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Coronavirus: Informationen zum Regionalverkehr in Baden-Württemberg.

Aktuelle Meldung

Ab Montag starten weitere Strecken in Baden-Württemberg mit dem reduzierten Grundangebot. Es soll sicherstellen, dass trotz der Krise ein stabiler Nahverkehr auf der Schiene möglich ist. Die Planer der Eisenbahnunternehmen und des Landes versuchen alles Mögliche, um trotz zunehmender Krankenquote von Lokführern und Werkstattmitarbeitern die Züge in ausreichender Länge zur Verfügung zu stellen.   

Bei diesen Zügen könnte es ab Montag eventuell möglich sein, dass die Wagenkapazität nicht ausreicht, um einen Sicherheits-Abstand von 1,5 Metern im Inneren zu gewährleisten . Wer nicht unbedingt aus beruflichen Gründen diese Züge nutzen muss, der wird gebeten, auf einen Alternativ-Zug auszuweichen. Bitte informieren Sie uns unter qualitaet@nvbw.de , falls ein Zug zu wenig Kapazität hat, damit nachgesteuert werden kann.

Das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg und die Eisenbahnverkehrsunternehmen stimmen sich aktuell täglich wegen möglicher Fahrplananpassungen ab. Ziel ist, dass der öffentliche Verkehr in Baden-Württemberg bei reduziertem Betrieb dauerhaft stabil funktioniert und die Menschen, die aus zwingenden Gründen den Nahverkehr nutzen müssen, dies auch tun können.

Wir bemühen uns, aktuelle Entwicklungen laufend in unsere Fahrplanauskunft einzupflegen. Der Fahrplan zum reduzierten Grundangebot wird derzeit sukzessive in die Auskunftsmedien eingepflegt.

In den nächsten Tagen bietet jedoch diese Fahrplanübersichtsseite den besten Überblick darüber, was ab Montag, den 30. März 2020, tatsächlich fahren soll. (Auch hier können wir keine Gewähr für absolute Fehlerfreiheit oder betrieblich bedingte Ausfälle einzelner Züge übernehmen.)

+++ Aktuelle Meldungen +++

29.03.2020

Bwegt

Verkehrsminister Hermann bittet darum, Schüler-Abos nicht zu kündigen. Das Ministerium arbeitet an einer Ausgleichslösung für nicht genutzte Schülertickets in der Corona-Pause:

29.03.2020

Bwegt

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Sonntag, den 29. März 2020.

29.03.2020

Bwegt

Ministerpräsident Kretschmann wirbt für Verständnis für die Beschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. „Glauben Sie mir: Wir tun so etwas nicht ohne Not“, sagt er in seiner Ansprache an die Bürgerinnen und Bürger. Unternehmen und Zivilgesellschaft engagieren sich, das Land hilft Familien und der Wirtschaft. Sein Fazit ist „Wenn wir fest zusammenhalten, werden wir diese Krise bewältigen!“

28.03.2020

Bwegt

Ab Montag starten weitere Strecken in Baden-Württemberg mit dem reduzierten Grundangebot. Bei diesen Zügen könnte es eventuell möglich sein, dass die Wagenkapazität nicht ausreicht, um einen Sicherheits-Abstand von 1,5 Metern im Inneren zu gewährleisten: Fahrplanauskunft

Alle Meldungen

Wichtige Hinweise.

Erstattungsregelung der bwtarif-Tickets

Fahrausweise des bwtarif (auch Baden-Württemberg-Ticket, Metropoltagesticket, RegioX-Ticket, Kombitickets, etc.) können kostenfrei an den personenbedienten Verkaufsstellen zurückgegeben bzw. erstattet werden, sofern der Fahrtzweck entfällt (z. B. Absage von Messen, Terminen oder Veranstaltungen). Das Verkaufspersonal ist angehalten, kulant mit der Rücknahmen von Tickets umzugehen. E-Tickets können beim jeweiligen Anbieter auf elektronischem Wege zurückgegeben werden. Diese Regelungen gelten nur für nicht genutzte Fahrausweise und sind vorerst bis zum 09.04.2020 befristet.

Kombitickets: Informieren Sie sich.

Bitte beachten Sie im Zusammenhang mit unseren Kombitickets im bwtarif, dass die Insel Mainau bis auf Weiteres geschlossen bleibt. Der Europa-Park Rust bleibt voraussichtlich bis 19. April 2020 geschlossen. Informationen rund um die Messe Stuttgart finden Sie hier. (Stand 18.03.2020)

Grenzverkehr in die Schweiz.

An der Schweizer Grenze ist zur Zeit der Verkehr auf ein Minimum reduziert. Wer pendelt, benötigt einen Passierschein.
Hier kann er runtergeladen werden. (Sand 23.03.2020)

Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Wenn während Ihrer Zugfahrt der Verdacht einer Coronavirus-Infektion auftreten sollte, sind die Betreiber verpflichtet alle Personen, die sich in räumlicher Nähe zum Infizierten aufgehalten haben, vorsorglich die „Aussteigerkarte Schienenverkehr“ ausfüllen zu lassen. Diese sind der zuständigen Gesundheitsbehörde zu übergeben.

Einfache Hygienemaßnahmen mit großer Wirkung.

Da das Coronavirus durch Tröpfcheninfektion übertragen wird, ist es aktuell besonders wichtig auf die Einhaltung einfacher Hygieneregeln zu achten. Nur so können Infektionsketten unterbrochen und die Ausbreitung des Virus’ verlangsamt werden. Für Ihre Sicherheit haben wir Informationen zu Hygienemaßnahmen und vorbeugendem Verhalten zusammengestellt und diese in einem Video kurz zusammengefasst.

FAQ

Soll ich überhaupt noch ÖPNV benutzen?
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Nur wenn es unbedingt notwendig ist, z.B. für Fahrten zum Arzt oder ins Krankenhaus, zum Arbeitsplatz oder zum Einkaufen, die sich nicht mit anderen Verkehrsmitteln (z. B. Fahrrad oder Auto) oder zu Fuß abwickeln lassen.

Wird der Regionalverkehr aufrechterhalten, welche Einschränkungen gibt es?
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Das Ministerium strebt an, den öffentlichen Verkehr mit Bahnen und Bussen aufrecht zu erhalten. Durch die Pandemie kommt es aber natürlich auch zu Personalengpässen bei Verkehrsunternehmen und in den Leitstellen sowie Stellwerken der Deutschen Bahn. Deswegen haben das Land und die Verkehrsunternehmen ein reduziertes, aber stabiles Grundangebot ausgearbeitet. Neue Fahrpläne hierzu werden in den Auskunftssystemen der Deutschen Bahn und der anderen Verkehrsunternehmen sowie der Verkehrsverbünde bereitgestellt.

Kann es sein, dass der ÖPNV ganz eingestellt wird?
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Völlig auszuschließen ist das nicht. Das Land verfolgt aber das Ziel, während der Pandemie zuverlässig das reduzierte, aber stabile Grundangebot zu gewährleisten, damit Beschäftigte mit systemrelevanten Berufen (z.B. Krankenschwestern/Pfleger etc.) weiterhin mit dem ÖPNV zu ihrem Arbeitsplatz kommen.

Was genau bedeutet „Aussteigekarte“?
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Die Aussteigekarte der Bundespolizeit kommt zum Einsatz, wenn während einer Bahnfahrt Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem Corona-Virus auftreten. Das Bahnpersonal verteilt das Dokument dann an Fahrgäste, die sich in der Nähe des/der möglicherweise Infizierten aufgehalten haben. In der Aussteigekarten halten wir Informationen über die Zugverbindung, Wohnanschrift und Erreichbarkeit der Reisenden und ihrer engen Angehörigen fest. So können die Gesundheitsbehörden in Verdachtsfällen mit Betroffenen in Kontakt treten und Schutzmaßnahmen ergreifen.   

Wer ist zuständig bei einem Coronaverdacht im Zug?
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Die Bundespolizei hat entschieden, wie im Falle eines Coronaverdachts in einem Zug auf Strecken der Deutschen Bahn vorgegangen werden soll: Das Zugpersonal hält mithilfe der Aussteigekarte die persönlichen Daten der betroffenen Person fest. Auf den Strecken anderer Betreiber (z. B. SWEG oder AVG) wird ebenfalls in diesem Sinne verfahren. Wenden Sie sich als Fahrgast bitte also im Fall eines Verdachts an das Zugpersonal.

Darf man mir den Ein- oder Ausstieg verweigern?
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Im Rahmen des allgemeinen Hausrechts kann das betreffende Verkehrsunternehmen (z. B. Deutsche Bahn, SWEG oder AVG) den Einstieg verweigern. Hinzukommen die gesetzlichen Anordnungsrechte der zuständigen Behörden und des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes.

Wie wird gewährleistet, dass Fahrgäste die Abstandsregel einhalten können?
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Die Eisenbahnunternehmen fahren mit möglichst langen Zügen, um den Sicherheitsabstand in den Waggons zu gewährleisten. Das Fahrgastaufkommen wird an wichtigen Punkten, etwa am Knoten Stuttgart, beobachtet. So kann die Anzahl der Fahrgäste zu verschiedenen Tageszeiten eingeschätzt und die Kapazität der Züge – wenn nötig – angepasst werden. Wenn Sie zu viele Fahrgäste in einem Zug bemerken, dann informieren Sie uns unter qualitaet@nvbw.de unter Angabe des Zuges und der Anzahl der Wagen.  

Was ist, wenn die empfohlene Abstands-Regel nicht eingehalten werden kann?
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In diesem Fall sollte der Zug nicht betreten oder verlassen werden. Es wird empfohlen, den nächsten Zug zu nutzen bzw. die Fahrt fortzusetzen.

Was ist sicherer: Bahn oder Bus?
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Aus unserer Sicht besteht kein Unterschied. Die Ansteckungsgefahr ist abhängig vom jeweiligen Besetzungsgrad des Fahrzeuges. Mehr dazu unter „Was ist, wenn die empfohlene Abstandsregelung nicht eingehalten werden kann?“

Wer sollte dieser Tage nicht fahren?
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Alle, die es nicht unbedingt müssen. Den ÖPNV sollte nur noch nutzen, wer keine andere Alternative hat, damit die sicher zur Arbeit kommen, die für unsere Versorgung wichtig sind.

Gehen jetzt alle Türen automatisch auf?
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Sofern dies technisch möglich ist, ja.

Infos zum Ticketkauf / Was gibt es jetzt beim Ticketkauf zu beachten?
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Die üblichen Vertriebskanäle wie Fahrkartenautomaten, Online- und Handy-Tickets stehen weiterhin zur Verfügung. Im personenbedienten Verkauf kann es aufgrund von Personalprobleme zu Einschränkungen kommen. Bitte informieren Sie sich direkt bei den Verkehrsverbünden, die entsprechenden Links finden Sie auf unserer Verbundkarte: www.bwegt.de/ihr-nahverkehr/karten/verbundkarte/

Infos zu den Tickets: Was wird rückerstattet? Wie wird rückerstattet?
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Kulanzerstattungen können je nach Tarifart variieren. Entscheiden müssen hierüber die Verkehrsverbünde bzw. für den Bw-Tarif die Baden-Württemberg-Tarifgesellschaft. Für Fernverkehrstickets der DB gelten derzeit großzügige Kulanzregeln, die unter www.bahn.de eingesehen werden können. Bitte informieren Sie sich direkt bei den Verkehrsverbünden, die entsprechenden Links finden Sie auf unserer Verbundkarte: https://www.bwegt.de/ihr-nahverkehr/karten/verbundkarte/

Wenn keine Fahrkartenkontrollen mehr stattfinden, muss ich dann kein Ticket mehr lösen?
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Reduzierte Ticketkontrollen dienen dem Gesundheitsschutz der Fahrgäste und der Mitarbeiter der Verkehrsunternehmen. Das ändert nichts daran, dass die Pflicht besteht, vor Fahrantritt eine Fahrkarte zu lösen.  

Wie hoch ist das Risiko, dass ich mich in Bahnen anstecke?
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Das Risiko ist nach derzeitigem Kenntnisstand beherrschbar, wenn ein Abstand von zwei Metern zum Nachbarn eingehalten wird. Des Weiteren soll der Kontakt mit Halteknöpfen etc. weitestgehend vermieden werden. Überall, wo es technisch möglich ist, werden die Türen in den Zügen zentral vom Fahrpersonal geöffnet und geschlossen. Unabhängig hiervon sollten bei der ÖPNV-Nutzung Handschuhe getragen bzw. nach dem Verlassen der Fahrzeuge die Hände desinfiziert werden. Fahrgäste sollten sich an die in den Zügen kommunizierten Verhaltensregeln halten.

Ändern sich die Ticketpreise?
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Nein.

Bitte informieren Sie sich bei den Verkehrsverbünden. Links zu den einzelnen Verkehrsverbünden finden Sie auf unserer Verbundkarte. 

Muss ich auch im Nahverkehr den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten?
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Auch im Nahverkehr gilt natürlich der gebotene Sicherheitsabstand. Fahrgäste können selbst dabei unterstützen: Versuchen Sie, wenn es möglich ist, Ihre Fahrten auf Randzeiten zu verschieben und immer zu überlegen, ob sie wirklich notwendig sind.
Auch Arbeitgeber können die Situation erleichtern: Wenn möglich, flexibilisieren Sie die Anfangszeiten Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die Zugkapazitäten in der Hauptreisezeit zu entlasten. Ermöglichen Sie das Arbeiten im Home-Office, wann immer es geht.

Wieso wurde der reduzierte Grund-Fahrplan eingeführt?
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Durch Corona werden immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch der Verkehrsunternehmen krank und/oder müssen sich in Quarantäne begeben. Das betrifft natürlich auch die Lokführerinnen und Lokführer. Deshalb versuchen wir, mit einem reduzierten Grundfahrplan trotz aller Herausforderungen nach wie vor einen stabilen Nahverkehr zu gewährleisten. Er ist auf einigen Strecken am 23.03. in Kraft getreten, bis einschließlich 30.03. kommen viele weitere Strecken hinzu.

Die Eisenbahnunternehmen bemühen sich, die Länge der Züge soweit wie möglich beizubehalten und sie nicht zu verkürzen. Denn nach wie vor nutzen viele Fahrgäste die Züge für den Arbeitsweg. Diesen soll es möglich sein, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Wenn ein Zug trotzdem zu voll sein sollte, steigen Sie bitte nicht ein und informieren Sie uns unter qualitaet@nahverkehr.de.

Wenn ich zu einer Risikogruppe gehöre, kann ich dann mit Bus und Bahn fahren?
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Menschen, die zu den Risikogruppen gehören, sollten auf die Nutzung des ÖPNV verzichten. Gleiches gilt für Angehörige, die unmittelbar in Kontakt zu diesen Personen stehen (z. B. weil sie zusammen mit diesen eine Wohnung oder ein Haus teilen). Für diese Personen stellen Bus- und Bahnfahrten ein erhebliches Risiko dar, sich mit COVID-19 anzustecken. Dieses Risiko sollten sie auf jeden Fall minimieren.

Bei allen Fragen zum bwtarif: 0711 93 38 38 00

Der bwtarif-Kundenservice ist telefonisch täglich zum Ortstarif erreichbar. Hinweis: Aus aktuellem Anlass ist der Kundenservice bis auf Weiteres zwischen 6 und 22 Uhr für Sie da. Zum Kundenservice