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Frau mit Gesichtsmaske am Bahnsteig.

Hinweise zum Nahverkehr in Baden-Württemberg in Zeiten des Coronavirus.

Corona und Nahverkehr: Wie lauten die aktuellen Bestimmungen? Und was ist im ÖPNV zurzeit außerdem zu beachten? Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zu Ihrer Fahrt in Bus & Bahn, aktuelle FAQs sowie interessante Hintergrund-Stories. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir seit März alles dafür getan, einen stabilen Nahverkehr zu ermöglichen und tun dies weiterhin.


Wichtige Hinweise

Aktuelle Meldungen rund um den Nahverkehr in Baden-Württemberg und aus der ÖPNV-Branche finden Sie auf unserem Twitter-Kanal.

Aktueller Hinweis zum Fahrplan.

Während des Lockdowns kommt es vereinzelt zu Einschränkungen im Nachtverkehr. Eine Liste mit den betroffenen Verbindungen im Regionalverkehr finden Sie hier*.

*Dieses PDF ist nicht barrierefrei. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Barrierefreiheitserklärung.

Maskenpflicht seit 27. April 2020.

Seit dem 27. April 2020 gilt in Baden-Württemberg eine Maskenpflicht - in Bussen, Zügen sowie an Haltestellen und Bahnsteigen. Hier müssen sogenannte Alltagsmasken getragen werden, die Mund und Nase bedecken. Ein Verstoß gilt als Ordnungswidrigkeit und wird durch die Polizei mit einem Bußgeld zwischen 100 und 250 Euro geahndet (Bußgeldkatalog vom 26.10.2020).

In manchen Bussen oder an Schaltern bieten Plexiglasscheiben einen gleichwertigen baulichen Schutz zur Alltagsmaske. In diesem Fall besteht für den Busfahrer bzw. den Mitarbeiter keine Maskenpflicht.

Beachten Sie weiterhin, sich regelmäßig die Hände zu waschen und in Ihre Armbeuge zu husten oder zu niesen. Halten Sie – wenn möglich – Abstand. Gehen Sie im Zug bis nach hinten durch und nutzen Sie alle Türen. Diese öffnen meist automatisch.

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung in Baden-Württemberg finden Sie hier.

Alle Fragen und Antworten.

Was ist ein Aussteigekarte? Welche aktuellen Verhaltensregeln gelten in Bus und Bahn? Wo und von wem kann ich mich auf eine Virusinfektion testen lassen? All diese Fragen beantworten wir in unseren FAQs.


Informationen von unseren Partnern.


bwegt-Magazin.


Corona-FAQ.

Allgemeines

Wird der Fahrplan während der zweiten Corona-Welle heruntergefahren?
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Busse und Bahnen verkehren in der gewohnten Frequenz und mit der üblichen Wagenanzahl. Der reguläre Fahrplanwechsel* 2020/21 wurde wie gewöhnlich zum 13. Dezember 2020 umgesetzt. Vereinzelt kommt es zu Einschränkungen im Nachtverkehr. Eine Liste mit den betroffenen Verbindungen im Regionalverkehr finden Sie hier*.

*Dieses PDF ist nicht barrierefrei. Weitere Informationen erhalten Sie in unserer Barrierefreiheitserklärung.

Was ist sicherer: Bahn oder Bus?
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Aus unserer Sicht besteht kein Unterschied. Bus sowie Bahn können für Fahrten des täglichen Lebens genutzt werden. Wichtig ist in jedem Fall: So viel Abstand wie möglich halten, Maske tragen, in die Armbeuge husten und niesen sowie regelmäßig Hände waschen.

Darf man mir den Ein- oder Ausstieg verweigern?
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Im Rahmen des allgemeinen Hausrechts kann das betreffende Verkehrsunternehmen (z. B. Deutsche Bahn, SWEG oder AVG) den Einstieg verweigern. Hinzukommen die gesetzlichen Anordnungsrechte der zuständigen Behörden und des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes.

Wo erfahre ich mehr über Ansteckungsrisiken und Übertragungswege?
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Informieren Sie sich am besten aus sicherer Quelle: Die besten Adressen hierfür sind das Bundesgesundheitsministerium und das Robert-Koch-Institut. Hier erhalten Sie aktuelle und verlässliche Informationen und hilfreiche Empfehlungen zur Corona-Pandemie.

Infos zum Ticketkauf: Was gibt es jetzt beim Ticketkauf zu beachten?
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Die üblichen Vertriebskanäle wie Fahrkartenautomaten, Online- und Handy-Tickets stehen weiterhin zur Verfügung. Im personenbedienten Verkauf kann es aufgrund von Personalprobleme zu Einschränkungen kommen. Bitte informieren Sie sich direkt bei den Verkehrsverbünden, die entsprechenden Links finden Sie auf unserer Verbundkarte: www.bwegt.de/ihr-nahverkehr/karten/verbundkarte/

Sicherheit

Welche Verhaltensregeln gelten in Bus und Bahn?
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Um einander zu schützen und das Risiko zu minimieren, sich und andere mit dem Corona-Virus zu infizieren, gelten folgende Verhaltensregeln:

  • In öffentlichen Verkehrsmitteln und auch an Bushaltestellen und Bahnsteigen sowie in Bahnhofsgebäuden muss verpflichtend eine nicht-medizinische Alltagsmaskeoder eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Die Maskenpflicht gilt für alle Personen nach dem 6. Geburtstag. Ausnahmen bestehen nur mit Vorlegen eines ärztlichen Attests.
  • Fahrgäste sollten möglichst Abstand zueinander halten – auch mit Maske.
  • Falls der Abstand einmal geringer sein sollte:  Versuchen Sie, beim Sprechen den Kopf ein wenig von Ihrem Gesprächspartner abzuwenden, so dass eine Virusübertragung durch sehr kleine Schwebeteilchen - die sogenannten Aerosole – eingedämmt wird.
  • Husten und niesen Sie in die Armbeuge.
  • Vor und nach der Fahrt in öffentlichen Verkehrsmitteln sollten Fahrgäste ihre Hände gründlich mit Seife waschen oder desinfizieren.
Muss ich beim Einkaufen oder bei der Nutzung des ÖPNV eine Maske tragen?
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Ja, ab dem 27. April 2020 gilt in Baden-Württemberg die sogenannte Maskenpflicht. Sie besagt, dass beim Einkaufen und im ÖPNV sogenannte „Alltagsmasken“ getragen werden müssen, die Mund und Nase bedecken. Das gilt auch für Bushaltestellen und Bahnsteige.

„Eine Bedeckung von Mund und Nase kann helfen, die Verbreitung des Virus zu bremsen. Wenn alle eine Alltagsmaske tragen, schützen wir uns gegenseitig und helfen mit, die Verbreitung des Virus weiter zu verlangsamen und somit Menschenleben zu retten“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag (21. April 2020) im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats.

(Quelle: stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/meldung/pid/landesregierung-beschliesst-maskenpflicht/  Stand 21.04.2020)

Welche Maske muss ich tragen?
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Die größte Reduktion der Ansteckung wird durch Einhaltung eines (Mindest-)Abstandes von 1,5 Metern erreicht. In Bereichen, in denen dies nicht durchgehend möglich ist wie beispielsweise dem ÖPNV, reduziert die Verwendung einer die Nase und den Mund bedeckenden Gesichtsmaske durch Reduktion der Viruslast in der Umgebung das Infektionsrisiko für die umgebenden Personen. Somit reduziert die fachgerechte Anwendung einer solchen Maske das Infektionsrisiko bei der Nutzung des ÖPNV substanziell. Es genügt eine selbst gemachte oder gekaufte Stoffmaske, zur Not auch ein Schal oder ein Tuch. Wichtig ist, dass dabei Mund und Nase immer bedeckt sind. Gesichtsvisiere aus Kunststoff erfüllen nicht die nötigen Anforderungen, da diese die Verteilung von Aerosolen nicht ausreichend eindämmen.

 (Quelle: stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/meldung/pid/landesregierung-beschliesst-maskenpflicht Stand 21.04.2020)

Die Trägerinnen und Träger von Alltagsmasken übernehmen Verantwortung und leisten einen Beitrag zur Reduzierung der Ausbreitung von Corona-Viren, denn die Masken dienen als Barriere beziehungsweise Bremse für die Atemtröpfchen, die durch Niesen, Husten oder Sprechen übertragen werden können.

(Quelle: www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung.pdf Stand 18.08.2020)

Wo finde ich weiterführende Informationen zum Thema „Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Öffentlichkeit“?
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Was passiert bei einem Verstoß gegen die Maskenpflicht?
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Das Tragen einer Maske ist seit dem 27. April verpflichtend. Bei einem Verstoß ist das eine Ordnungswidrigkeit und wird durch die Polizei nach dem seit dem 26. Oktober geltenden Bußgeldkatalog mit einem Bußgeld zwischen 100 und 250 Euro geahndet.  

Gehen jetzt alle Türen automatisch auf?
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Sofern dies technisch möglich ist, ja.

Was ist, wenn Busse und Bahnen einmal viel zu voll sind?
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Generell kann nicht gewährleistet werden, dass im Nahverkehr immer der empfohlene Mindestabstand eingehalten werden kann. Daher gilt wie beim Einkaufen auch im ÖPNV die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ist ein Bus oder ein Zug tatsächlich überfüllt, melden Sie dies dem Verkehrsunternehmen oder Verkehrsverbund oder wenden Sie sich im Falle von Nahverkehrszügen an qualitaet@nvbw.de.

Überprüfen Sie, ob Sie nicht eine frühere oder spätere ÖPNV-Verbindung wählen können, die von weniger Fahrgästen genutzt wird. Nutzen Sie auch die vorderen oder hinteren Zugwagen. Dort befinden sich meist weniger Reisende.

Was genau bedeutet „Aussteigekarte“?
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Die Aussteigekarte der Bundespolizeit kommt zum Einsatz, wenn während einer Bahnfahrt Verdachtsfälle auf eine Infektion mit dem Corona-Virus auftreten. Das Bahnpersonal verteilt das Dokument dann an Fahrgäste, die sich in der Nähe des/der möglicherweise Infizierten aufgehalten haben. In der Aussteigekarte halten wir Informationen über die Zugverbindung, Wohnanschrift und Erreichbarkeit der Reisenden und ihrer engen Angehörigen fest. So können die Gesundheitsbehörden in Verdachtsfällen mit Betroffenen in Kontakt treten und Schutzmaßnahmen ergreifen.   

Wer ist zuständig bei einem Coronaverdacht im Zug?
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Die Bundespolizei hat entschieden, wie im Falle eines Coronaverdachts in einem Zug auf Strecken der Deutschen Bahn vorgegangen werden soll: Das Zugpersonal hält mithilfe der Aussteigekarte die persönlichen Daten der betroffenen Person fest. Auf den Strecken anderer Betreiber (z. B. SWEG oder AVG) wird ebenfalls in diesem Sinne verfahren. Wenden Sie sich als Fahrgast bitte also im Fall eines Verdachts an das Zugpersonal.

Wie hoch ist das Risiko, dass ich mich in Bahnen anstecke?
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Das Risiko ist nach derzeitigem Kenntnisstand beherrschbar, wenn nach Möglichkeit Abstand zu Mitfahrern eingehalten und gemäß der Vorschrift seit dem 27. April eine Maske getragen wird. Zudem soll der Kontakt mit Halteknöpfen etc. weitestgehend vermieden werden. Überall, wo es technisch möglich ist, werden die Türen in den Zügen zentral vom Fahrpersonal geöffnet und geschlossen. Fahrgäste sollten sich an die in den Zügen kommunizierten Verhaltensregeln halten.

Einreise und Corona-Tests

Was muss ich bei einer Einreise nach Baden-Württemberg beachten?
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Die Regelungen zur Quarantäne für Ein- und Rückreisende werden von den Bundesländern in eigener Zuständigkeit getroffen. Informieren Sie sich bitte vor Ihrer Einreise in der Verordnung des Sozialministeriums Baden-Württemberg.

Welche Staaten gelten als Risikogebiete?
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Das Robert Koch-Institut veröffentlicht auf seiner Internetseite unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html die aktuelle Liste der Risikogebiete.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Inneres (BMI).

Informiert bleiben.