im Sommer lädt der Weiher zu einen Badeerlebnis der besonderen Art ein. Das am nördlichen Ende des Weihers gelegene verfallene Gebäude war Eingangsgebäude zur Friedrich-August-Grube, einem bis Ende des 19. Jh. betriebenen Nickelbergwerk, das in den 1930er Jahren kurzfristig wieder geöffnet worden war für die (unergiebige) Suche nach Uranerzen. Der nordwestliche Teil des Weihers liegt im Naturschutzgebiet Friedrich-August-Grube. Auf der Wiese sind der fleischfressende Sonnentau und verschiedene Orchideen zu finden. Der Klosterweiher und seine Ufer sind Lebensraum für etliche geschützte Pflanzen und Kleinlebewesen, und Laichplatz für zahlreiche Frösche und Kröten. Dazu gibt es eine Infotafel.

Die Friedrich-August-Grube ist seit 2005 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Im Bergwerk wurde Nickelerz und Magnetkies gefördert. Das Bergwerk wurde benannt nach Friedrich August Walchner der 1847 erstmals den Nickelgehalt der anstehenden Erze erkannte. Die 9 Hektar geschützter Flächen umfassen auch drei Felsgruppen aus Gneis nördlich des Bergwerks sowie die verlandeten Bereiche des benachbarten Klosterweihers. Das Gebiet ist Teil des Fauna-Flora-Habitats "Oberer Hotzenwald". Es ist Lebensraum für hochspezialisierte und seltene Flechtengemeinschaften auf schwermetallreichen Standorten sowie einer an seltenen Pflanzenarten reichen Felsvegetation, besonders Silikatfelsen und ihre Felsspaltenvegetation. Am Klosterweiher findet sich ein arten- und strukturreiches Mosaik aus Röhricht, Großseggenried, Kleinseggenried, Zwischenmoor und Magerrasen. Die beiden Fledermausarten Großes Mausohr und Bechsteinfledermaus sind hier beheimatet.

Das Horbacher Moor ist seit 1939 ein Naturschutzgebiet und heute Teil des Fauna-Flora-Habitats "Oberer Hotzenwald". Um das Moor führt ein Naturlehrpfad. Mit seiner ovalrunden Form und gleichmäßig uhrglasförmigen Aufwölbung stellt es ein typisches Schwarzwaldhochmoor dar. Das Horbacher Moor ist ein späteiszeitliches Relikt in Folge des Rückzugs des Feldberg-Gletschers vom Dachsberg.  Das Horbacher Moor gehört vegetationskundlich und floristisch zu den wertvollsten Hochmooren im Hotzenwald, z.B. mit Orchideen (Knabenkraut-Arten) und dem fleischfressende Sonnentau.

Der Klosterweiher wurde im 18. Jahrhundert als Fischweiher des ehemaligen Klosters St. Blasien als kleiner Stausee angelegt. Heute ist er im Besitz des Landgasthofes Klosterweiherhof. Der Weiher wird vom Ottlisbach gespeist. Das ehemalige Fischerhäusle am östlichen Ufer, diente lange Zeit als Kindererholungsheim, es ist heute ein privates Wohnhaus. Im Sommer lädt der Weiher zu einen Badeerlebnis der besonderen Art ein. Das am nördlichen Ende des Weihers gelegene verfallene Gebäude war Eingangsgebäude zur Friedrich-August-Grube, einem bis Ende des 19. Jh. betriebenen Nickelbergwerk, das in den 1930er Jahren kurzfristig wieder geöffnet worden war für die (unergiebige) Suche nach Uranerzen. Der nordwestliche Teil des Weihers liegt im Naturschutzgebiet Friedrich-August-Grube. Auf der Wiese sind der fleischfressende Sonnentau und verschiedene Orchideen zu finden. Der Klosterweiher und seine Ufer sind Lebensraum für etliche geschützte Pflanzen und Kleinlebewesen, und Laichplatz für zahlreiche Frösche und Kröten. Dazu gibt es eine Infotafel.

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