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Land und Leute

Auf eine Fahrt mit dem Minister: Unterwegs auf der Gäu- und Murrbahn

Vielleicht hat sie der eine oder andere in der letzten Zeit schon gesehen oder ist sogar schon damit gefahren: In den letzten Wochen waren die neuen Züge mit der Dachmarke bwegt bereits testweise unterwegs.

Und jetzt geht es in der Vorweihnachtszeit endlich ganz offiziell los: Mit dem Fahrplanwechsel zum 10. Dezember sind auf der Strecke von Crailsheim über Schwäbisch-Hall-Hessental und Stuttgart nach Freudenstadt/Konstanz 16 neue Züge im einheitlichen Landesdesign unterwegs. Diese machen nicht nur von außen einiges her, sondern überzeugen auch mit ihren inneren Werten: Dank kostenlosem WLAN und Steckdosen an den Sitzen geht einem unterwegs nie der Saft aus. Auch wenn man gerade durch ein Funkloch fährt. Und mehr Beinfreiheit gibt es auch dazu: dank einem großzügigen Sitzabstand.

Auf dem Papier klingt das alles schon sehr verlockend, aber können die „Hamsterbacken“, wie die Züge aufgrund ihres markanten Äußeren liebevoll genannt werden, auch im Regelbetrieb halten, was sie versprechen? Genau davon will sich Verkehrsminister Winfried Hermann an diesem etwas trüben Sonntagmorgen im Dezember selbst überzeugen. Von Stuttgart aus geht es mit dem RE 17655 nach Sulz am Neckar. Mit dabei sind zahlreiche Pressevertreter, Mitglieder des Landtages und BürgermeisterInnen. Ebenfalls mit an Bord: Der international gefragte Tänzer, Choreograf und Musiker Eric Gauthier, der als „Bewegungsbotschafter“ die Mobilitätsmarke unterstützt.

Während der gut einstündigen Fahrt ergibt sich im Mehrzweckabteil des Zuges die Gelegenheit zum Austausch. Dabei stehen nicht nur die neuen Züge und die Mobilitätsmarke bwegt im Mittelpunkt: Auch Themen, die die Bürger im Land rund um das Thema Mobilität beschäftigen, werden besprochen. Und weil nicht nur das Land, sondern auch die Menschen bewegt werden sollen, zeigt Eric Gauthier, dass der speziell von ihm entwickelte „bwegt-Move“ auch im Mehrzweckabteil der „Hamsterbacken“ eine gute Figur macht.

Minister Hermann ist nach der Premierenfahrt jedenfalls von den Vorteilen der neuen Züge überzeugt: „Mit der Bahn geht es stressfrei am Stau vorbei zum Ziel. Dabei bringen die neuen, hochmodernen Züge im Nahverkehr Annehmlichkeiten, die man sonst nur aus dem Fernverkehr kennt.“

Mit dem Fahrplanwechsel können sich die Fahrgäste der Gäu- und Murrbahn übrigens auch auf ein deutlich verbessertes Fahrplankonzept mit mehr Verbindungen freuen. Durch eine Taktanpassung wird das Umsteigen im gesamten Netz verbessert. Und dank der leistungsstärkeren „Hamsterbacken“, ist man sogar noch schneller unterwegs.

Warum also nicht einfach mal mit dem Zug auf den Weihnachtsmarkt?

Das Land kommt in Bewegung.

Die neue Mobilitätsmarke ist da.

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