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Historisches Museum, Amtzell

Reibeisenmühle

Die Reibeisenmühle wurde erstmals 1282 als Blasermühle erwähnt. Rund 500 Jahre blieb sie im Besitz des Klosters Weingarten. Seit 1653 heißt sie

Reibeisenmühle. Die erste ausführliche Beschreibung ist aus dem Jahr 1531. Der heutige Bau stammt aus dem Jahre 1711. 1939 wurde der Getreidemühlenbetrieb aufgegeben. Sowohl Einrichtung als auch Ausstattung der Mühle sind jedoch vollständig erhalten. Dazu gehören vier Mahlstühle, zwei Walzenstühle, von denen der ältere aus dem Jahre 1837 stamm, ein Schwarzstaubzylinder sowie eine Grießputzmaschine  u.a. Die Mühle wird durch ein oberschlächtiges Wasserrad angetrieben, das seine Wasserzufuhr über einen Kanal aus dem Rohnebach erhält.

In den Jahren 1981/82 wurde die Reibeisenmühle auf Initiative des  Landkreises Ravensburg renoviert der sich hier auch finanziell engagiert  hat. Die Gemeinde Amtzell hat die Mühle im Jahr 2000 erworben. Als Museumsmühle gibt sie heute mit ihrer kompletten Einrichtung und dem oberschlächtigen Wasserrad einen umfassenden Einblick in die Welt der Getreidemüllerei vor dem 2. Weltkrieg. Mit viel Engagement, Liebe und finanzieller Unterstützung der Denkmalstiftung, des Denkmalamtes sowie durch den Ausgleichstock wurde auch der ehemalige Wohntrakt renoviert.

Dieser kann seit dem Jahr 2006 ebenfalls als Lebendiges Museum besichtigt werden.

Zu besichtigen für Gruppen nach Voranmeldung im Rathaus, Telefon: 07520 950-12

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