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Naturbesonderheit, Urbach

Urbacher Bergrutsch

Innerhalb von 80 Minuten rutschte im April 2001 oberhalb des Urbacher Freibades auf einer Breite von 240 m der Hang ab. Dabei entstand eine bis zu 17m hohe Abrisskante. Der "Urbacher Bergsturz", wurde zwischenzeitlich zu einem sogenannten Geotop erklärt.

Am 7. April 2001 ereignete sich am Kirchsteig oberhalb des Urbacher Freibads ein gewaltiges Naturspektakel. Damals rutschten mehr als drei Hektar Fläche mit 100 Grundstücken in die Tiefe.

Zurück blieb eine 240 Meter breite und 17 Meter hohe Felswand aus Sandsteinfelsen, die im mittleren Remstal weithin sichtbar ist – und Urbach ein neues Wahrzeichen verliehen hat.

Für Wanderer, Hobbygeologen und Naturliebhaber wurde ein „Bergrutsch-Rundweg“ eingerichtet. Dieser umfasst auf einer Strecke von rund drei Kilometern und 95 Höhenmetern insgesamt sechs Informationstafeln, die über die geologischen Zusammenhänge und die natürlichen Besonderheiten dieses Gebiets mit seiner reichhaltigen Tier- und Pflanzenwelt Auskunft geben.

Bei den geführten Wanderungen durch das Naturschutzgebiet, die immer um 14.00 Uhr an den zweiten Sonntagen der Monate Mai, Juni und September stattfinden, besteht die Möglichkeit den Bergrutsch aus nächster Nähe zu betrachten.
Sie führen direkt an den Ort des Geschehens, der für die Öffentlichkeit aus Sicherheits- und Naturschutzgründen normalerweise nicht begehbar ist. Treff- und Ausgangspunkt bei allen Führungen ist der Waldparkplatz Hagsteige.
Der Rundweg kann ganzjährig auch außerhalb von Fürhungen begangen werden.

Wanderweg in der Nähe

Urbach - Bergrutschweg

Am 7. April 2001 ereignete sich am Kirchsteig ein gewaltiges Naturspektakel. Unter mächtigem Grollen, unterbrochen von unheimlichen Geräuschen zerbrechender Geschirr- und Wochenendhütten, rutschten im damals regnerischen Frühjahr mehr als drei Hektar Fläche mit 100 Grundstücken in die Tiefe. Zurück blieb eine 240 Meter breite und 17 Meter hohe Felswand aus Sandsteinfelsen, die im mittleren Remstal weithin sichtbar ist – und Urbach ein neues Wahrzeichen verliehen hat. Dieses ausschließlich unter Einfluss der Schwerkraft aufgetretene Großereignis ist beispiellos in Baden-Württemberg.

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