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Fachwerkhaus , Radolfzell

Egloffsches Haus/Münzschmiede

Im 17. Jh. diente das Haberhaus als Münzschmiede. Radolfzell war urkundlich überliefert seit 1240 Münzstätte der Abtei Reichenau. Nach dem Untergang der Abtei übte die Stadt ab 1540 das Münzrecht selbst aus. Außerdem wurde es auch als Korn- und Haberhaus genutzt, in dem Edelleute der Umgebung ihr Getreide lagerten.

Der 1608 im Barockstil errichtete, ursprünglich dreigeschossige Bau wurde im 18. Jahrhundert aufgestockt und mit Andreaskreuzen verziert. Seit Mitte des 15. Jahrhunderts war das später als Egloff von Zell bekannte Geschlecht in Radolfzell begütert. 1557 hatte sich Hans Egloff nach dem Beispiel vieler Adliger als Satzbürger in der Stadt niedergelassen. Er genoss damit viele Vorteile städtischen Lebens, war von den bürgerlichen Lasten befreit, jedoch gleichzeitig auch von allen bürgerlichen Rechten ausgeschlossen.

Heute befindet sich hier ein Restaurant.

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