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Ortsteil

Blansingen

An der Rückseite des Isteiner Klotzes, dem Engebachtal zugewandt, liegt Blansingen, ein Mekka der Kunstfreunde wegen seiner berühmten Kirchenfresken.

Auffällig: Die Kirche steht nicht im Dorf, sondern außerhalb. Sie ist ein herausragendes Stück mittelalterlicher Architektur. Atemberaubend sind die Fresken, mit denen die Innenwände über und über bedeckt sind. An der Nordwand ist die Passion Jesu aufgeführt; die Südwand zeigt Szenen aus dem Leben des Heiligen Petrus. Das Jüngste Gericht mit dem Weltenrichter und dem Höllenrachen ist an der Westseite dargestellt; im Chor sieht man die klugen und die törichten Jungfrauen. Leider sind fast alle Fresken - sie werden erst 1955/56 freigelegt und renoviert - durch Fenstervergrößerungen und Balkenauflagen beschädigt: Ein Zeugnis reformatorischer Ablehnung gegen den Bilderkult des Katholizismus.

Im Ort steht ein hübscher Röhrenbrunnen aus dem 18. Jahrhundert. Das malerische Rathaus geht in seinem ältesten Bauabschnitt auf eine St.- Georgs-Kapelle zurück.

Die erste urkundliche Erwähnung Blansingens stammt von 1094. Damals gingen Teile des Dorfes in den Besitz des Klosters St. Georgen im Schwarzwald über. 1464 ging der Ort an die Markgrafen von Hachberg-Sausenberg über.

Öffnungszeiten

Keine aktuellen Öffnungszeiten hinterlegt.

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