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Tragen Sie Verantwortung. Tragen Sie Maske - auch am Bahnhof.

Sie haben durchgehalten.  

Jetzt sind wir am Zug.

Nicht auf allen Strecken im Regionalverkehr lief es im letzten Jahr rund. Das Verkehrsministerium und die beteiligten Eisenbahnverkehrsunternehmen bedanken sich, dass Sie trotz ausgefallener und unpünktlicher Züge der Eisenbahn treu geblieben sind. Dafür möchten wir Sie wegen der entstandenen Unannehmlichkeiten mit einem Monatsbeitrag entschädigen.

Eine Rückzahlung erhalten die Fahrgäste, die zwischen Juli 2019 und Januar 2020 auf bestimmten Strecken besonders beeinträchtigt und in diesem Zeitraum im Besitz einer Zeitkarte waren. Weiter unten auf dieser Seite haben wir die häufigsten Fragen zu unserer Entschädigungsaktion kompakt zusammengefasst.

Betroffene Strecken

1. Stuttgart – Pforzheim – Karlsruhe (IRE)

2. Stuttgart – Mühlacker – Pforzheim/Bruchsal (RB)

3. Stuttgart – Heilbronn – Würzburg

4. Stuttgart – Ulm

5. Stuttgart – Tübingen

6. Stuttgart – Schwäbisch Gmünd – Aalen – Crailsheim

7. Breisach/Endingen – Freiburg – Donaueschingen/Seebrugg

8. Metzingen – Bad Urach

9. Pforzheim – Horb

10. Sigmaringen – Aulendorf

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Ist Ihre Strecke dabei? Füllen Sie den Antrag aus!

Nachdem Sie das Formular ausgefüllt und abgeschickt haben, erhalten Sie eine Bestätigungsmail. Anschließend prüfen wir Ihren Antrag und erstatten bei positiver Beurteilung den Betrag innerhalb von drei Wochen auf das von Ihnen angegebene Bankkonto. bwegt bedient sich hier des Dienstleisters DB AG.


FAQ – Hier finden Sie die Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Wer erhält eine Entschädigung?
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Entschädigt werden Käufer von Zeitkarten (Monats-, Jahreskarten oder Abonnements), auch Schüler, Auszubildende und Studierende, eingeschlossen sind auch Jobtickets, Seniorentickets und Reisende mit einer Schwerbehinderung im Besitz einer Wertmarke im Nah- oder Fernverkehr (Verbundzeitkarten sowie Zeitkarten im DB-Tarif), die auf einer der benannten Strecke unterwegs waren und zwischen Juli 2019 und Januar 2020 einen Fahrausweis besaßen.

Kunden einer BahnCard 100, die zwischen Juli 2019 und Januar 2020 lückenlos einen Fahrausweis besaßen, erhalten unter gleichen Bedingungen eine pauschale Erstattung von 75 € für die erste und 50 € für die zweite Klasse. 

Kunden, die innerhalb des S-Bahnbereiches Stuttgart auf einer der benannten Strecken fuhren, erhalten keine Entschädigung. Ausgenommen sind auch Studierende, die ausschließlich mit ihrer Rückmeldung einen Basisbeitrag für die Nutzung des öffentlichen Verkehrs gezahlt haben.

Die Entschädigung wird nur an Privatpersonen ausgezahlt. Unternehmen und Institutionen sind von der Erstattung ausgeschlossen. Ein Nachweis über die Zahlung des Fahrscheins durch den Reisenden ist vorzulegen. Reisende mit einer Schwerbehinderung, die nur mit Ausweis und Wertmarke des Versorgungsamtes und somit ohne Zeitkarte kostenlos deutschlandweit im Nahverkehr befördert werden, erhalten ebenfalls keine Entschädigung.   

Je Antragsteller wird nur eine Erstattung gewährt.

 

Was wird erstattet?
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Es wird ein Monatsbeitrag, den der Kunde geleistet hat, erstattet. Die Entschädigung wird auf das im Formular angegebene Bankkonto überwiesen. Beim Jobticket wird nur der Eigenanteil des geleisteten Monatsbeitrags erstattet.

Auf welchen Strecken wird erstattet?
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Anhand objektiver Kriterien, insbesondere Pünktlichkeit und Zugausfallquoten, hat das Verkehrsministerium entschieden, dass auf diesen zehn Strecken außerhalb des Gebiets der Stuttgarter S-Bahn die Pendlerinnen und Pendler entschädigt werden:

  • Stuttgart – Pforzheim – Karlsruhe (IRE)
  • Stuttgart – Mühlacker – Pforzheim/Bruchsal (RB)
  • Stuttgart – Heilbronn – Würzburg
  • Stuttgart – Ulm
  • Stuttgart – Tübingen
  • Stuttgart – Schwäbisch Gmünd – Aalen – Crailsheim
  • Breisach/Endingen – Freiburg – Donaueschingen/Seebrugg
  • Metzingen – Bad Urach
  • Pforzheim – Horb
  • Sigmaringen – Aulendorf

 

Welche Kriterien liegen der Beurteilung der betroffenen Strecken zugrunde?
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Die objektiven Qualitätskriterien für die definierten Strecken sind die Pünktlichkeit (bis 05:59 min) und die Ausfallquote der Züge im erstattungsfähigen Zeitraum. Diese Kriterien wurden anhand eines Punktesystems bewertet, in welchem besonders über den Durchschnitt liegende Verspätungs- und Ausfallsquoten berücksichtigt worden sind. Zusätzlich erfolgte eine Gewichtung zwischen den beiden Kriterien, in welcher die Ausfallquote wegen der Auswirkungen für die Fahrgäste mit einer höheren Gewichtung eingegangen ist.

Auf meiner Strecke fallen auch Züge aus. Warum wird meine Strecke nicht entschädigt?
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Wir haben die Strecken anhand von objektiven Qualitätskriterien festgelegt und dabei die Pünktlichkeit und den Ausfall von Zügen berücksichtigt. Die Entschädigungszahlung findet nur für die Strecken statt, die zwischen Juli 2019 und Januar 2020 anhand des objektiven Bewertungsverfahrens besonders von der Nichteinhaltung dieser Qualitätskriterien betroffen waren.

Welche Nachweis-Dokumente muss der Antragsteller bereithalten?
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Jahreskarteninhaber:

  • Nachweis einer Jahresfahrkarte (z. B. Ausweis) mit mindestens einem Monat Gültigkeit im Zeitraum zwischen Juli 2019 bis Januar 2020 (akzeptiert werden auch Screenshots, Fotos und Scans)
  • Geschwärzte Kopie eines Kontoauszugs über den Jahresbeitrag (min. ein Monat Gültigkeit im vorgegebenen Zeitraum) oder bei monatlicher Zahlweise einen monatlichen Betrag für diesen Zeitraum, beim Jobticket ist auch ein Nachweis mittels einer geschwärzten Kopie der Gehaltsabrechnung möglich (akzeptiert werden auch Screenshots, Fotos und Scans)

Monatskarteninhaber:

  • Nachweis über zwei oder mehr Monatstickets für den Zeitraum Juli 2019 bis Januar 2020 (akzeptiert werden auch Screenshots, Fotos und Scans)
  • Geschwärzte Kopie eines Kontoauszugs über mindestens zwei monatliche Beträge in diesem Zeitraum (akzeptiert werden auch Screenshots, Fotos und Scans)

Inhaber von Abonnements, Seniorennetzkarten oder der BahnCard 100 sowie Studierende und Schüler müssen ebenfalls eine Kopie des Tickets/des Ausweises/der Karte (z. B. PolygoCard) und einen Kontoauszug nachweisen. Inhaber eines Schwerbehindertenausweises reichen ihren Schwerbehindertenausweis inkl. Wertmarke für den Zeitraum Juli 2019 bis Januar 2020 ein.

Name, Gültigkeit und Beträge müssen auf den Nachweisen klar erkennbar sein.

Kunden, die ihren Fahrausweis im personenbedienten Verkauf oder am Automaten bar bezahlt haben, reichen bitte - sofern vorliegend - eine/n Quittung/Kassenbeleg ein.

Wie werden die Nachweise für die Fahrkarte und für den Betrag richtig hochgeladen?
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Nachweise müssen in einer Datei (Bild oder PDF) hochgeladen werden. Mehrere Nachweise bspw. zwei Monatstickets müssen zu einer PDF-Datei zusammengefügt oder zusammen fotografiert werden. Das PDF kann dabei mehrere Seiten enthalten.

 

Wie läuft die Rückerstattung ab?
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Sobald sich die Kundinnen und Kunden über das Formular auf www.bwegt.de/entschaedigung registriert haben, erhalten sie eine Bestätigungsmail, die den weiteren Ablauf erklärt. Sofern das Formular korrekt und vollständig ausgefüllt wurde, wird die Anfrage innerhalb einer Frist von bis zu 21 Tagen ab Antragstellung geprüft. Bei einer positiven Prüfung erfolgt innerhalb dieser Frist eine Überweisung des Entschädigungsbetrags an die angegebene Bankverbindung. Bei negativer Prüfung erhalten die Kundinnen und Kunden eine E-Mail mit Begründung der Ablehnung. Bei Unklarheiten werden die Antragstellenden nochmals kontaktiert.

 

Ist der Datenschutz gewährleistet?
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Alle personenbezogenen Daten werden gemäß den Datenschutzbestimmungen auf www.bwegt.de/datenschutz vertraulich behandelt und ausschließlich für Abwicklungs- und Kontrollzwecke, sowie für die Plausibilitätsprüfung zwischen den beteiligten Unternehmen erhoben, verarbeitet und genutzt. Der Kunde muss der Nutzung seiner Daten vorab zustimmen.

 

Bis wann können Anträge eingereicht werden?
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Anträge können über das auf dieser Seite eingebundene Formular bis zum 31. August 2020 eingereicht werden.

 

Haben Sie weitere Fragen?

Über die FAQ hinausgehende Fragen beantworten wir Ihnen gerne per E-Mail unter entschaedigung@bwegt.de oder telefonisch von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr zum Ortstarif unter: 0711/761 600 40