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Radtour

3Welten-Radweg Etappe 1

Etappe 1    Teil: Schaffhausen – Gaienhofen/Horn  33 km    ∆ 170 Hm

Sehenswertes
Die Altstadt Schaffhausen mit ihren 171 Erkern lädt zum Flanieren ein. Geniessen Sie zudem einen atemberaubenden Ausblick von der offenen Zinne der Festung Munot über Stadt und Rhein. In Büsingen grüsst das wohl älteste Gotteshaus zwischen Schwarzwald und Bodensee, die Bergkirche St. Michael. Das Städtchen Stein am Rhein präsentiert sich rund um den Rathausplatz mit seinen prächtig bunten Fassaden.

Kulinarisches
Hinter der «Schafuuser Bölledünne» verbirgt sich ein Zwiebelkuchen. Normalerweise wird dazu traditionell Most getrunken, es passt aber selbstverständlich auch ein Glas Schaffhauser Wein.
Die «Schaffhauser Züngli» ein aus Japonaismasse, Nougat und Buttercreme hergestelltes Konfekt wird gerne zu Kaffee oder Tee serviert.


Insider-Tipps
Zur Abkühlung findet man an den Ufern  von Rhein und Bodensee einige hübsche kleine Strandbäder.

Kultur erleben
Die Etappe von Öhningen bis Gaien-hofen/Horn ist ein Ausflug in die überreiche Kultur des Bodensees. Bereits in Öhningen erblickt man das imposante über 1000 Jahre alte Augustiner-Chorherrenstift, kann in der kleinen Kirche in Kattenhorn die von Otto Dix gestalteten Kirchenfenster bewundern und trifft dann in Wangen auf die (leider) unter Wasser liegenden unter UNESCO-Schutz stehenden Reste der Pfahlbauten.


Kunst und Literatur
Im Nachbarort Hemmenhofen lädt das ehemalige Wohnhaus von Otto Dix zu einem Museumsbesuch ein und in Gaienhofen sollte man einen längeren Stopp im Hermann-Hesse-Höri-Museum machen, das im ehemaligen Wohnhaus des Dichters beheimatet ist. Die Gemälde-galerie des Museums präsentiert Werke zahlreicher Künstler, die sich ebenfalls seit Beginn des 20. Jahrhunderts in der Region niederließen.

Teil: Gaienhofen/Horn – Singen    22 km    ∆ 80 Hm

Natur erleben
Zwischen Gundholzen und Moos kann man sich auf den insgesamt neun Schautafeln des Bodenseepfades über Naturschutz, Landschaft und Landwirtschaft informieren. Der Mooser Hafen ist vielen Vogelbeobachtern bekannt. Vor allem im Frühjahr und Herbst kann man sehr viele verschiedene Vogelarten auf ihren Rast- Nist- und Nahrungsplätzen live erleben.


Kulinarisches
Wer Gemüse mag, kommt bei dieser Etappe ebenfalls voll auf seine Kosten. Verbunden mit viel mühevoller Handarbeit
werden hier vor allem Gemüse, Salat, Äpfel und Kartoffeln angebaut. Eine Besonderheit ist die Bülle, eine spezielle Zwiebelart, die nur auf der Höri angebaut wird und die das EU-Gütezeichen „geschützte geografische Angabe“ trägt, ähnlich wie Schwarzwälder Schinken oder Nürnberger Lebkuchen.


Regionales
Auf der Höri findet man zahlreiche Hofläden und Gemüsestände, an denen man die frischen Produkte der Region kaufen und bei einem der Picknickplätze, z.B. bei der Uferanlage in Iznang genießen kann. Die örtlichen Gastronomiebetriebe, v.a. in Moos sind bekannt für hervorragende regionale Fischspezialitäten.


Vulkane und Kunst
Auf dem weiteren Weg der Radtour verlässt man das Bodenseeufer und hat eine nicht weniger markante und eindrucksvolle Landschaft vor sich. Der Hegau mit seinen längst erloschenen Vulkanbergen begleitet den Radler auf dem weiteren Weg nach Singen. Den Hohentwiel in Sichtweite geht es auf gut ausgeschilderten Radwegen durch den südlichen Hegau. In Worblingen lädt das Naturbad Aachtal zu einem erfrischenden Bad ein. Ab Rielasingen begleitet den Radler das kleine Flüsschen Aach bis Singen, der größten Stadt im Hegau.

Singen – wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des Hegaus

Singen steht für Einkaufserlebnis und Museen. Der gut sortierte Einzelhandel bietet ein umfangreiches Sortiment an Waren und lädt zu ausgiebigen Shoppingtouren ein. Und wer sich für Kunst interessiert kann im archäologischen Hegaumuseum die Geschichte der Menschen im Hegau kennenlernen, im Kunstmuseum die Gemälde von Künstlern der Höri entdecken oder im MAC, Museum ART and Cars, die interessante Verbindung von Kunst und der Geschichte des Autos erleben.

Offizieller Inhalt von Schwarzwald Tourismus GmbH

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