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Frau mit Gesichtsmaske am Bahnsteig.

Hinweise zum Nahverkehr in Baden-Württemberg in Zeiten des Coronavirus.

In den letzten Monaten kam es in Baden-Württemberg zu Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir alles dafür getan, einen stabilen Nahverkehr zu ermöglichen und tun dies weiterhin. Auf dieser Seite finden Sie wichtige Informationen zur aktuellen Situation und dem ab 14. Juni geltenden regulären Fahrplanangebot.


Wichtige Hinweise

Fahrplanauskunft.

Seit dem 14. Juni gilt wieder das reguläre Fahrplanangebot. Aktuelle Fahrpläne erhalten Sie in unserer Fahrplanauskunft.

Maskenpflicht seit 27. April 2020.

Seit dem 27. April 2020 gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht. Es müssen sogenannte „Alltagsmasken“ getragen werden, die Mund und Nase bedecken. Bei einem Verstoß ist das eine Ordnungswidrigkeit und wird durch die Polizei nach dem seit dem 1. Juli geltenden Bußgeldkatalog mit einem Bußgeld zwischen 100 und 250 Euro geahndet.

Beachten Sie weiterhin, dass Sie sich regelmäßig die Hände waschen und in Ihre Armbeuge husten und niesen. Halten Sie – wenn möglich – Abstand. Benutzen Sie alle Türen und gehen Sie im Zug bis nach hinten durch.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zu diesem Thema finden Sie hier.

Kombitickets im bwtarif: Informieren Sie sich.

Bitte beachten Sie im Zusammenhang mit unseren Kombitickets im bwtarif, dass die Insel Mainau nur mit Einschränkungen seit 6. Mai wieder geöffnet hat, so dass das Kombiticket bis auf Weiteres nicht zur Verfügung steht. Das Kombiticket Europa-Park Rust steht allen Besuchern ohne Einschränkungen seit dem 13. Juli wieder zur Verfügung. Informationen rund um die Messe Stuttgart finden Sie hier. (Stand 22.07.2020)

+++ Aktuelle Meldungen +++

15.06.2020

Newsticker wurde eingestellt

Aktuelle Meldungen finden Sie fortan auf unserem Twitter-Kanal.

12.06.2020

Fahrplanwechsel im regionalen Bahnverkehr - Nahverkehrszüge fahren wieder das volle Angebot

Mit dem sogenannten kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni 2020 wurde der regionale Bahnverkehr in Baden-Württemberg wieder auf nahezu hundert Prozent hochgefahren. Damit stand pünktlich nach den Pfingstferien den Pendlerinnen und Pendlern sowie den Schülern, aber auch für den Ausflugsverkehr die volle Kapazität zur Verfügung. Weitere Infos finden Sie hier.

10.06.2020

VVS

Nach den Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus kehrt im öffentlichen Leben seit den letzten Wochen langsam wieder ein Stück Normalität ein. Die Verkehrsunternehmen im VVS haben auf die jeweiligen Entwicklungen reagiert und ihr Fahrplanangebot angepasst. In einem letzten Schritt nimmt nun auch der Nachtverkehr am Wochenende wieder Betrieb auf. Damit fahren die Verkehrsunternehmen im VVS nun wieder ihr volles Angebot. Weitere Infos finden Sie hier.

Alle Meldungen

Informationen von unseren Partnern.


Mit bwegt im Bild.

16.07.2020

Zugfahrt von der Schweiz in den Südschwarzwald: von Basel nach Zell im Wiesental

12.06.2020

Zugfahrt durch die Bodenseeregion: von Hegne nach Konstanz

10.06.2020

Fahrgastbeirat Matthias Lieb zum Hochfahren des ÖPNV

Mehr Videos

bwegt-Magazin.


Corona-FAQ.

Allgemeines

Wie geht es nach dem reduzierten Grundfahrplan mit dem ÖPNV jetzt weiter?
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Der reduzierte Grundfahrplan war nötig, weil durch Corona immer mehr Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auch der Verkehrsunternehmen erkrankten und/oder sich in Quarantäne begeben mussten. Gleichzeitig waren aber auch weniger Fahrgäste unterwegs. Darum war es das Ziel des Verkehrsministeriums gemeinsam mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen, mit dem reduzierten Grundangebot nach wie vor einen stabilen Nahverkehr zu gewährleisten.

Mit der behutsamen Öffnung des öffentlichen Lebens und der Lockerung der Einschränkungsmaßnahmen ist der der öffentliche Nahverkehr auf der Schiene seit dem 14. Juni wieder grundsätzlich zum regulären Fahrplan zurückgekehrt.

Was ist sicherer: Bahn oder Bus?
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Aus unserer Sicht besteht kein Unterschied. Bus sowie Bahn können für Fahrten des täglichen Lebens genutzt werden. Wichtig ist in jedem Fall: So viel Abstand wie möglich halten, Maske tragen, in die Armbeuge husten und niesen sowie regelmäßig Hände waschen.

Darf man mir den Ein- oder Ausstieg verweigern?
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Im Rahmen des allgemeinen Hausrechts kann das betreffende Verkehrsunternehmen (z. B. Deutsche Bahn, SWEG oder AVG) den Einstieg verweigern. Hinzukommen die gesetzlichen Anordnungsrechte der zuständigen Behörden und des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes.

Wo erfahre ich mehr über Ansteckungsrisiken und Übertragungswege?
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Informieren Sie sich am besten aus sicherer Quelle: Die besten Adressen hierfür sind das Bundesgesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut. Hier erhalten Sie aktuelle und verlässliche Informationen und hilfreiche Empfehlungen zur Corona-Pandemie.

Infos zum Ticketkauf: Was gibt es jetzt beim Ticketkauf zu beachten?
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Die üblichen Vertriebskanäle wie Fahrkartenautomaten, Online- und Handy-Tickets stehen weiterhin zur Verfügung. Im personenbedienten Verkauf kann es aufgrund von Personalprobleme zu Einschränkungen kommen. Bitte informieren Sie sich direkt bei den Verkehrsverbünden, die entsprechenden Links finden Sie auf unserer Verbundkarte: www.bwegt.de/ihr-nahverkehr/karten/verbundkarte/

Sicherheit

Welche Verhaltensregeln gelten in Bus und Bahn?
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Um einander zu schützen und das Risiko zu minimieren, sich und andere mit dem Corona-Virus zu infizieren, gelten folgende Verhaltensregeln:

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und auch an Bushaltestellen und Bahnsteigen sowie in Bahnhofsgebäuden muss verpflichtend eine nicht-medizinische Alltagsmaskeoder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Alternativ ist auch ein Tuch oder Schal möglich, der Mund und Nase bedeckt.
  • Fahrgäste sollten möglichst Abstand zueinander halten – auch mit Maske.
  • Falls der Abstand einmal geringer sein sollte:  Versuchen Sie, beim Sprechen den Kopf ein wenig von Ihrem Gesprächspartner abzuwenden, so dass keine winzig kleinen Partikel möglicherweise das Virus übertragen.
  • Husten und niesen Sie in die Armbeuge.
  • Vor und nach der Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln sollten Fahrgäste ihre Hände gründlich mit Seife waschen.
Muss ich beim Einkaufen oder bei der Nutzung des ÖPNV eine Maske tragen?
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Ja, ab dem 27. April 2020 gilt in Baden-Württemberg die sogenannte Maskenpflicht. Sie besagt, dass beim Einkaufen und im ÖPNV sogenannte „Alltagsmasken“ getragen werden müssen, die Mund und Nase bedecken. Das gilt auch für Bushaltestellen und Bahnsteige.

„Eine Bedeckung von Mund und Nase kann helfen, die Verbreitung des Virus zu bremsen. Wenn alle eine Alltagsmaske tragen, schützen wir uns gegenseitig und helfen mit, die Verbreitung des Virus weiter zu verlangsamen und somit Menschenleben zu retten“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag (21. April 2020) im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats.

(Quelle: stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/meldung/pid/landesregierung-beschliesst-maskenpflicht/  Stand 21.04.2020)

Welche Maske muss ich tragen?
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Die größte Reduktion der Ansteckung wird durch Einhaltung eines (Mindest-)Abstandes von 1,5 Metern erreicht. In Bereichen, in denen dies nicht durchgehend möglich ist wie beispielsweise dem ÖPNV, reduziert die Verwendung einer die Nase und den Mund bedeckenden Gesichtsmaske durch Reduktion der Viruslast in der Umgebung das Infektionsrisiko für die umgebenden Personen. Somit reduziert die fachgerechte Anwendung einer solchen Maske das Infektionsrisiko bei der Nutzung des ÖPNV substanziell. Es genügt eine selbst gemachte oder gekaufte Stoffmaske, zur Not auch ein Schal oder ein Tuch. Wichtig ist, dass dabei Mund und Nase immer bedeckt sind. Gesichtsvisiere aus Kunststoff erfüllen nicht die nötigen Anforderungen, da diese die Verteilung von Aerosolen nicht ausreichend eindämmen.

 (Quelle: stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/meldung/pid/landesregierung-beschliesst-maskenpflicht Stand 21.04.2020)

Die Trägerinnen und Träger von Alltagsmasken übernehmen Verantwortung und leisten einen Beitrag zur Reduzierung der Ausbreitung von Corona-Viren, denn die Masken dienen als Barriere beziehungsweise Bremse für die Atemtröpfchen, die durch Niesen, Husten oder Sprechen übertragen werden können.

(Quelle: www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung.pdf Stand 17.06.2020)

Wo finde ich weiterführende Informationen zum Thema „Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit“?
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Was passiert bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht?
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Das Tragen einer Maske ist seit dem 27. April verpflichtend. Bei einem Verstoß ist das eine Ordnungswidrigkeit und wird durch die Polizei nach dem seit dem 1. Juli geltenden Bußgeldkatalog mit einem Bußgeld zwischen 100 und 250 Euro geahndet.  

Gehen jetzt alle Türen automatisch auf?
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Sofern dies technisch möglich ist, ja.

Was ist, wenn Busse und Bahnen einmal viel zu voll sind?
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Generell kann nicht gewährleistet werden, dass im Nahverkehr immer der empfohlene Mindestabstand eingehalten werden kann. Daher gilt wie beim Einkaufen auch im ÖPNV die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ist ein Bus oder ein Zug tatsächlich überfüllt, melden Sie dies dem Verkehrsunternehmen oder Verkehrsverbund oder wenden Sie sich im Falle von Nahverkehrszügen an qualitaet@nvbw.de.

Was genau bedeutet „Aussteigekarte“?
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Die Aussteigekarte der Bundespolizeit kommt zum Einsatz, wenn während einer Bahnfahrt Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem Corona-Virus auftreten. Das Bahnpersonal verteilt das Dokument dann an Fahrgäste, die sich in der Nähe des/der möglicherweise Infizierten aufgehalten haben. In der Aussteigekarte halten wir Informationen über die Zugverbindung, Wohnanschrift und Erreichbarkeit der Reisenden und ihrer engen Angehörigen fest. So können die Gesundheitsbehörden in Verdachtsfällen mit Betroffenen in Kontakt treten und Schutzmaßnahmen ergreifen.   

Wer ist zuständig bei einem Coronaverdacht im Zug?
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Die Bundespolizei hat entschieden, wie im Falle eines Coronaverdachts in einem Zug auf Strecken der Deutschen Bahn vorgegangen werden soll: Das Zugpersonal hält mithilfe der Aussteigekarte die persönlichen Daten der betroffenen Person fest. Auf den Strecken anderer Betreiber (z. B. SWEG oder AVG) wird ebenfalls in diesem Sinne verfahren. Wenden Sie sich als Fahrgast bitte also im Fall eines Verdachts an das Zugpersonal.

Wie hoch ist das Risiko, dass ich mich in Bahnen anstecke?
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Das Risiko ist nach derzeitigem Kenntnisstand beherrschbar, wenn nach Möglichkeit Abstand zu Mitfahrern eingehalten und gemäß der Vorschrift seit dem 27. April eine Maske getragen wird. Zudem soll der Kontakt mit Halteknöpfen etc. weitestgehend vermieden werden. Überall, wo es technisch möglich ist, werden die Türen in den Zügen zentral vom Fahrpersonal geöffnet und geschlossen. Fahrgäste sollten sich an die in den Zügen kommunizierten Verhaltensregeln halten.

Einreise und Corona-Tests

Welche Staaten gelten als Risikogebiete?
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Das Sozialministerium veröffentlicht auf seiner Internetseite unter https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/gesundheit-pflege/gesundheitsschutz/infektionsschutz-hygiene/informationen-zu-coronavirus/verordnungen/risikogebiete/ die aktuelle Liste der Risikogebiete.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Inneres (BMI).

Kann man sich auch kostenlos freiwillig testen lassen, wenn man nicht aus Risikogebieten kommt?
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Ja, eine freiwillige Testung ist für alle Reiserückkehrenden möglich. Für Rückkehrende aus Risikogebieten ist sie jedoch verpflichtend.

An welchen Flughäfen in BW sind Teststellen eingerichtet?
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In Baden-Württemberg betrifft dies den Flughafen Stuttgart, den Bodensee-Airport Friedrichshafen sowie den Baden-Airpark. Die Einrichtung der Teststellen erfolgt unter Beteiligung der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg. In Stuttgart ist von 3. August an eine stationäre Testung eingerichtet, in Baden-Baden und Friedrichshafen gibt es aufgrund des geringen Flugverkehrs aus Risikogebieten jeweils mobile Testungseinheiten.

Wer führt die Tests durch?
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Das Ministerium für Soziales und Integration hat die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) mit der Organisation und Durchführung der Testungen an den Flughäfen betraut. Zusätzlich kann die Testung bei niedergelassenen Ärzten oder Corona-Testzentren bis zu 72 Stunden nach der Rückkehr erfolgen.

Wie und wann erhalten die Reiserückkehrenden das Testergebnis?
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Im Auftrag der Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg bemühen sich vertragsärztliche Labore, die Testergebnisse so schnell als möglich an die Getesteten bzw. den Einsender zu übermitteln.

Falls das Testergebnis nicht gleich vorliegt, muss man sich dann für die Zeit bis zum Testergebnis in Quarantäne begeben und sich bei der Behörde melden?
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Ja, wenn man aus einem Risikogebiet einreist, muss man sich in Quarantäne begeben, bis das negative Testergebnis vorliegt.

Ist bei einem negativen Ergebnis die Quarantäne aufgehoben? Muss man das der Behörde melden?
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Unabhängig von der Testung bin ich als Einreisender aus einem Risikogebiet verpflichtet, mich unverzüglich bei der für mich zuständigen Behörde (d.h. das für meinen Wohnort/Aufenthaltsort zuständigen Gesundheitsamt) zu melden. Diese Verpflichtung kann auch durch die Abgabe einer sogenannten „Aussteigerkarte“ erfüllt werden; diese kann z.B. bereits bei der Ankunft am Flughafen abgegeben werden. Mindestens bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses muss man zwingend in Quarantäne verbleiben, die letztendliche Aufhebung der Quarantäne wird durch das Gesundheitsamt entschieden.

Ich habe schon vor der Rückreise ein negatives Testergebnis erhalten. Muss ich dann noch in Quarantäne?
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Nach der Verordnung Einreise-Quarantäne sind Personen dann nicht von der Quarantäne erfasst, wenn sie über ein entsprechendes ärztliches Zeugnis in deutscher oder in englischer Sprache verfügen. Dieses muss bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind. Das Zeugnis muss sich auf eine molekularbiologische Testung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus stützen, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut veröffentlichten Staat durchgeführt worden ist. Das Testergebnis darf bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nicht älter als 48 Stunden sein. Das ärztliche Zeugnis nach Satz 1 muss den Anforderungen des § 126b BGB (Schriftform) genügen und ist für mindestens 14 Tage nach Einreise aufzubewahren.

Was passiert, wenn man sich nicht testen lässt?
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Wer entgegen dieser Verpflichtung eine entsprechende Untersuchung vorsätzlich oder fahrlässig nicht duldet, handelt ordnungswidrig. Diese Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von bis zu 25 000 Euro geahndet werden.

Wird die Pflicht zur Testung auf Einreisende aus allen Staaten ausgeweitet?
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Die Test-Pflicht besteht bis auf Weiteres nur für Einreisende aus Risikogebieten.

Wird der Test auch bei einer verpflichtenden Testung kostenlos bleiben?
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Ja.

Wo genau kann ich mich testen lassen, wenn ich mit dem Auto, dem Bus, dem Schiff oder der Bahn einreise?
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Entweder in den Corona-Abstrichzentren bzw. -Schwerpunktpraxen oder direkt beim Hausarzt. Hier muss vorab telefonisch ein Termin vereinbart werden. Eine Terminvermittlung ist über die bundesweit geltende Rufnummer 116 117 (Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen) möglich.

Für den Bahnverkehr ist im ersten Schritt eine Teststation am Stuttgarter Hbf, und im Straßenverkehr ein Testzentrum an der A5, Raststätte Neuenburg-Ost, angedacht. Weitere Teststationen können zeitnah aufgebaut werden.

Wird jeder Einreisende getestet oder nur solche aus Risikogebieten?
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Verpflichtend werden nur Einreisende aus Risikogebieten getestet. Alle anderen Reiserückkehrenden können sich innerhalb von 72h nach Einreise ebenfalls kostenlos testen lassen.

Darf ich mich auch kostenlos testen lassen, wenn ich aus einem Risikogebiet schon daheim angekommen bin? Darf ich das Haus verlassen?
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Nur zur Testung darf ich das Haus verlassen. Mindestens bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses muss man zwingend in Quarantäne verbleiben, die letztendliche Aufhebung der Quarantäne wird durch das Gesundheitsamt entschieden.

Muss/kann ich danach noch einmal getestet werden?
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Ein negatives Testergebnis kann immer nur eine Momentaufnahme darstellen. Deshalb ist 5 bis 7 Tage nach dem Test eine Wiederholungstestung sinnvoll. Angeordnet werden kann ein Wiederholungstest im Einzelfall vom Gesundheitsamt. Die Kosten sowohl für einen ersten als auch für einen zweiten Test werden im Rahmen der Testverordnung des Bundes übernommen. Unklare Symptome sollten – auch nach einer negativen Testung – unverzüglich mit einem Arzt abgeklärt werden. Außerdem muss das Gesundheitsamt informiert werden.

Was passiert nach einem positiven Test?
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Nach einem positiven Test wird mir das Gesundheitsamt das weitere Vorgehen erläutern. In der Regel muss man sich für mindestens 10 Tage zu Hause in Quarantäne begeben.

Wird das Gesundheitsamt in meinem Wohnort/Kreis informiert?
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Über positive Testergebnisse erhalten die Gesundheitsämter bei Infektionskrankheiten wie dem Coronavirus SARS-CoV-2 Informationen direkt von den Laboren.

Negative Testergebnisse werden nicht automatisch von den Laboren an die Gesundheitsämter gemeldet. Ein negatives Testergebnis müssen Reisende, die aus einem Risikogebiet kommen, daher selbst mit der vom Arzt ausgestellten Testbescheinigung gegenüber dem Gesundheitsamt nachweisen.

Informiert bleiben.