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Burg , Weinsberg

Burgruine Weibertreu

Die Burgruine Weibertreu ist ein schöner Aussichtspunkt am Eingang zum Weinsberger Tal. Ein besonders schöner Aufstieg führt über den Wein- und Rosenrundweg hinauf zur Weibertreu.

Für Besucher ist die Burgruine besonders durch ihre exponierte Lage interessant. Vom Burgberg - der heute für den Weinbau genutzt wird - reicht der Blick weit über das Weinsberger Tal hinein in die Löwensteiner Berge.

Ein kleine Besonderheit: die Königsmauer mit den Namen von Fürstlichkeiten, die die Burg besucht haben und das "Steinerne Album". Das "Steinerne Album" umfasst zahlreiche Inschriften als Zeugen einer geschichtsträchtigen Vergangenheit.

Das Burgareal ist für Besichtigungen ganzjährig geöffnet und bleibt nur bei Eis und Schnee geschlossen. Es wird ein geringer Eintritt erhoben.

Burg- und Gästeführungen

Regelmäßig am letzten Sonntag im Monat wird eine öffentliche Führung angeboten. Für Gruppen ist eine Terminvereinbarung jederzeit möglich.

Bewirtung auf der Burg

Der Burgkiosk ist derzeit wegen Umbau und Renovierung geschlossen.

Die Geschichte der "Treuen Weiber"

Der Stauferkönig Konrad III. rückte im November 1140 gegen die Burg Weinsberg vor, belagerte diese mehrere Wochen und war schließlich siegreich.

Es wird in der Kölner Königschronik berichtet, dass der König den Frauen auf der Burg Weinsberg freien Abzug versprach und die Erlaubnis gab, "dass jede forttragen dürfte, was sie auf ihren Schultern zu tragen vermöchte". Die Frauen nahmen den König beim Wort und trugen ihre Männer auf dem Rücken ins Tal und retteten sie so vor der Hinrichtung. So wurden die Frauen als "Treue Weiber" von Weinsberg bekannt und gaben der Burg ihren Namen.

Zahlreiche Exponate und Geschichten zur Sage der Treuen Weiber und der Geschichte der Burg sind im Weibertreu-Museum zu entdecken. Das kleine Museum ist im Rathaus der Stadt Weinsberg eingerichtet.

Die Geschichte der Burg

Die Anlage ist die Ruine einer wahrscheinlich im frühen 11. Jahrhundert zu militärischen Zwecken erbauten Burg. Erstmals erfasst wurde sie 1037. Die Stifterin, Gräfin Adelheid, soll bis zur Stiftung auf Burg Weinsberg gewohnt haben. Gräfin Adelheid war in erster Ehe Mutter von Kaiser Konrad II. und wird deshalb als Stammmutter des Salierhauses bezeichnet. 1140 war die Burg noch im Besitz der Welfen, die mit den Staufern um die Macht im Reich kämpften.

Wein- und Rosenrundweg am Burgberg

Der ca. 4km lange Wein- und Rosenrundweg führt durch die Weinlagen des Staatsweingut Weinsberg. Gesäumt wird die Strecke von unzähligen Rosen- und Wildrosenarten. Am westlichen Teil ist zusätzlich ein kleiner Weinlehrpfad vom Staatsweingut bzw. der staatlichen Lehr- und Versuchtsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg eingerichtet. Infotafeln erläutern der Weinbau.

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