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Fernwanderweg

Westweg-Etappe 01: Pforzheim - Dobel

Am Zusammenfluss der drei Schwarzwaldflüsse Enz, Nagold und Würm liegt die „Goldstadt“ Pforzheim. Die einstige Residenz Badischer Markgrafen und Geburtsort des Humanisten Johannes Reuchlin (1455-1552) ist heute das Zentrum der Deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie. Am Kupferhammer beginnen die drei bekanntesten Höhenwanderwege des Schwarzwalds, der West-, der Mittel- und der Ostweg

Am Kupferhammer, dem Zusammenfluss von Nagold und Würm, beginnen die drei großen Wege des Schwarzwaldvereins. Wer nicht mit dem Bus dorthin fahren möchte, wandert vom Pforzheimer Hauptbahnhof durch die Innenstadt, überquert die Enz und folgt der Nagold talauf-wärts durch den Stadtgarten bis zur Wandertafel und zur „Goldenen Pforte“ am Beginn der drei Fernwege. Westweg und Mittelweg bleiben der Nagold treu, während sich der Ostweg bereits am Ausgangspunkt ins Würmtal verabschiedet. Auf der Höhe bei der Ruine Hoheneck weisen die roten Rauten nach rechts über den Hämmerlesberg abwärts nach Dillweißenstein. Nach der Nagoldbrücke führt der Weg über den Sonnenberg hinunter ins Enztal und folgt vom Unteren Enzsteg an dem rauschenden Fluss talaufwärts. Bei der Grösselbachfurt helfen mächtige Trittsteine bei der Überquerung des Baches. Auf einem imposanten Umlaufberg der Enz thront das Neue Schloss, hoch über der alten Bergwerksstadt Neuenbürg. Im dort untergebrachten Zweigmuseum des Badischen Landesmuseums sind Szenen des bekannten Schwarzwaldmärchens „Das kalte Herz“ von Wilhelm Hauff zu sehen. Unten in der Neuenbürger Altstadt geht es über die Brücke und den steilen Prallhang der Enz hinauf zum Ortsteil Wilhelmshöhe. Nach einer kurzen Waldpassage folgt oberhalb von Straubenhardt ein aussichtsreicher Weg am Waldrand. Vom Holzturm Schwanner Warte schweift der Blick bis in die Rheinebene und zum Pfälzer Wald. Dann verschwindet der Westweg endgültig in den dunklen Tannenwäldern des Nordschwarzwalds. Hinter der imposanten Felsengruppe des Großen Volzemer Steins erreicht er den Kurort Dobel.

Vorteil-Aktionen

Prädikat Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
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Langer Qualitätsweg

Ein langer „Qualitätsweg Wanderbares Deutschlands" erfüllt deutschlandweite und transparente Standards für besonders attraktive Wanderwege und verpflichtet sich, Naturschutzbelange sowie die Sicherung der Wegepflege und der Markierungsqualität zu gewährleisten. Er wird von regionalen Experten erfasst und betreut und durchläuft alle 3 Jahre einen Prüfprozess durch den Deutschen Wanderverband.

Mehr Infos: https://www.wanderbares-deutschland.de/service/qualitaetsinitiativen/qualitaetswege

Highlights entlang der Route

  • Wanderweg

    Westweg-Etappe 1: Pforzheim - Dobel

    Der vom „Badischen Schwarzwaldverein“ im Jahre 1900 angelegte Westweg von Pforzheim nach Basel gehört zu den schönsten Fernwanderwegen Deutschlands. Die durchgängige Markierung mit der roten Raute auf weißem Grund führt den Wanderer durch herrliche Landschaften über die Höhen des Schwarzwaldes. Die Gesamtlänge beträgt ca. 285 km.
  • Fernwanderweg

    Mittelweg des Schwarzwaldvereins

    Der Mittelweg führt von Pforzheim auf die Höhen zwischen Enz- und Nagoldtal. Durch weite Wälder und vorbei an den Hochmooren des Buntsandsteinschwarzwaldes geht es nach Freudenstadt. Im Mittleren Schwarzwald erschließt der Mittelweg die bäuerliche Kulturlandschaft. Von den Bergen des Hochschwarzwaldes wird der östlichste, der Hochfirst, berührt. Im Südschwarzwald taucht der Mittelweg in die Felsentäler von Schwarza und Schlücht (westliche Variante) und Mettma (östliche Variante) und erreicht den Hochrhein bei Waldshut.

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