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Kloster, Tübingen

Kloster und Schloss Bebenhausen

Bebenhausen, die „Perle des Schönbuchs”, besitzt eine unvergleichlich idyllische Lage. Der gesamte Ort steht seit 1975 als einzigartiges Ensemble unter Denkmalschutz. Ein Ausflug nach Bebenhausen ins Kloster und Schloss gehört ganz sicher zu einem Tübingenaufenthalt. Erleben sie Meisterwerke gotischer Baukunst!

In der reizvollen Landschaft des Naturparks Schönbuch gelegen gilt die ehemalige Zisterzienserabtei Bebenhausen zu den am besten erhaltenen Klosteranlagen im Südwesten Deutschlands. Meisterwerke gotischer Baukunst sind das Sommerrefektorium (1335) und der markante Vierungsturm der Klosterkirche (1407–09). Um 1183/84 von Pfalzgraf Rudolph I. von Tübingen gestiftet wurde das Kloster zunächst von Prämonstratensern besiedelt, 1190 jedoch von Zisterziensermönchen aus Schönau bei Heidelberg übernommen. Diese machten ab 1190 Bebenhausen zu einem der reichsten Klöster des Landes. Im Zuge der Reformation 1535 aufgelöst dienten die Gebäude bis 1806 der evangelischen Klosterschule. Im 19. Jahrhundert richteten die württembergischen Könige in den Klosternebengebäuden ein Jagdschloss ein.  

Für das letzte württembergische Königspaar Wilhelm II. und Charlotte diente das Schloss ab 1918 als Exilwohnsitz. Wilhelm II. von Württemberg verstarb hier 1921, Charlotte von Württemberg bewohnte das Schloss bis zu ihrem Tod 1946. In den Jahren 1947–1952 wurde Bebenhausen der Sitz des Landtags von Württemberg-Hohenzollern.

Im Kloster- und Schlossmuseum sind die Räume der mittelalterlichen Klausur sowie die Einrichtungen des historistischen Jagdschlosses mit Schlossküche von 1915/16 zu besichtigen.

Preise

Kloster
Erwachsene 6,00 € mit Klosterbesichtigung 8,00 €. Sa, So und Fe 14.00 und 15.00 Uhr
Ermäßigte 3,00 € mit Klosterbesichtigung 4,00 €. mit Klosterbesichtigung 8,00 €. Sa, So und Fe 14.00 und 15.00 Uhr
Familien 15,00 € mit Klosterbesichtigung 20,00 €. mit Klosterbesichtigung 8,00 €. Sa, So und Fe 14.00 und 15.00 Uhr
Gruppen ab 20 Personen 5,40 € Klosterbesichtigung pro Person. mit Klosterbesichtigung 8,00 €. Sa, So und Fe 14.00 und 15.00 Uhr
Schloss
Erwachsene 8,00 € Schlossführung Di-Fr 11.00-17.00 Uhr, Sa, So und Fe 10.00-17.00 Uhr stündlich
Ermäßigte 4,00 € Schlossführung Di-Fr 11.00-17.00 Uhr, Sa, So und Fe 10.00-17.00 Uhr stündlich
Familien 20,00 € Schlossführung Di-Fr 11.00-17.00 Uhr, Sa, So und Fe 10.00-17.00 Uhr stündlich
Gruppen ab 20 Personen 7,20 € Schlossführung Di-Fr 11.00-17.00 Uhr, Sa, So und Fe 10.00-17.00 Uhr stündlich

Öffnungszeiten

Freitag
02.12.2022
10:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

Schlossführungen 14-17 Uhr. Letzter Einlass 16 Uhr
Samstag
03.12.2022
10:00 - 17:00 Uhr
Schlossführungen 11-17 Uhr. Letzter Einlass 16 Uhr
Sonntag
04.12.2022
10:00 - 17:00 Uhr
Schlossführungen 11-17 Uhr. Letzter Einlass 16 Uhr
Montag
05.12.2022
geschlossen
Dienstag
06.12.2022
10:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

Schlossführungen 14-17 Uhr. Letzter Einlass 16 Uhr
Mittwoch
07.12.2022
10:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

Schlossführungen 14-17 Uhr. Letzter Einlass 16 Uhr
Donnerstag
08.12.2022
10:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

Schlossführungen 14-17 Uhr. Letzter Einlass 16 Uhr
Freitag
09.12.2022
10:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr

Schlossführungen 14-17 Uhr. Letzter Einlass 16 Uhr

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Hohenzollern Radweg - Etappe 2: Bebenhausen (Tübingen) bis Hechingen

Am zweiten Tag passieren Radler zunächst die Bischofsstadt Rottenburg am Neckar. Bereits die Römer konnten diesem Fleckchen Erde nicht widerstehen und gründeten die Stadt „Sumelocenna“. Mit Dom, teilweise erhaltener Stadtmauer und vielen Fachwerkhäusern ist Rottenburg auch heute noch ein echter Hingucker. Angekommen in Hechingen wartet die cremefarbene Villa Eugenia. Sie gilt als letzte Residenz der Fürsten von Hohenzollern-Hechingen und entstand als sommerliches Lust-Garten-Haus. Von der mit Stuck besetzten Rotunde geht der Blick in den pittoresken Fürstengarten hinaus. Schon von Weitem ist anschließend die mächtige Burg Hohenzollern hoch auf dem gleichnamigen, 855 Meter hohen Berg zu sehen. Sie war Stammsitz des preußischen Königshauses und der Fürsten von Hohenzollern. Die Strahlkraft von „schwäbisch Neuschwanstein“ reicht mittlerweile weit über die Alb hinaus. Die Sammlung des Hohenzollerischen Landesmuseum in Hechingen zeigt Stücke von der Altsteinzeit bis heute.

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