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Heimatmuseum, Osterburken

Geologisch-Paläontologisches Museum

Das Museum ist den Fossilien und Mineralien des Muschelkalks gewidmet. Durch den lokalen Bezug wendet sich die Ausstellung an Schulklassen aller Schularten und Altersgruppen,, sowie an alle Menschen, die an heimat- und naturkundlichen Themen interessiert sind. Das Museum ist während der Unterrichtszeiten geöffnet. Führungen können telefonisch vereinbart werden.

Das Geologisch-Paläontologische Museum im Ganztagsgymnasium Osterburken ist den Fossilien und Mineralien des Muschelkalks gewidmet. Diese Gesteinsformation entstand vor 215 bis 205 Millionen Jahren, als die Region um Osterburken und weite Teile Süddeutschlands von einem tropischen Meer bedeckt waren. Große Teile der heutigen Natur- und Kulturlandschaft in der Umgebung der Schule mit den weiten Ebenen von Bauland und Hohenlohe und den darin tief eingeschnittenen Täler von Jagst und Kocher sind vom Muschelkalk geprägt worden. Als Baumaterial findet Muschelkalk in vielen markanten Gebäuden der Region Verwendung.
Durch den lokalen Bezug wendet sich die Ausstellung an Schulklassen aller Schularten und Altersgruppen, sowie an alle Menschen, die an heimat- und naturkundlichen Themen interessiert sind. Anhand der Ausstellung lassen sich geographische, biologische, geologische und chemische Unterrichtsthemen veranschaulichen und vertiefen.
Die Ausstellungsobjekte sind vor allem Fundstücke des Schlierstädter Hobbypaläontologen Karl Türschel, der über die vollständigste und schönste Sammlung von Muschelkalkexponaten in der gesamten Region verfügt. Durch seine Bereitschaft, einen Teil seiner Sammlung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurde der Grundstein für das Museum in der Schule gelegt.
Die heutige Ausstellung entstand durch engagierte zweijährige Teamarbeit einer Arbeitsgruppe aus Eltern, Schülern und Lehrern des Ganztagsgymnasiums unter Leitung von OStR Stendebach. Wissenschaftlich beraten wurde die Arbeitsgruppe von Mitarbeitern des Löwentormuseums Stuttgart. Durch die Unterstützung des Schulträgers und des Vereins der Freunde und Förderer des GTO, konnte das Muschelkalkmuseum im Frühjahr 1989 fertiggestellt und eröffnet werden.
Der überwiegende Teil des Museums ist den Fossilien und Mineralien des Muschelkalks gewidmet. Das Kernstück des Museums bildet der Stammbaum der Ceratiten, einer Tintenfischgattung, die nur im Muschelkalkmeer vorkam. Ceratiten sind die bekanntesten Muschelkalkfossilien und der vorliegende Stammbaum zeigt die Entwicklung der verschiedenen Ceratitenarten in einer einzigartigen Vollständigkeit. 
Das größte Exponat befindet sich außerhalb des Gebäudes an der Einfahrt zum Lehrerparkplatz des GTO. Es handelt sich um ein 5,2 Tonnen schweres Muschelriff aus dem Oberen Muschelkalk in Jagsthausen.
Im Eingangsbereich des Museums wird das Muschelkalkzeitalter anhand eines Maßstabgetreuen Zeitbands und mithilfe von geologischen Übersichts- und Detailkarten in übergeordnete erdgeschichtliche Zusammenhänge eingeordnet .
In verschiedenen Vitrinen werden die Schichtenfolge des Muschelkalks, die Land- Meer-Verteilung in Europa während der Muschelkalkzeit,  Meeresbodenplatten vom Oberen und Unteren Muschelkalk sowie Fossilien der Gegend aus dem Quartär dargeboten. Die Entwicklung und die Lebensweise charakteristischer Bewohner des Muschelkalkmeeres wird anhand ausgewählter Fossilien veranschaulicht.

Offizieller Inhalt von Osterburken

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