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Wanderweg

Dachsberg 09: Von Hierbach zur urtümlichen Gletschermühle

Von Hierbach wandern wir hinab ins idyllische Ibachtal und durchs Tal des Schwarzenbächle zur Gletschermühle (Kai Woog Gumpen). Weiter geht es zum Hierholzer Weiher mit Bademöglichkeit und danach zurück.

Sehenswürdigkeiten am Wegesrand:

Hierbach wurde im Jahre 1289 als "Huenerbach", von huon = Waldhüter am Bach, erstmals geschichtlich erwähnt. 1684 bestand Hierbach aus 10 Häusern, 1814 standen hier 14 Höfe. In Hierbach lohnt sich die Besichtigung der mächtigen aus Pfarrkirche Seliger Bernhard von Baden. Sie wurde 1887/88 errichtet, der Postaltturm stammt aus 1905.  Als Baumaterial wurde Albtalgranit verwendet, den man aus   einem Steinbruch im Tannhölzle über der Mündung des Vogelbachs in den Ibach bezog. Die Kirche dient als Pfarrei für die Dörfer des südlichen Dachsbergs. Bei der letzten Renovierung 1987/88 wurden weitestgehend die ursprünglichen Formen und Farben beibehalten.

Der Ibach entspringt in der Nähe des gleichnamigen Ortes Ibach und fliesst südlich von Wilfingen in die Alb. Das Ibachtal ist eines der idyllischsten im Südschwarzwald, auf der ganzen Länge entfernt von Ortschaften. Hier erlebt man auf schattigen Wegen pure Natur.

Der Kai-Woog-Gumpen ist ein Relikt der Eiszeit und wird daher auch Gletschermühle genannt.  Eine große Schautafel informiert über das Entstehen des Gumpen, der angeblich erst im Jahr 1952 entdeckt, möglicherweise auch wiederentdeckt, wurde. Man kann den schmalen Pfad hinunter steigen und die geheimnisvoll und urtümlich anmutende Umgebung des Gumpen erkunden.  Im Sommer ist ein kühlendes Bad durchaus erlaubt.

In Hierholz lädt der Hierholzer Weiher zum Rasten und Baden ein. Der kleine Stau-Weiher wurde im Rahmen des Natura2000-Hotzenwald-Life-Projektes saniert, es gibt eine Infotafel. Er ist Lebensraum für Libellen und andere Wasserinsekten und Laichplatz zahlreicher Kröten und Frösche. Erwähnenswert ist auch die kleine Kapelle zum Heiligen Josef mit ihrem sagenumwobenen Wetterglöcklein.

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