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Die 10 schönsten magischen Orte in Baden-Württemberg.

Tiefblaue Seen, märchenhafte Burgen, rauschende Wasserfälle und mehr: Hier kommen zehn Tipps für die schönsten magischen Orte in Baden-Württemberg! Und das Beste? Die Anfahrtsbeschreibung für den ÖPNV zu diesen traumhaften Ausflugszielen gibt es gleich dazu.

Das Schloss Lichtenstein.

Bild: Schwäbische Alb Tourismus Fotograf: Ralph Lueger

Magischer Ort #1: Der Blautopf in Blaubeuren

Tiefblaue Quelle Blautopf in Blaubeuren.

Der Blautopf in Blaubeuren ist einer von zehn magischen Orten in Baden-Württemberg. Bild: Nadine Müller

Rund ums Jahr lockt der Blautopf im beschaulichen Blaubeuren bei Ulm zahlreiche Besucherinnen und Besucher an. Je nach Lichteinfall leuchtet die berühmte Quelle in verschiedenen Blautönen und verströmt ihre mystische Atmosphäre.

Früher dachte man, ein Tintenfässchen pro Tag sei für die Blaufärbung des Wassers verantwortlich. Auch hielt man die Quelle lange Zeit für bodenlos. Wer dem Geheimnis näherkommen möchte, kann einem der zahlreichen Wanderwege rund um den Blautopf folgen, im klaren, blauen Wasser nach Antworten suchen und danach in Blaubeurens beschaulicher Altstadt zur Ruhe kommen. Übrigens: Die Tour ist prima für Wander-Anfänger geeignet.

Anreise:

  • mit der RB von/nach Ulm und Munderkingen, täglich alle 60 min. (Ab dem 12. Dezember 2021 heißt sie RS 56.)
  • mit dem RE 55 von/nach Ulm und Sigmaringen-Donaueschingen, täglich alle 60 min.
  • mit der SAB von/nach Münsingen und Ulm, einzelne Züge, Bahnstrecke: Donautalbahn.

Magischer Ort #2: Die Pfahlbauten am Bodensee

Häuser stehen auf Stelzen im Bodensee.

Die Pfahlbauten am Bodensee versetzen Besucherinnen und Besucher in eine andere Zeit. Spannend auch für Kinder! Bild: Pfahlbaumuseum Fotograf: M.Schellinger

Die Pfahlbauten in Unteruhldingen sind UNESCO Weltkulturerbe und eine der ungewöhnlichsten Möglichkeiten, in die Geschichte des Bodensees einzutauchen. Die nachgebildeten Pfahlbauten stehen auf Stelzen erhaben über dem klaren See, auf dessen Grund bis heute die originalen Pfahlfelder erhalten sind.

Hier untergebracht ist das Forschungsinstitut für Vor- und Frühgeschichte sowie das Freilichtmuseum, welches die Stein- und Bronzezeit mit seinen Ausstellungen zum Leben erweckt. Barrierefrei und mit einem vielfältigen Angebot ausgestattet, ist das Museum für Groß und Klein ein Erlebnis.

Anreise:

  • mit dem Bus „Seelinie“ 7395 zwischen Friedrichshafen und Überlingen entlang des Bodensees, täglich alle 15 min.
    à Aussteigepunkt ist die Station „Meersburger Straße“ in Unteruhldingen.
  • mit der Deutschen Bahn ist die Haltestelle „Uhldingen-Mühlhofen“ der nächstgelegene Bahnhof.

Magischer Ort #3: Das Naturschutzgebiet Eselsburger Tal

Eselsburger Flusstal mit Wiesen und Felsformationen.

Das Eselsburger Tal sorgt mit prachtvoller Landschaft für märchenhafte Naturerlebnisse. Bild: Adobe Stock/ Daniela Knipper

Einer der unterschätzten Tipps in der Region: Am östlichen Rand der Schwäbischen Alb liegt das verwunschene Eselsburger Tal. Mit seinen Burgen, Felsformationen, Heidelandschaften und bewaldeten Hügeln lädt es zum Entdecken und Träumen ein.

Ob Naturgenießer oder Actionliebhaber: Das Tal bietet abwechslungsreiche Angebote für den Aufenthalt unter freiem Himmel. Von gemütlichen Spaziergängen mit Ausblick über Wandern im Wald, Fahrradfahren, Klettern oder Paddleboarden ist für jeden etwas dabei.

Anreise:

  • ein guter Startpunkt für Ausflüge ins Eselsburger Tal ist der Herbrechtinger Bahnhof.
  • mit der Brenzbahn (HZL RE 57 Ulm-Aalen; Aalen-Ulm) nach Herbrechtingen, täglich alle 60 min. (Ab dem 12. Dezember 2021 heißt sie RS 56.)

Magischer Ort #4: Der Chinesische Garten Stuttgart

Teich und Pavillon im Chinesischen Garten Stuttgart

Der Chinesische Garten in Stuttgart verzaubert Besucherinnen und Besucher. Bild: Mama im Ländle

Wer das Eingangsportal des Stuttgarter Qingyin-Gartens durchschreitet, lässt Stadt, Stress und Verkehrslärm augenblicklich hinter sich. Gemäß der Tradition klassischer Chinagärten vermag es auch dieser, die Welt im Kleinen widerzuspiegeln. Steine stehen für Gebirge, Wasser für die Meere und Pflanzen für die natürliche Vegetation.

Die Besonderheit des Chinesischen Gartens Stuttgart ist neben dem zentral angelegten Pavillon der vier Himmelsrichtungen die Aussicht über den Talkessel der Stadt. Der Besuch ist kostenlos, Besucherinnen und Besucher erklären sich durch ihren Eintritt mit der Gartenordnung einverstanden.

Anreise:

  • Ab dem Hauptbahnhof Stuttgart mit der Buslinie 44 bis zur Haltestelle „Im Kaisemer“, täglich alle 5 min.

Magischer Ort #5: Das Schloss Lichtenstein

Das Schloss Lichtenstein thront über der Schwäbischen Alb.

Das romantische Schloss Lichtenstein öffnet ein Portal in vergangene Zeiten. Bild: Schwäbische Alb Tourismus Fotograf: Ralph Lueger

Nicht nur die bekannte Burg Hohenzollern ist einen Ausflug im Südwesten wert. Das als „Märchenschloss Württembergs“ bekannte Schloss Lichtenstein, thront über dem Echaztal der Schwäbischen Alb. Ein wunderschönes Ausflugsziel für Wanderer und zugleich ein magischer Ort, um in die Geschichte einzutauchen.

Das Schloss wird heute von den Urgroßenkeln des Erbauers, Wilhelm Graf von Württemberg, späterer Herzog von Urach, betrieben. Laut eigener Erzählung der Herzogsfamilie wurde der Bau des Schlosses (1840 - 1842) von Wilhelm Hauffs Roman „Lichtenstein“ inspiriert.

Die Schlossanlage steht auf den Grundmauern einer alten Ritterburg und lässt die im 19. Jahrhundert gängige, romantisierte Vorstellung mittelalterlicher Ritterburgen weiterleben. Heute ist Schloss Lichtenstein für Führungen geöffnet und kann für Veranstaltungen sowie private Feierlichkeiten gemietet werden.

Anreise:

  • Ankunft über die Haltestelle „Honau“ (Buslinie 260, 5301, 7606, 7635, 400), ab dann ca. 2 km zum Schloss wandern.

Magischer Ort #6: Die Triberger Wasserfälle

Triberger Wasserfälle im herbstlichen Wald.

Einer der liebsten Tipps von bwegt: Die Triberger Wasserfälle zählen zu den höchsten ihrer Art in Deutschland. Bild: Adobe Stock / MC Stock

Mit 163 Metern Fallhöhe und sieben Fallstufen gehören die Triberger Wasserfälle zu den höchsten ihrer Art in ganz Deutschland. Imposant und mystisch zugleich lockt dieses Naturereignis in die Tiefen des Schwarzwalds. Drei verschiedene Wanderwege führen zu den Fällen und informieren auf speziellen Tafeln über Tiere, Pflanzen sowie die Geschichte der Wasserfälle. Für jeden ist also die richtige Tour dabei!

Ein vor kurzem erbauter Steg mit Plattform ermöglicht ganzjährlich einen guten Blick auf die Kaskaden. Besonders lohnend ist der Besuch nach Einbruch der Dunkelheit: Bis 22 Uhr werden die Wasserfälle beleuchtet und wirken so besonders eindrucksvoll.

Tipp: Zur Weihnachtszeit (25. bis 30. Dezember) lockt das Areal rund um die Wasserfälle mit einer Million Lichtern – ein unvergessliches Winter-Wunder-Land!

Anreise:

  • Ankunft über den Triberger Bahnhof mit anschließender halbstündiger Wanderung zu den Wasserfällen.
  • mit dem Panoramabus 7261/7268 (Panorama- und Freizeitbus: Triberg-Furtwangen-Thurner-Neustadt) bis Haltestelle „Triberg Marktplatz“, von hier aus ca. 10 Minuten zu den Wasserfällen wandern, täglich alle 2 Std.
  • mit dem Bus 7274 (Elzach - Prechtal – Triberg), bis Haltestelle „Triberg Marktplatz“ (Ankunft an Wochenenden und Feiertagen 8:40/10:58/16:40/18:55), von hier aus ca. 10 Minuten zu den Wasserfällen wandern.

Magischer Ort #7: Der Schluchsee

Romantische Landzunge mit Hütte am Schluchsee.

Eine Perle der Region: Romantisch und verwunschen liegt der Schluchsee in den Tiefen des Schwarzwaldes. Bild: Adobe Stock / pb press

Ein echtes Highlight in Baden: Der größte See im Schwarzwald gilt seit Jahren als einer der saubersten Badeseen Deutschlands. Noch dazu ist er eine echte Sehenswürdigkeit: Wenn die Natur der Wälder ringsum bei Sonnenauf- und -untergang in bunte Farben getaucht wird, sich Bäume, Berge und Wolken in der noch ruhigen Wasseroberfläche spiegeln, ist es hier besonders magisch.

Tagsüber können zahlreiche Aktivitäten unternommen werden: Kanufahren, Stand-Up-Paddleboarding oder Schwimmen, an kühleren Tagen empfiehlt sich ein Wander-Ausflug oder eine Fahrradtour.

Anreise:

  • mit der S1 zu den Haltestellen „Seebrugg“, „Schluchsee“ oder „Aha“ – stündlich

Magischer Ort #8: Die Hirschgrund Zipline Area

Frau fliegt auf Zipline durch die Baumwipfel.

Der wahrgewordene Traum vom Fliegen – in der Hirschgrund Zipline Area im Schwarzwald. Bild: Hirschgrund Zipline Area Schwarzwald

Abenteurer und Adrenalin-Junkies aufgepasst! Die Hirschgrund Zipline Area im Schwarzwald lockt mit sieben als Rundweg angelegten Bahnen. Der Parcours führt durch die Naturlandschaft des Kinzigtals in Baden.

Die Ziplines sind zwischen 42 und 83 Metern hoch und 220 bis 570 Meter lang lang. Die benötigten Klettergurte und Helme werden vom Betreiber bereitgestellt und nach einer kurzen Einweisung kann der Spaß beim Flug durch die Wälder losgehen.
Tipp: Die Anfrage ist groß, daher ist eine vorherige Reservierung ratsam.

Anfahrt:

  • mit Bus oder Bahn zum Bahnhof Schiltach, ab da 3,6 km zur Zipline Area wandern.

Magischer Ort #9: Kloster-Felsenweg und Teufelsbrücke

Steinerne Teufelsbrücke in herbstlicher Landschaft.

Im Herbst besonders mystisch: Die Teufelsbrücke über der Höll-Schlucht. Bild: Adobe Stock / Julia May

Auf gleich drei Highlights können sich Wanderfreunde rund um den Kloster-Felsweg freuen: den fürstlichen Park Inzighofen mit Kloster, den Amalienfelsen mit seinen beeindruckenden Formationen und nicht zuletzt die sagenumwobene Teufelsbrücke über der Höll-Schlucht.

Zu jeder Jahreszeit bieten Natur und Landschaft bei diesem Ausflug ein sehenswertes Schauspiel dar. In Spätsommer und Herbst ist die Tour dank der Laubfärbung besonders farbenprächtig. Bei Nebel wirkt die Natur in dieser Region besonders geheimnisvoll.

Anfahrt:

  • mit der Stadtbus Linie 6 von Sigmaringen aus kommend zur Haltestelle „Festhalle“ in Laiz, täglich ca. alle 30 min.
  • Start der Wanderung auf der Hauptstraße in Richtung Brücke.

Magischer Ort #10: Die Wimsener Höhle

Innenansicht einer Höhle mit türkisblauem Wasser.

Das Innere der Wimsener Höhle kann per Boot erkundet werden – ein einzigartiges Erlebnis, auch für Kinder. Bild: Tress Gastronomie

Eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in unserem Bundesland: Von April bis Oktober haben Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, die einzige mit dem Boot befahrbare Schauhöhle Deutschlands zu entdecken. Ein Fährmann führt seine Gäste 70 Meter tief ins mystische Erdinnere und gibt wertvolle Informationen zu Entstehung, Geschichte und Geologie der Wimsener Höhle. Das gibt’s nur in Baden-Württemberg – ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt!

Anfahrt:

  • mit dem Bus 265 vom Bahnhof Münsingen pder Bahnhof Riedlingen zur Haltestelle „Wimsener Höhle“ in Hayingen.

Magazin-Artikel veröffentlicht am 10.09.2021

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