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Radtour

Remstal-Radweg Etappe 2: von Waiblingen nach Schorndorf

Immer an der Rems entlang… Durch Auenwiesen, Obstkultur und Industriepioniere.

HINWEIS - Bis Mitte Oktober: Straßensperrung in Schorndorf, Baustelle am Kahlaer Platz und Weilerstraße. Nutzen Sie die ausgeschilderte Umleitung für den Straßenverkehr oder die Fußgängerhinweise.

Diese recht ebene Etappe folgt in weiten Teilen der Rems flussaufwärts, häufig auch parallel zur Verkehrsachse B29, die das Remstal in Ost-West-Richtung durchquert. An jedem Etappenort besteht Zustiegsmöglichkeit in die S-Bahn.

Beginnend an der Schwaneninsel in Waiblingen geht es durch die baumgesäumte Talaue vorbei an Freibad und Biergarten. Neu gestaltete Rastplätze laden ein um verborgene Kleinode der Natur zu entdecken. Am Ortseingang von Beinstein spannt sich eine dreibogige, steinerne Brücke über die Rems. Das denkmalgeschützte Bauwerk ruft Erinnerungen an Venedig wach; daher auch „Rialtobrücke“ genannt. Ohne direkte Ortsberührung passiert der Weg Beinstein und durchquert eine von Obstkultur geprägte Flusslandschaft. Im Hintergrund erheben sich die bewaldeten Hügel von Korb, welches über eine Schleife an den Radweg angebunden ist.

Kurz vor Endersbach fällt eine weitere Brückenkonstruktion ins Auge. Die 38 m lange "Stuttgarter Holzbrücke" verbindet die Etappe mit der "Birkelspitze" am Zusammenfluss vom Haldenbach und Rems. Hier ist im Rahmen der Gartenschau ein großzügig angelegtes Freizeitgelände mit Rastplatz, Veranstaltungsbühne und Biergarten entstanden. Ein Besuch lohnt sich.

Am Ortsausgang lockt ein großer Biergarten am ehemaligen Steinbruch von Endersbach. Die Lage könnte schöner nicht sein. Am Remsufer lockt die Natur. Hier darf die Rems per Kanu erkundet werden. Nach der Rast geht die Fahrt gestärkt weiter. Die Landschaft ist sehr grün: Gärten wechseln sich ab mit Streuobstwiesen; rechts fließt still die Rems. Der Radweg steigt leicht an.

In Großheppach wurde im Rahmen der Gartenschau das "Mühlwiesen-Areal" zu neuem Leben erweckt. Hier ist die Rems ganz flach, darin Terrassen und Steine, als Wassererlebnis. Abenteuer-Spielplatz, Gastronomie und Veranstaltungsbühne am sandigen Remsstrand bilden ein Ensemble vor prächtiger Kulisse historischer Fachwerkfassaden.

Auf der Weiterfahrt rückt die Bundesstraße näher - das Brummen der Motoren wird lauter. Zwischen Remshalden und Geradstetten prägen Obstkulturen auf Streuobstwiesen, Feldern und als Spalieranbau das Bild. Gegenüber vom Wasserkraftwerk Geradstetten lockt das "Besagärtle" mit großer Freiterrasse zur erholsamen Rast. Wenig später wird der Radler mit lautem Gezwitscher aus dem Vogleschutzgebiet begrüßt -  ein Refugium seltener Wasservögel. Zum ersten Mal auf der Tour rückt die Remsbahn ins Blickfeld. Von der lauten Bundesstraße ist so gut wie nichts mehr zu hören.

Ein Stück weiter zieht der Radweg durch Wiesen hindurch zwischen Bahnlinie und Rems, die hier aufwändig renaturiert wurde. Sie erhielt ihr ursprüngliches Bett zurück und junge Bäume wurden angepflanzt. Bald ist Winterbach erreicht und die Fahrt geht am Marktplatz vorbei. Ein Ensemble beschaulicher Fassaden beschreibt den Platz. Auf der Weiterfahrt ist in Weiler ein kleiner Anstieg zu bewältigen.

Die ersten Gebäude der schmucken Daimlerstadt Schorndorf sind schon bald in Sichtweite. Das Oskar-Frech-Bad ist die Gelegenheit, müde und verspannte Muskeln wieder zu lockern. Das hochmoderne neue Hallenbad mit Gastronomie, der Ziegeleisee und der Saunagarten bilden eine Wasser- und Freizeitlandschaft für jung und alt.

Die Etappe endet am Arnold-Areal, nach links führt der Weg zum Bahnhof. Wer noch Zeit und Muße hat, sollte die Fachwerkkulisse am Marktplatz bestaunen oder dem Daimler-Geburtshaus mit Museum einen Besuch abstatten. Gasthäuser und Cafés freuen sich ebenfalls über den Besuch.

Highlights entlang der Route

  • Galerie

    Galerie Stihl Waiblingen

    Die städtische Galerie Stihl Waiblingen ist ein im Mai 2008 eröffnetes Ausstellungshaus, das auf Arbeiten auf bzw. aus Papier spezialisiert ist. Es werden drei Wechselausstellungen pro Jahr gezeigt.

  • Wanderweg

    TalaueKunst Weg

    Viele Sehenswürdigkeiten und zahlreiche Kunstwerke auf internationalem Niveau begleiten Sie auf diesem komfortablen Rundweg, durch die grüne Remsaue und die pittoreske Altstadt.

  • Kunst im öffentlichen Raum

    Richard Deacon, "This is not a story", 1992

    Vor dem Rathausgeäude steht eine markante Skulptur des Künsters Richard Deacon (*1949 Wales): This is not a story (1992). Zwei Gegensätze treffen aufeinander: Verwirrung und gesetzmäßige Struktur.

  • Wanderweg

    Talaue erleben ohne Barrieren in Waiblingen

    Komfortabler, 5,2 km langer Rundweg durch die schöne Talaue an der Rems mit möglichen Abstechern in die historische Altstadt von Waiblingen (1 km) und bis zur Beinsteiner Brücke (2,6 km), die Abstecher sind nur teilweise barrierefrei. 

    Alle Details zur Barrierefreiheit finden sich in den Dokumenten zum Download direkt unter den Bildern. Die Prüfberichte stehen in Deutsch und Englisch zur Verfügung. 

  • Kunst im öffentlichen Raum

    Stephan Balkenhol: Mann auf Seepferdchen, 2018

    Stephan Balkenhol platziert seine Werke gern an ungewöhnlichen Standorten im öffentlich-urbanen Raum. Seine Gestalten zeigen keine deutlich erkennbaren Emotionen. Dadurch ermöglichen sie dem Betrachter, die eigenen Gefühle, Wünsche und Hoffnungen zu reflektieren.

  • Kunst im öffentlichen Raum

    Stephan Balkenhol, Ohne Titel, 2011

    Eine erhöhte Plattform hebt die Bronzeplastik aus dem Straßenverkehr heraus, bunte Lamellen an ihrer Unterseite verleihen der Arbeit ein spielerischen Moment. Die Konstruktion dreht sich in Intervallen und bietet so immer wieder neue Blickwinkel auf die stille Gestalt inmitten des städtischen Trubels.

  • Kunst im öffentlichen Raum

    Olafur Eliasson, Pavillon für Waiblingen , 2009

    Speziell für die Freifläche zwischen Galerie und Kunstschule hat der renommierte dänische Künstler Olafur Eliasson 2009 die Edelstahl-Skulptur „Pavillon für Waiblingen“ geschaffen. Sie nimmt Bezug auf den Fluss in Form einer stilisierten Fontäne sowie auf die sie umgebende Natur. Die Skulptur ist begehbar und soll ein Raum für Begegnungen sein.

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