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Radtour

Auf dem Markgräfler Wiiwegli nach Efringen-Kirchen

Die nachstehend beschriebene Tour für Radfahrer und sportliche Wanderer umfasst insgesamt 34 km, davon 19,5 km auf dem Wiiwegli. Von Efringen-Kirchen, nach Verlassen des Wiiwegli, geht es zu den Stromschnellen am Rhein und von dort am Rhein entlang zur Kandermündung, danach links der Kander ein Stück weit Richtung Eimeldingen. Über Binzen und Tumringen kehren wir zurück nach Lörrach. Dieser Wandervorschlag bietet viele Höhepunkte. Von Altweil aus geht es hinauf zu den am Hang des Tüllinger Bergs gelegenen Rebbergen und weiter nach Ötlingen, dem zauberhaften, weithin sichtbaren, auf einem weit ins Rheintal vorspringenden Bergsporn liegenden Winzerdorf. Interessante Ausblicke ins Rheintal mit der Basler Bucht, zum Schwarzwald und auf die sanften Hügel des Markgräflerlands begleiten den Wanderer.
Die Wander- und Radfahrwege beiderseits der Wiese sind, so oft wir sie auch gehen oder fahren mögen, immer wieder Anlass zur Freude. Von der Stadtmitte geht's auf der Teichstraße zur Wiese, die wir überqueren. Wir bleiben diesseits des Flusses und fahren nach links ablegend an der Wiese entlang flussabwärts.

Unter der Eisenbahnbrücke hindurch erreichen wir im Nu die Schweizer Grenze, die wir, ohne es richtig zu bemerken, passieren. Die Weilstraße, der wir dann nach rechts folgen, führt uns zum deutsch-schweizer Zoll. Danach sind wir bereits in Weil a. Rhein. Hier beginnt die Hauptstraße, die die Stadt Weil in ihrer ganzen Länge bis zum Rhein durchzieht. Der Hauptstraße folgen wir etwa 1 km bis zur Kirche am Altweiler Lindenplatz, dem Ausgangspunkt des Markgräfler Wiiwegli, Markierung Traube auf rotem Grund.

Es lohnt sich, an diesem schönen Platz einen Augenblick zu verweilen und das einstige Dorf Zentrum von Altweil mit der ev. Kirche, dem Stapflehus und dem Museum auf sich wir ken zu lassen. Johann Peter Hebel war einst im Weiler Pfarr haus ein gern gesehener Gast.

Vom Lindenplatz folgen wir der Markierung Traube bis Efringen-Kirchen. Unser Weg führt allmählich ansteigend zunächst zwischen Gärten hindurch zum Panoramaweg am Hang des Tüllinger Bergs. Von unserem aussichtsreichen Weg zwischen Wald und Weinbergen genießen wir die Ausblicke hinab nach Haltingen und ins Rheintal bis wir schließlich das romantische Weindorf Ötlingen erreichen. Bei unserem Weg durchs Dorf locken gastliche Lokale und Straußenwirtschaften zur Einkehr. Am Dorfende von Ötlingen führt unser Wiiwegli nach rechts auf die Binzener Straße. Nach Überqueren der Autobahn auf einer schmalen Brücke erreichen wir Binzen. Auf der J.- P--Hebel-Straße, Fischinger Straße und Birkenweg durch queren wir den hübschen Ort. Das Wiiwegli führt nun entlang der eine Geländestufe bildenden Vorberge. An Fischingen, das geschützt in einer Mulde liegt, fahren wir vorbei. Auf unserem Weg passieren wir mehrfach hübsche, weißgetünchte Rebhäuschen mit Brunnen. Am Läufelberg (393 m) wendet sich das Wiiwegli nach Westen. Schöne Ausblicke auf das Rheintal und den weißen Jurakalkstotzen des Isteiner Klotzes begleiten uns. Das letzte Stück hinab nach Efringen-Kirchen verläuft auf landwirtschaftlichen Wegen. Wir passieren noch die Rebanlagen am Hang des Eckbergs und schon sind wir in Efringen-Kirchen, dem freundlichen Weinort angekommen. An der Weinkellerei Markgräflerland (Weinverkauf, Weinprobe) sowie an der Kirche vorbei erreichen wir die Ölgarten-Straße und den hübschen Däublinhof. Wir sind jetzt im ehemaligen Zentrum von Efringen mit dem Alten Rat- und Schulhaus von 1770. Hier verlassen wir das Wiiwegli und streben unserem nächsten Ziel zu, dem Rhein mit seinen Stromschnellen.

Die Stromschnellen im Rhein, die aus hartem Jurakalk bestehen, waren früher nur bei extrem niedrigem Wasserstand zu sehen. Seit der Rheinseitenkanal das meiste Wasser in den französischen Kanal leitet, liegen sie fast das ganze Jahr über frei. Es ist ein pittoreskes Schauspiel, dem durch viele Rinnen schießenden und Strudel bildenden Wasser zuzuschauen.

Unter der Bahnlinie hindurch, über die Bahnhofstraße und Bachgasse, fahren wir weiter zum Holzweg. Er leitet uns direkt zur Rheinaue und zu einer Autobahnunterführung. Jenseits gibt es für Besucher mit Auto einen schattigen Wanderparkplatz. Wenige Schritte nur noch, und wir stehen am Rheinufer. Der Dammweg  entlang des Rheins ist bei Wanderern und Radfahrern überaus beliebt. Da wir zur Kandermündung möchten, müssen wir jetzt stromaufwärts fahren. Nun geht es am linken Ufer der Kander Richtung Eimel-dingen. An der Brücke halten wir uns links, dann nochmals links, sodann folgen wir nach rechts dem Dröschiweg unter der Bahnlinie hindurch bis zur Eimeldinger Hauptstraße. Gegenüber, bei der Kirche, finden wir die Dorfstraße, die in die Binzener Straße mündet. Damit haben wir den richtigen Weg, um zu unserem nächsten Ziel Binzen zu kommen.

In Eimeldingen gibt es in der Dorfmitte einen kleinen Aquädukt zu bestaunen, der fast an unserem Weg liegt.

In Binzen geht es über Blauenstraße und Herrmann-Daur-Weg unter der Autobahn hindurch. Wir haben jetzt einen Anstieg von ca. 60 m vor uns hinauf zum Lindenweg, der uns am Luisenhof vorbei zu dem bereits beschriebenen Wassertempel oberhalb Tumringens führt. Nun geht es hinab, immer noch auf dem Lindenweg, nach Tumringen. Auf der Lücke- und Freiburger Straße kommen wir zur Wiese und an dieser entlang auf bekanntem Wege zurück zu unserem Ausgangspunkt in der Stadtmitte.

Öffnungszeiten

Keine aktuellen Öffnungszeiten hinterlegt.

Highlights entlang der Route

  • Radtour

    Museen - Tour Süd, von Lörrach nach St. Louis

    Der Start zu dieser Museumstour ist bei der Velöstation in Lörrach. Durch die Innenstadt hindurch gelangt man zum Dreiländermuseum, wo sich ein Besuch in der Dauerausstellung über die Geschichte und Gegenwart des Dreiländerecks mit D/F/CH lohnt.

    Von dort gelangt man über die Grenze nach Riehen (CH) zur Fondation Beyeler, die in einem Gebäude des Architekten Renzo Piano untergebracht ist und die klassische Moderne dokumentiert. Der Besuch ist ein „Muss“ für alle Kunstinteressierten.

    Wieder überquert die Route die Grenze und führt zum Vitra Design Museum (Weil am Rhein), einem Bau des Architekten Frank O. Gehry aus dem Jahre 1989.

    Das nächste Ziel ist der DreiLänderGarten von Weil am Rhein.

    Dann geht es weiter über die neue Dreiländerbrücke (weltweit längste frei tragende Fußgänger- /Radfahrerbrücke) zum Historischen Museum von Huningue.

    Von Huningue führt die Route weiter zum Museum für Gegenwartskunst Fernet-Branca in St.Louis. Von dort aus fahren wir zum Canal de Huningue um in die  Petite Camargue Alsacienne  zu gelangen. Die Petit Camargue Alsacienne ist das größte Naturreservat im südlichen Elsass mit zwei Daueraustellungen „Mémoire du Rhin“ (Geschichte der Rheinlandschaft) und „Mémoire de Saumon“, die sich mit der Geschichte der Rheinlandschaft vor und nach der Bändigung des Stromes und dem Fischbestand befassen.

  • MTB-Tour

    Auf dem Schwarzwald-Radweg

    Anspruchsvolle MTB-Strecke mit schönen Ausblicken von den Ausläufern des Schwarzwalds, ins Margräflerland und über die Rheinebene. Fast ausschließlich Wald begleitet uns heute, deshalb ideal auch im Hochsommer. 
  • Radtour

    Mytische Orte am Oberrhein - Lörrach – Basel

    Das Dreiländereck am Rheinknie bildet die Kulisse für diese Radtour. Von der historischen Stadtlandschaft beider Basel bis zur verträumten Idylle im Sundgau ist alles dabei, was den kulturinteressierten Radler erfreut. Sie starten am Bahnhof Lörrach und wenden sich sogleich aus dem breiten Wiesental heraus den westlichen Ausläufern des Dinkelbergs rund um das Wasserschloss Inzlingen zu. Von dort geht es über St. Chrischona hinunter an den Hochrhein und nach Osten bis zum Rheinübergang am Wasserkraftwerk Wyhlen.

    Die Schweiz wartet mit der umfangreichen Römerstadt Augusta Raurica auf Sie, bevor es durch die Industrielandschaften um Pratteln und Muttenz in den Süden von Basel geht, wo es das malerische Leymental zu erkunden gilt. Von hier wird die französische Landesgrenze bei Neuwiller überschritten und Sie stoßen vor in den Sundgau mit dem mythischen Ort der drei Jungfrauen von Wentzwiller. Trotz der ländlichen Idylle ist Basel nicht weit, und so führt Sie Ihre Rückfahrt mitten durch das Herz der Dreiländerstadt. Um den Reigen der mythischen Orte auf dieser Tour voll zu machen, sollten Sie kurz vor dem Ausgangspunkt noch den Aufstieg zur Ottilien-Kirche von Obertüllingen wagen. Ein herrlicher Blick über das ganze Dreiländereck belohnt Sie für die kleine Mühe.

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