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Gemeinde

Ostrach

Inmitten der Ferienregion Nördlicher Bodensee, landschaftlich geprägt durch sanfte Hügel, große Waldgebiete und vor allem das Pfrunger-Burgweiler Ried, ist Ostrach ein Paradies für Radfahrer, Wanderer und alle, die die Schönheit der Natur lieben! Gleichzeitig fasziniert Ostrach mit greifbarer Geschichte, die man in verschiedenen Museen und Sakralbauten erleben kann.

Aller guten Dinge sind drei, sagt man. In Ostrach spielt die Zahl drei zumindest eine wichtige Rolle – und zwar schon seit Jahrzehnten. So ist Ostrach beispielsweise auch als die „Drei-Länder-Gemeinde“ bekannt. Aufgrund seiner landschaftlichen Schönheit und der Freizeitangebote ist Ostrach heute allerdings „eine von fünf“ – und zwar eine von fünf Gemeinden, die zusammen die „Ferienregion Nördlicher Bodensee“ bilden. Der namensgebende See ist nicht weit weg, während vor Ort zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Attraktionen auf die Gäste warten.

Nun aber zu der Drei im Namen. Hierfür muss man etwas in die Geschichtsbücher schauen: Im Zuge der Säkularisation wurden die Ländergrenzen von Baden, Württemberg und Hohenzollern-Sigmaringen neu gezogen – und führten fortan alle drei durch Ostrach! Wer mehr über diese turbulente Zeit erfahren möchte, sollte unbedingt im Volkskunde- oder Heimatmuseum von Ostrach vorbeischauen. Außerdem gibt es angesichts der Situation vor mehr als zweihundert Jahren sogar ein eigenes Museum, das sich mit der Geschichte der Grenzverläufe beschäftigt, und zwar das Grenzsteinmuseum im Ortsteil Burgweiler.

In Ostrach treffen heute zwei große deutsche Ferienstraßen zusammen: die Hohenzollernstraße und die Oberschwäbische Barockstraße. Dementsprechend hoch ist die Dichte an faszinierenden Sakralbauten, die man in und um Ostrach entdecken und besuchen kann. Darunter auch das weithin sichtbare Wahrzeichen Ostrachs, die Katholische Pfarrkirche St. Pankratius und das im Ortsteil Habsthal gelegene Benediktinerinnen Kloster „Unserer Lieben Frau“, besonders beliebt bei Barock-Kennern und Pilgerfreunden

Einen weiteren Dreier hat Ostrach mit der Schönheit seiner Natur zu bieten: Gleich drei Schutzgebiete sind in der Gemeinde ausgewiesen, um die bedrohte Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Vor allem die aufwendige Renaturierung des Pfrunger-Burgweiler Rieds und die Schaffung des größten Bannwald Baden-Württembergs hat Ostrach weit über die Region hinaus bekannt gemacht. Dort entstehen neue Lebensräume für eine Flora und Fauna, die sich ausschließlich in diesem Moorgebiet ansiedelt. Um den Gästen Einblicke zu gewähren und sie gleichzeitig sicher durch das Ried zu führen, wurden verschiedene Themenwege angelegt. Ein Highlight für Besucher ist der 38,8 Meter hohe Bannwaldturm mit einzigartigem Blick über das Ried.

Gasthöfe mit überzeugender, regionaler Küche sowie das große Angebot gemütlicher Ferienwohnungen für „Ferien auf dem Land“ bieten beste Voraussetzungen für abwechslungsreiche Aufenthalte.

Offizieller Inhalt von Ostrach

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