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Architektur , Tübingen

Französisches Viertel

Das „Französische Viertel” ist anders – und ein Beispiel für alternative Stadtplanung. Tübingen erkannte Anfang der 1990er Jahre die Gunst der Stunde und entwickelte für die ehemalige Militärbrache ein Stadtviertel der kurzen Wege, das u. a. mit dem „Deutschen Städtebaupreis 2001” ausgezeichnet wurde.

Auf einer etwa 60 Hektar großen Militärbrache in der Südstadt Tübingens wurden seit dem Abzug der französischen Truppen in den Jahren 1991/92 gemischte, lebendige Stadtquartiere entwickelt: das Französische Viertel und das Loretto-Areal. Wohnraum für 6.000 bis 7.000 Menschen und 2.500 Arbeitsplätze sind entstanden. Durch eine hohe Nutzungs- und Gestaltungsvielfalt in den drei- bis fünfgeschossigen Wohnblöcken, in welche die ehemaligen Militärgebäude integriert sind, sind Wohnen, Arbeiten, Versorgung und Kultur eng miteinander verknüpft. Merkmale des Konzepts sind die Abkehr vom Siedlungsbau im Grünen, die soziale Vielfalt und der Vorrang für den nicht motorisierten und öffentlichen Nahverkehr.

Die „Stadt der kurzen Wege” hat sich zu einem internationalen Exportschlager entwickelt. Seit einem Artikel im Magazin „Der Spiegel” 2011 wird das Französische Viertel auch gerne nach dem Titel der Reportage als „Die grüne Hölle” bezeichnet.

Mehr über das Französische Viertel erfahren Sie auf unserer Themenführung „Das Französische Viertel. Tübingens neuer Süden”, die Sie bei uns buchen können.

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