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Region

Hohenlohe

In Schlössern, Kirchen und malerischen Städten lassen sich manche Kleinode aufspüren während man auf der Ebene und in den Wäldern Ruhe in langen Spaziergängen finden kann. Hohenlohe bietet mit seinen Qualitätserzeugnissen die besten Voraussetzungen für eine Genießerregion.

Den Nordosten des Landes lieben alle, die das Einzigartige suchen. Mit dem Dialekt geht es los. Man spricht hohenlohisch – ein ganz besonderer Ton, dem Fränkischen verwandt. Die Originalität Hohenlohes lässt sich bei einem Streifzug durch weite Landschaften und tief eingeschnittene Täler förmlich greifen. Sehenswerte Schlösser, stattliche Kirchen und malerische Städte stechen hervor. Vollständig wird die Entdeckungstour bei jeder Einkehr. Ob zünftig oder edel – was serviert wird, schmeckt stets original. Letzte Zweifel an der Einzigartigkeit schluckt man genüsslich runter. Für Reisende darf empfohlen werden: Immer mit dem Gaumen voran!

Apropos Erfolgsrezept.

Prädikat: Tierisch interessant! Das Boeuf de Hohenlohe gilt als Inbegriff eines gesunden Rindes. Sein französischer Name stammt aus dem 18. Jahrhundert als die Prachtexemplare bis Paris getrieben wurden, um Feinschmecker zu verwöhnen. Auch die Geschichte des Schwäbisch-Hällischen Landschweins erzählt von Charakterstärke. Mitte der achtziger Jahre retteten Hohenloher Bauern die vom Aussterben bedrohte Rasse. Die Energieleistung hat sich gelohnt. Genießer aus aller Welt schätzen die unverwechselbaren Spezialitäten der Region – natürlich auch den Apfelmost, den Birnenschaumwein, den einzigartigen Holdundersekt von Bernulf Schlauch und die Tropfen aus der Weinkellerei.

Kocher, Jagst und zwischendrin

Auf Spritztouren, Wanderungen und Radtouren ist Wellenreiten angesagt. Kreuz und quer geht’s über sanfte Hügel durch die Hohenloher Ebene. Umständliche Klettertouren entfallen. Vorteil: Schon nach wenigen Anstiegen genießt man wunderbare 360-Grad-Aussichten. Die Idyllische Straße hält, was sie verspricht. Selbst Höhenmetersammler kommen auf ihre Kosten. Dafür muss man einfach die Route querlegen. In tiefen Tälern schneiden Kocher und Jagst durch die Landschaft. An den Ufern findet man verträumte Auenlandschaften, seltene Vogelarten und wilde Graureiher zwischen meterhohem Schilf. Übrigens: Die Täler helfen auch als Orientierungshilfe. Feine Radwege und Trails führen von der Quelle bis zur Mündung.

Wie im echten Leben

Drüben hinter der bayrischen Grenze liegt Rothenburg ob der Tauber. Doch das sei nur am Rande erwähnt. Wer das echte Leben liebt, bleibt gerne auf der Hohenloher Seite. Fachwerkhäuser und mittelalterlichen Städte findet man in stattlicher Zahl. Allen voran die ehemals Freie Reichsstadt Schwäbisch Hall mit ihren verträumten Gassen, der großen Freitreppe und einigen hochinteressanten Museen. Für die Tagesplanung hilfreich: Jeden Mittwoch und Samstag ist Markt. Jeden Sommer begeistern die weltbekannten Festspiele. Eine eindrucksvollere Kulisse für Schauspiel und Musical erlebt man selten. Tipp für alle, die von Schwäbisch Hall nach Künzelsau unterwegs sind: Kurz vor dem Ziel bitte links abbiegen. Das Museum Würth in Künzelsau-Gaisbach sollte man nicht auslassen.

Stattlich. Ländlich. Eigenständig.

Die spezielle Mundart der Region stammt aus dem Fränkischen. Schwäbisch sei was etwas anderes, darauf besteht man in Hohenlohe. Erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Landstrich württembergisch. Das Erbe verpflichtet. In den Städten und Dörfer werden die Traditionen gepflegt – übrigens nicht nur an den Festtagen. Crailsheim, Künzelsau und Schrozberg empfehlen sich als Knotenpunkte für eine Entdeckungsreise. Langenburg ist kaum zu verfehlen – und das ist auch gut so. Hier im Schlossgarten treffen sich Burgenstraße, Schwäbische Dichterstraße sowie unzählige Fernradwege. Eine längere Pause drängt sich auf, nicht nur aufgrund der schönen Aussicht. Man benötigt mehr als einen Tag um das Schloss derer zu Hohenlohe-Langenburg, die piekfeinen Parkanlagen und das fürstliche „Deutsche Automuseum“ zu besichtigen.

Mittendrin im wundervollen Abseits

Schöner Abschalten? Auch dafür lohnt sich die Reise. Das ehemalige Jagdschloss der Grafen zu Hohenlohe drängt sich als Refugium auf. Im heutigen Wald- und Schlosshotel Friedrichsruhe darf die Welt Pause machen. Stattdessen gilt die Konzentration der eigenen Erholung – oder wahlweise der Wellness, dem Golf oder der eigenen Schönheit. In reiner Form findet man Entspannung im Kloster Schöntal, das zu den schönsten Barockklostern Deutschlands gehört. Ein paar Kilometer flussabwärts wuchs einst der junge Götz von Berlichingen auf, der als bekanntester Zitat-Urheber des deutschen Sprachraums in die Geschichte eingehen sollte. Detaillierte Informationen über Leben, Werk und Dichtung des eigenwilligen Götz erhält man in Jagsthausen – übrigens nicht nur zur Festspielzeit.

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